Dell EMC: Poweredge-Server mit AMDs Epyc verfügbar
Die Kooperation von AMD mit der Serversparte von Dell EMC führt zu den ersten Produkten. Bereits Mitte 2017 wurden die Produkte mit Epyc-CPU in Austin angekündigt , die laut AMD ab sofort verfügbar sind. Nach HPE ist Dell EMC damit der zweite große Serverhersteller, der auf AMDs Epycs Serverchips setzt. Bestückt werden dabei nicht irgendwelche nebenrangigen Produkte, sondern die Poweredge-Server des Herstellers.
Vor seinen Epyc-CPUs basierend auf der Zen-Architektur hatte AMD jedenfalls kaum Erfolge nennen können. Insbesondere im High-End-Rack-Server-Markt war AMD praktisch nicht vertreten. Mit den Poweredge R6415 (1 HE, 1 Sockel), R7415 (2 HE, 1 Sockel) und R7425 (2 HE, 2 Sockel) werden zum Start drei Systeme angeboten, die es weltweit gibt. Jeweils 32 Zen-Kerne gibt es je Sockel. Bei den beiden kleineren Systemen werden maximal 2 TByte RAM angesteuert. Das 2-Sockel-System kann 4 TByte ansprechen. Das ist mehr, als typischerweise bei Xeon-Systemen möglich ist.
Aufgrund der vielen PCIe-Lanes lässt sich vor allem bei den 2-HE-Systemen viel schneller Speicher verbauen. Bis zu 24 NVMe-Speichersysteme können eingesetzt werden. Beim 1-HE-System sind es immer noch zehn Stück. Hier limitiert also das Gehäuse, vor allem beim flachen 1-HE-System. Der Prozessor könnte noch ein paar Laufwerke mehr ansprechen, da sowohl beim 1- als auch 2-Sockel-System 128 PCIe-Lanes zur Verfügung stehen, selbst abzüglich Peripherie.
Weitere Spezifikationen finden sich in den ausführlichen technischen Handbüchern ( R6415(öffnet im neuen Fenster) , R7415(öffnet im neuen Fenster) und R7425(öffnet im neuen Fenster) ).
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