Smach Z: PC-Handheld nutzt Ryzen V1000

Der Smach Z wird mit einem Ryzen V1000 ausgestattet, wie aus einer Pressemitteilung von AMD(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht. Darin werden Kunden wie das Smach Team zitiert, welche die neuen Embedded-Prozessoren einsetzen wollen. Der Smach Z ist ein Handheld, der 2014 als Steamboy angekündigt wurde. Das Gerät erinnert ein wenig an eine Sony PSP, im Inneren steckt aber x86-Hardware samt SteamOS.
Seit der Vorstellung des Smach Z wurde nicht nur der Name geändert, sondern auch der Erscheinungstermin ständig nach hinten geschoben. Vor einigen Monaten dann zerstritt sich das Smach Team mit Rhomb.io(öffnet im neuen Fenster) , dem Fertiger des Handhelds. Mittlerweile wurde ein anderer Hersteller gefunden, der den Smach Z produzieren will. Wenig überraschend wird daher auch die Hardware mal wieder aktualisiert, denn der RX-421BD im Prototyp von Sommer 2016 war definitiv zu langsam für halbwegs aktuelle Top-Spiele.

Beim RX-421BD handelt es sich um einen sogenannten Merlin Falcon . Der Chip integriert zwei Steamroller-Bulldozer-Module mit zusammen vier Kernen und eine GCN-Grafikeinheit mit 512 Shadern sowie einen DDR4-2400-Speichercontroller. Stattdessen möchte das Smach Team nun einen Ryzen V1000 (Raven Ridge) verwenden, wahrscheinlich den Ryzen V1605B mit einer auf rund 12 Watt eingestellten thermischen Verlustleistung. In diesem SoC stecken vier Zen-Cores und eine Vega-Grafikeinheit mit 512 Shadern sowie ein DDR4-2400-Controller. Der Geschwindigkeitszuwachs dürfte also enorm sein.
Als Display soll ein 6-Zoll-Panel mit 1080p verwendet werden, die einst passive Kühlung wurde durch einen Lüfter ersetzt. Die grundsätzliche Idee des Smach Z ähnelt dem GPD Win 2 , der nutzt einen Core M (7th Gen Core).
Nachtrag vom 23. Februar 2018, 9:51 Uhr
Bei Liliputing(öffnet im neuen Fenster) ist die Platine des Smach Z mit aktiver Kühlung und zwei SO-DIMM-Slots für DDR4-Speicher zu sehen.



