PASG: Intel hat neuen CTO und Security-Gruppe

Fünf Jahre nach Justin Rattner wird Michael Mayberry zum Chief Technology Officer bei Intel. Den führenden Posten bei der Product Assurance and Security Group besetzt der Hersteller mit der bisherigen Personalchefin. Parallel dazu hat Intel seine Mini-PCs mit Atom-Chips gegen Meltdown und Spectre gepatcht.

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Brian Krzanich auf der CES 2018
Brian Krzanich auf der CES 2018 (Bild: Intel)

Der CPU-Hersteller Intel hat einen neuen Chief Technology Officer: Der bisherige Leiter der Intel Labs wird zum CTO und behält weiterhin seinen Posten. Michael Mayberry folgt auf Justin Rattner, der im Juli 2013 nach seinem 65. Geburtstag in den Ruhestand ging. Mayberry ist nach Rattner und Pat Galsinger erst der dritte CTO bei Intel. Er ist Doktor der Physikchemie und war bisher unter anderem dafür verantwortlich, Materialien für die Fertigung kommender Prozessoren zu erforschen, etwa Cobalt für den 7-nm-Node. Als Leiter der Intel Labs arbeitete er zudem an Neuromorphic Computing wie dem Loihi-Chip.

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Als CTO übersieht Michael Mayberry die komplette technische Strategie und Umsetzung bei Intel. Dazu gehört unter anderem die Chipfertigung, deren 10-nm-Schritt sich seit Jahren immer weiter verzögert. Zudem wird Mayberry gemeinsam mit Raja Koduri an Intels dedizierten Grafikprozessoren arbeiten und generell an Sparten wie CPUs, Speicher, Storage sowie Kommunikation wie 5G mitwirken. Dazu gehören auch Architekturen, die gegen Spectre-ähnliche Angriffe besser geschützt sind als aktuelle Prozessoren.

Dieses Teilgebiet übernimmt künftig die Product Assurance and Security Group (PASG) unter der Leitung von Leslie Culbertson. Sie war bisher Personalchefin, ihre Position als Senior VP und Chief of Human Resources übernimmt nun Matthew Smith, der bisher als Corporate VP an Culbertson berichtet hatte. Die Sicherheitsabteilung hatte Intels CEO Brian Krzanich vor wenigen Wochen als Reaktion auf Meltdown und Spectre ausgerufen.

Für einige Mini-PCs der NUC-Serie und für manche Compute Cards hat Intel mittlerweile Microcode-Patches veröffentlicht, da in den Rechnern betroffene Atom-Chips der Apollo-Lake-Familie stecken. Für alle anderen Systeme, darunter auch solche mit Core-Prozessoren bis hinab zur älteren Haswell-Generation, will Intel erst am 15. Februar 2018 neue Informationen bekanntgeben.

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