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NUC7CJYS und NUC7PJYH: Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs

Offenbar erscheinen in den nächsten Wochen zwei NUCs mit Intels aktuellen Atom-Chips namens Gemini Lake, eines mit Celeron und eines mit Pentium Silver. Beide Mini-PCs nutzen DDR4-Arbeitsspeicher und ac-WLAN, bei einem ist Flash-Speicher für Windows 10 aufgelötet.

Artikel veröffentlicht am ,
Zwei ältere NUCs
Zwei ältere NUCs (Bild: Intel)

Intel hat die Technical Product Specification (PDF) für neue NUC-Systeme veröffentlicht und stellt auch schon Treiber für die Mini-PCs zur Verfügung. Die intern als June Canyon entwickelten Rechner werden als NUC7CJYS und als NUC7PJYH verkauft, beide unterscheiden sich beim verbauten Prozessor und bei der RAM- sowie Flash-Speicher-Ausstattung. Die NUCs dürften in Kürze im Handel erhältlich sein, einige Shops listen die kleinen Systeme bereits für 130 US-Dollar und 180 US-Dollar. Da es Barebones sind, muss zumindest beim NUC7PJYH noch ein RAM-Stick und eine HDD/SSD gekauft werden.

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Den beiden Mini-PCs gemein ist ein Atom-Chip der Gemini-Lake-Generation: Im NUC7CJYS verlötet Intel einen Celeron J4005 mit zwei Kernen sowie bis zu 2,7 GHz und im NUC7PJYS einen Pentium Silver J5005 mit vier Kernen und bis zu 2,8 GHz. Die zwei SoCs integrieren eine HD Graphics 600/605 genannte Grafikeinheit, die auch ein 4K-Display mit 60 Hz ansteuern kann. Sie decodiert zudem aktuelle Videocodecs wie H.265 oder VP9 mit 10 Bit und HDR in Hardware. Die Kühlung der Chips erfolgt per Radiallüfter.

  • Board-Layout von June Canyon (Bild: Intel)
  • Front von June Canyon (Bild: Intel)
  • Rückseite von June Canyon (Bild: Intel)
Front von June Canyon (Bild: Intel)

Als RAM verwenden beide Rechner jeweils DDR4-2400, wobei im NUC7CJYS schon ein 4-GByte-Modul in SO-DIMM-Bauweise eingesteckt ist. Grundsätzlich sind 8 GByte in zwei Speicherslots möglich. Die zwei NUCs unterstützen eine Festplatte oder SSD im 2,5-Zoll-Formfaktor mit 9,5 mm Bauhöhe und Sata-6-GBit/s-Interface. Beim NUC7CJYS ist zudem eine 32 GByte große eMMC verlötet, auf diesem Flash-Speicher-Baustein hat Intel ein Windows 10 Home vorinstalliert.

Wie aus Intels Dokument hervorgeht, weisen beide Mini-PC einen SD-Kartenleser auf. Hinzu kommen zwei HDMI 2.0a (einer davon mit CEC) für 4K60-Displays, Realtek-ALC233-Audio per Klinke, Mini-Toslink, Infrarot, ein RJ45-Anschluss für Gigabit-Ethernet von Realtek sowie Bluetooth 5 und ac-2x2-WLAN (433 MBit/s). Für Letzteres verwendet Intel ein ac-9462-Kärtchen, das nur mit Gemini Lake funktioniert. An der Front wie an der Rückseite gibt es zwei USB-3.0-Type-A-Ports, einer der vorderen - der gelbe - hat eine Schnellladefunktion (5 Volt @ 1,5 Ampere) für beispielsweise Smartphones.



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amie 02. Feb 2018

Normal als Beispiel:Schenker bietet PCs ohne OS an: Windows home kostet 100¤, Pro 140...

George99 01. Feb 2018

Und ebenfalls keine ECC-Unterstützung. Gerade bei so einer Always-On geeigneten Kiste...

ms (Golem.de) 01. Feb 2018

hrhr, touché nach Hannover ^^

phade 01. Feb 2018

... Atom-betriebene U-Boote nicht leisten kann, gibt's jetzt wenigstens Atom-betriebene...


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