Intel will seine XScale-Prozessor-Architektur auch für Embedded-Produkte interessant machen, die unter "extremen Temperaturen" arbeiten müssen. Der XScale-Prozessor 80200T soll mit einer Taktfrequenz von bis zu 733 MHz bei Temperaturen von minus 40 Grad bis plus 85 Grad Celsius betriebsfähig sein.
Der 26-jährige Doktorand Daniel Kehrer hat mit einem experimentellen Halbleiterschaltkreis einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord bei der Datenübertragung in CMOS aufgestellt. Dies gelang ihm bei Corporate Research von Infineon Technologies in München. Mit 40 Gbit/s verdoppelte er nahezu die im Februar ebenfalls von Infineon erreichte Bestmarke von 25 Gbit/s.
National Semiconductor und ARM haben eine strategische Zusammenarbeit zur gemeinsamen Entwicklung energiesparender Systeme bekannt gegeben. Nach Aussagen der Unternehmen soll sich die Akkulaufzeit tragbarer elektronischer Geräte im Handheld-Format in mehreren Stufen um 25 bis zu 400 Prozent erhöhen lassen.
Der Lebensmittel-Discounter Real bietet in dieser Woche (Kalenderwoche 46) ein 850-MHz-Celeron-Notebook des Herstellers 4MBO. Im Februar 2002 bot Real das "4MBO Notebook Eurobook V" getaufte Gerät schon einmal an.
AMD bringt mit dem Mobile AMD Athlon XP 2200+ einen neuen, schnelleren Mobilprozessor auf den Markt. Erste Geräte mit den neuen Chips, unter anderem von Fujitsu Siemens Computers, sollen ab sofort zu haben sein.
AMD bietet in einer neuen öffentlichen Roadmap einen ersten Ausblick auf seine für 2004 geplanten Prozessoren, die auf die Codenamen Athens, San Diego und Odessa hören. Mit ihnen will AMD seinen Herstellungsprozess auf 90 Nanometer umstellen.

Apple hat heute nicht nur neue iBooks, sondern auch drei neue Modelle des teureren Titanium PowerBook G4 vorgestellt. Neben PowerPC-G4-Prozessoren mit bis zu 1 GHz und dem ersten schlittenlosen SuperDrive-Laufwerk, mit dem sich CDs und DVDs abspielen und brennen lassen, verfügen die drei neuen Geräte auch über schnelle ATI-Grafikchips vom Typ Mobility Radeon 9000.

Apple aktualisiert die Notebooks der iBook-Reihe und bietet diese in vier verschiedenen Ausbaustufen an. Als Neuerung sind alle Geräte mit einer ATI-Mobility-Radeon-7500-Grafikkarte ausgerüstet. Während das Einsteiger-Modell einen PowerPC-G3-Prozessor mit 700 MHz besitzt, werkelt in den drei Top-Modellen eine 800-MHz-Variante der CPU.
Intel liefert jetzt neue Xeon-MP-Prozessoren aus, die über einen auf 2 MB vergrößerten integrierten Level-3-Cache verfügen und mit bis zu 2 GHz getaktet sind. Gegenüber früheren Xeon-Chips sollen die Neuen bei typischer Serverbelastung rund 38 Prozent mehr Performance bringen.
Dell hat seinen neuen Einstiegs-Server PowerEdge 1600SC vorgestellt, der nach Einschätzung des Herstellers vor allem für kleine Unternehmen und verteilte Arbeitsgruppen in größeren Unternehmen geeignet ist und seine Arbeit etwa als File- und Print- oder als Applikations-Server erledigen soll.
Infineon hat eine neue Chip-Entwurfstechnologie angekündigt, die zu einer wesentlichen Leistungssteigerung bei Embedded-Prozessoren führen wird. Embedded-Prozessoren sind zentrale Bauelemente in vielfältigen elektronischen Systemen wie Mobiltelefonen, PDAs, Computerperipherie sowie in der Automobil- und Consumer-Elektronik. Die Technologie von Infineon mit der Bezeichnung MyVP (My Virtual Processor) soll es Entwicklern ermöglichen, Leistungssteigerungen bei der Prozessor-Leistung bis zum Faktor 10 zu erzielen.
Es ist fast nicht zu glauben, aber die AmigaOne-Mainboards soll es noch vor Weihnachten auch für Endkunden geben: Der britische Amiga-Incorporated-Partner Eyetech hat - nach einigen Monaten Verzögerung - die Massenproduktion des AmigaOneG3-SE und gar des AmigaOne-XE sowie deren baldige Verfügbarkeit verkündet. Ohne das noch fehlende AmigaOS 4 können die PowerPC-basierten Amiga-Rechner jedoch bisher höchstens unter LinuxPPC ausgenutzt werden.
Mit der Version 3.2 legt das OpenBSD-Team eine neue Version seiner auf 4.4-BSD basierenden BSD-Version vor. Das auf Sicherheit optimierte OpenBSD bringt in der Version 3.2 unter anderem OpenSSH 3.5 mit.
Nachdem der Mobilprozessor-Hersteller Transmeta weiterhin schwächelt, will das Unternehmen sich stärker um Europa und den Embedded- und Unterhaltungs-Markt bemühen, erfuhr Golem.de im Gespräch mit Transmeta. Darüber hinaus sehe Transmeta große Chancen in den Tablet-PCs und den Ultra Personal Computers (UPC) wie etwa OQO oder IBMs Meta-Pad, die jedoch erst mit dem TM5800 und nicht mit dem für das dritte Quartal 2003 geplanten Banias-Konkurrenten TM8000 erscheinen werden.
Die neue Version 6.10 von Opera für die Linux-Plattform bietet einige Neuerungen und unterstützt Qt3 sowie Xft1 und Xft2. Außerdem steht eine aktuelle Version für die PowerPC-Plattform bereit, was damit die erste 6er-Version des Browsers für diese Plattform darstellt.

Das israelische Unternehmen Active Cool will im November auf der diesjährigen Comdex in Las Vegas einen neuen Prozessorkühler vorstellen, der bei möglichst geringer Geräuschbelastung bereits für Pentium-4-Prozessoren bis 4 GHz oder gar AMDs Hammer-Prozessoren geeignet sein soll. Ähnlich wie der zu 386/486-Glanzzeiten erhältliche "IceCap"-Kühler mit Peltier-Kühlelement nutzt auch der neue "AC4G" eine thermoelektrische Wärmepumpe, um die Hitze abzuführen; zusätzlich beinhaltet das Konzept einen Kühlkörper und einen geregelten Lüfter zum Abführen der Hitze.

Dell hat einen Celeron/Pentium-4-basierten Zwerg-PC angekündigt, den man unter dem Namen OptiPlex SX260 als besonders platzsparende Lösung weltweit anbieten will. Während AGP- oder PCI-Steckplatz nicht geboten werden, soll der OptiPlex SX260 mittels Modulschacht um die verschiedenen Laufwerke der Latitude-Notebook-C-Serie erweitert werden können.
AMD eröffnet mit dem AMD Developer Center eine neue Einrichtung, die kommerziellen Software- und Hardwareherstellern Zugang zu AMDs technischer Expertise und Ressourcen zur Validierung der eigenen Entwicklungen bieten soll. Zudem bietet AMD jetzt die Beta-Version einer x86-64-Linux-Distribution sowie das "AMD x86-64 Architecture Programmers Manual" an.
IBM-Forscher haben nach eigenen Angaben die kleinsten Computerschaltkreise der Welt gebaut und in Funktion getestet. Hierbei wurde ein neuer Ansatz aus der Nanotechnologie gewählt: Individuelle einzelne Moleküle bewegen sich über eine glatte, atomare Kupfer-Oberfläche wie Dominosteine in einer Kettenreaktion.
Intel will in seiner Prozessorfabrikationsanlage in Rio Rancho, New Mexiko, zwei Milliarden US-Dollar investieren, um die als Fab 11X bezeichnete Produktionsalage in Betrieb zu nehmen. Diese soll zunächst mit der 0,13-Micron-Technik auf 300-mm-Wafern produzieren.
Mit einem neuen niedrigpreisigen und hochintegrierten Embedded-PowerPC-Prozessor für WLAN-Access-Points und andere Netzwerkanwendungen will IBM auf Basis des PowerPC-405-Prozessorkerns einen besonders energiesparenden Chip namens PowerPC 405EP anbieten.
Nachdem IBM kürzlich auf dem Microprocessor Forum mit dem PowerPC 970 den ersten 64-Bit-PowerPC-Prozessor ankündigte, der zudem über einen Systembus mit beachtlichen 900 MHz Takt verfügen soll, folgt nun auch Motorola mit Plänen für künftige PowerPC-Prozessoren. In einer aktuellen Roadmap listet Motorola einen Nachfolger für seine aktuellen 74xx-Desktop-Prozessoren.

Die Lintec Information Technologies AG hat eine PC-Familie unter dem Namen Lintec easy auf den Markt gebracht, die sich vom Wettbewerb abheben sollen: So verfügen sie über eine neue deutschsprachige Bedienoberfläche und werden mit zusätzlichen Schulungs-, Beratungs- und Service-Angeboten sowie einem dreimonatigen Rückgaberecht vermarktet.
Intel hat eine neue "Ultra Low Voltage"-Version seines Celeron-Prozessors vorgestellt, die für den Einsatz in Industrieumgebungen, Netzwerk-Hardware und anderen Embedded-Bereichen gedacht ist. Dank einer beschränkten Taktrate von 400 MHz und geringem Strombedarf soll der neue Prozessor ohne aktive Kühlung auskommen.
IBM stellt mit seinem PowerPC 970 jetzt einen neuen 64-Bit-Prozessor auf Basis des Power4 für den Desktop-Bereich vor. Der neue Chip unterstützt Single Instruction Multiple Data (SIMD) und soll zunächst mit Taktraten von 1,8 GHz auf den Markt kommen.

Shuttle bietet mit dem XPC SB51G ein neues, für leisen Betrieb ausgelegtes Mini-Barebone-System, dessen 6-Layer-Shuttle-Mainboard den kommenden Pentium 4 mit 3,06 GHz und dessen neue Hyper-Threading-Architektur unterstützt. Wie auch die anderen Modelle der XPC-Serie ist das 30 x 20 x 18,5 cm große SB51G als vollwertiger High-End-Desktop gedacht.
Der PC-Händler Mindfactory hat sich entschlossen, keine losen Athlon-XP-Prozessoren mehr zu verkaufen. Stattdessen will man nur noch die teureren Boxed-Versionen inklusive Kühlkörper und Anleitung anbieten.
Die Analysten des Marktforschungsunternehmens In-Stat/MDR erwarten, dass Intel auch 2002 einen deutlich höheren Marktanteil bei den Desktop-PC-Prozessoren erzielen wird als AMD. Im anhaltenden Rennen um Taktraten und Preisreduktionen hätte Intels Pentium-4-Prozessor AMDs Athlon XP hinter sich gelassen, was solange andauern werde wie Intel in der Lage sei, Verbraucher vom Bedarf an Prozessoren mit mehrfachen Gigahertz-Taktraten zu überzeugen. Ende dieses Jahres soll Intel laut In-Stat/MDR einen Marktanteil von 81 Prozent halten.
Penguin Computing hat einen Linux-Server mit Pentium-4-CPU vorgestellt, der auf einer Höheneinheit Platz findet. Der Relion Class 1U Server ist für Mehrzweckanwendungen gedacht und soll mit Intel-845-Chipset und je nach Prozessor in Konfigurationen mit einem zwischen 400 MHz und 533 MHz getakteten Front Side Bus ausgeliefert werden.
Sony hat in den USA mit dem VAIO PCV-W10 PC einen Desktoprechner vorgestellt, der mit einem eingebauten LC-Display, Keyboard und Lautsprechern daherkommt. Mit dem Anstecken des Maus- und Stromkabels sollen damit alle lebensnotwendigen Verbindungen ohne Kabelsalat auf oder hinter dem Schreibtisch erledigt sein.
Intel stellte vier neue Desktop-Chipsätze vor, die unter anderem Unterstützung für Dual-Channel PC1066 RDRAM, DDR333-SDRAM und Hyper-Threading bieten. Die neuen Intel-Chipsätze 845GE, 845PE, 845GV und der verbesserte 850E sind ab heute in ersten PCs verfügbar.
Von der effizienten, MPEG-4-basierten Videokompressions-DivX soll nun auch der Nintendo GameCube profitieren. Spieleentwickler sollen den DivX-Codec in ihren GameCube-Spielen nutzen können.
Aus dem Dresdner AMD-Werk "Fab30" sollen bald neue Athlon-XP-Prozessoren kommen: Athlon XP 2700+ und 2800+ sollen als erste ihrer Art einen 166-MHz-Systembus für schnelleren Datenaustausch mit dem Mainboard bieten.
Mit den Mobile-AMD-Athlon-XP-Prozessoren 2000+ und 1900+ stellt AMD heute zwei neue Mobilprozessoren vor. Notebooks mit dem neuen Mobile-AMD-Athlon-XP-Prozessor sind ab sofort von HP und Fujitsu Siemens Computers erhältlich.
IBM hat 10 Millionen PowerPC-Prozessoren an Nintendo ausgeliefert, die der Hersteller von Spielekonsolen in seinem GameCube einsetzt.
Intel-Forscher haben ein dreidimensionales "Tri-Gate"-Transistor-Design entwickelt, das höhere Performance bei höherer Energieeffizienz als traditionelle, flache Transistoren bieten soll. Die Entwicklung stelle den ersten Schritt in Richtung einer neuen Ära nicht-planarer 3D-Transistordesigns dar, das es ermöglichen soll, Moores Law auch über die nächsten zehn Jahre aufrechtzuerhalten.
Intel beschleunigt seinen Consumer-Prozessor Celeron auf 2 GHz. Die im unteren Preissegment angesiedelten Chips basieren dabei auf dem Prozessorkern des Pentium 4.
Apple liefert seinen Power Mac G4 nun auch mit zwei 1,25-GHz-PowerPC-G4-Prozessoren aus, laut Apple das schnellste System, das man je angeboten hat. Das System basiert auf Apples neuer Xserve-High-Performance-Architektur, die bis zu 2 GB DDR-Speicher mit bis zu 333 MHz unterstützt. Zudem kommt ATIs Radeon-9000-Pro-Grafikkarte zum Einsatz.
Mit dem UltraSPARC-III-Cu-1200-Prozessor stellt Sun seine Fertigung auf einen neuen 130-Nanometer-Produktionsprozess um und erhöht so die Taktfrequenz der 64-Bit-Chips um 14 Prozent auf 1,2 GHz. Der Stromverbrauch soll zugleich um etwa 30 Prozent von 75 Watt auf 53 Watt sinken, verglichen mit dem UltraSPARC-III-Cu-1050-Prozessor.
Motorola und Microsoft arbeiten zusammen an einer Unterstützung von DragonBall-PDA-Prozessoren für das PDA-Betriebssystem WindowsCE. Die Motorola DragonBalls sollen nun auch für die tragbare Windows-Welt stromsparende und leistungsfähige CPUs bringen.
Intel hat gleich elf neue Notebook-Prozessoren vorgestellt, neues Top-Modell ist der Pentium-4-M-Prozessor mit 2,2 GHz Taktfrequenz. Der Mobile Celeron erreicht nun Taktraten bis 1,8 GHz und auch die Mobile-Pentium-III-Prozessoren sind schneller geworden.
Wie PalmSource jetzt mitteilte, hat die Auslieferung des PalmSource-Web-Browsers für PalmOS 5.0 und ARM-Geräte an Lizenznehmer begonnen. Mit dem neuen Browser gibt Palm das bisherige Verfahren bei vielen PalmOS-Browsern auf, dass Webseiten auf einem Proxy zwischengeparkt werden. Stattdessen baut die Software nun eine direkte Internet-Verbindung auf.
HP bietet mit dem Compaq Evo D510 e-pc und Compaq Evo D310v Desktop PC zwei neue Desktopsysteme sowie mit dem Evo T30 und T20 zwei neue Thin Clients auf Basis von CE.net an. HP verspricht mit den Neuen vor allem mehr Platz auf dem Schreibtisch.
Intel will seinen 90-Nanometer-Herstellungsprozess um Möglichkeiten zur Herstellung von Kommunikations-Chips erweitern. Zusammen mit Silizium-Germanium-Transistoren und "Mixed-Signal"-Schaltkreisen will Intel so Herstellungskosten senken, aber auch neue Anwendungsfelder ermöglichen.
Toshiba hat drei neue Notebooks für verschiedene Anwendungsbereiche angekündigt: das Multimedia-Notebook Satellite 1110-Z14, das Einsteiger-Grafik-Notebook Satellite 2410-404 und das Business-Notebook Tecra 9100.
Texas Instruments hat einen Digitalen Signal Prozessor (DSP) für Videostream-Anwendungen im Broadcast- und Unterhaltungselektronik-Bereich vorgestellt. Der DSP mit dem Namen "C64x" - nicht zu verwechseln mit dem legendären Commodore-Heimcomputer C64 - soll Video in Echtzeit in Microsofts erst kürzlich vorgestelltes "Windows Media 9 Series"-Format kodieren.
AMD verschiebt die Markteinführung seines 64-Bit-Desktop-Prozessors Clawhammer. Statt Ende 2002 soll der Chip nun erst im ersten Quartal 2003 auf den Markt kommen, Systeme auf Basis des neuen Chips werden wohl erst im zweiten Quartal erhältlich sein.
Auf seinem Developer Forum stellte Intel jetzt offiziell zwei neue Xeon-Prozessoren für Zwei-Wege-Workstations vor, die mit 2,80 GHz bzw. 2,60 GHz laufen. Die Chips erscheinen damit einen Monat früher als ursprünglich geplant.
Auf dem Intel Developer Forum (IDF) hat Intel weitere Details des stromsparenden Notebookprozessors mit Codenamen Banias vorgestellt, der in der ersten Jahreshälfte 2003 auf den Markt kommen soll. Mit Banias soll WLAN zudem zum Standard in Notebooks werden.
Intel hat auf seinem Developer Forum neue Technologien für seine StrataFlash- und Xscale-Produkte angekündigt. So sollen Wireless MMX, der Persistent Storage Manager und der Flash Data Integrator multimediale PC-Applikationen auch auf drahtlose Endgeräte wie Handhelds auf Basis von Intel Personal Internet Client Architecture (Intel PCA) bringen.