Große Ohren: Disney-PC kommt nach Deutschland

Technisch gibt es – abgesehen vom deutschen Tastaturlayout – keine Unterschiede zum US-Modell. Auch das in Deutschland angebotene System besteht aus einem Mini-Tower mit Intel-Celeron-D-330-Prozessor (2,66 GHz, 256 KByte L2-Cache), Mainboard mit ATIs integriertem Chipsatz Radeon 9100 Pro IGP, 256 MByte DDR-SDRAM, 40-GByte-Festplatte und CD-RW/DVD-ROM-Kombilaufwerk. Das blaue Kinderzimmer-Design des Rechners findet sich auch bei der für die Kinderhand geeigneten Maus und der Tastatur wieder; Letztere dient auch als Parkstation für einen per Kabel angebundenden Digital-Zeichenstift. Das 14-Zoll-XGA-LCD besitzt integrierte Lautsprecher.
Als Betriebssystem ist die Windows XP Home Edition vorinstalliert, mit Microsofts Anwendungspaket Works 7.0 sollen die Kinder am Rechner arbeiten können. Ein Videoeditor, ein Malprogramm und ein Musik-Mixer sind ebenfalls integriert. Für Ablenkung sorgen sollen verschiedene Disney-Bildschirmschoner, Disyney-Desktop-Hintergründe und Disney-Spiele. Ein Internet-Filter mit E-Mail- und Spam-Filter sowie ein Popup-Blocker für den Internet Explorer soll die Kinder von Inhalten fernhalten, die für sie ungeeignet sind. Wenig technikerfahrene Eltern sollen den Filter per spezieller Taste auf der Tastatur leicht aufrufen und konfigurieren können.
Der Dream Desk PC ist ab Mitte November 2004 im Medion Shop erhältlich. Er kostet mit Flachbildschirm 899,99 Euro. Zur beigepackten Tastatur zählen Maus und optischer Zeichenstit, alle mit Kabel an den Dream Desk PC angebunden. Weiteres Zubehör wie den in den USA angebotenen blauen Lexmark-Tintenstrahldrucker, Disney-Gamepad, eine 1,3-Megapixel-Digitalkamera und eine digitale Videokamera mit Flash-Speicherplatz für 4 Minuten Video bietet Medion in Deutschland nicht.