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Freier Multimedia-Player Xine in Version 1.0 erschienen

Xine unterstützt diverse Video- und Audio-Formate auf zahlreichen Plattformen

Nach zwei Jahren intensiver Tests und Verbesserungen haben die Entwickler des freien Media-Players Xine ihre xine-lib nun in der Version 1.0 veröffentlicht. Der Player kann CDs, VCDs und DVDs (unverschlüsselte) wiedergeben und unterstützt diverse Codecs, um Multimedia-Dateien der Typen AVI, MOV, WMV und MP3 von der lokalen Festplatte abzuspielen.

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Xine läuft unter GNU/Linux auf diversen Hardware-Architekturen, FreeBSD (x86), Solaris (Sparc und x86), Irix (Mips) sowie über das Fink-Projekt auch unter Darwin/MacOS X (PowerPC). Zudem wird an der Unterstützung von Windows, HPUX, OpenBSD und OS/2 gearbeitet. Die GPL-Software ist modular aufgebaut und setzt sich aus diversen einzelnen Komponenten zusammen. Dadurch lässt sich die Software erweitern und mit diversen Front-Ends nutzen, die ihrerseits nur auf die xine-lib zugreifen.

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Der Player kann per Infrarot-Fernbedienung (via LIRC) gesteuert werden, bietet ein On-Screen-Display, externe und DVD-Untertitel sowie deren Auswahl. Die Einstellung von Helligkeit, Kontrast, Lautstärke, Sättigung und anderen Parametern ist möglich, sofern dies die entsprechende Hardware und ihre Treiber unterstützen. Auch Audio-Resampling, Software-Deinterlacing und das Drehen des Bildes werden unterstützt.

Dabei unterstützt Xine zahlreiche Datei-Formate sowie Video- und Audio-Codecs, darunter die Video-Codecs MPEG1/2, MPEG 4 (OpenDivX), MS MPEG 4, DivX 3/4/5, Windows Media Video 7 und Ogg Theora sowie über externe Windows-Codecs auch Indeo 3.1-5.0, Windows Media Video 8/9, On2 VP3.1, I263 und Real Media 2.0, 3.0 sowie 4.0. Als Audio-Codecs werden MPEG Audio Layer 1/2/3, a/52 (alias AC3, Dolby Digital), AAC, DTS (über externe Decoder), Ogg Vorbis, DivX audio (WMA), FLAC und Speex unterstützt, um nur einige zu nennen. Auch werden diverse Streaming-Protokolle wie MMS (Microsoft Media), PNM (Real Media), RTSP und HTTP unterstützt.

Die Video- und Audio-Ausgabe kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, von XVideo über das Linux Framebuffer Device bis hin zu OpenGL bzw. dem OSS (Open Sound System) über ALSA bis hin zu aRts. Auch Befehlssatz-Erweiterungen wie MMX, MMX2, 3DNow und Decoder-Karten für MPEG können mit Xine genutzt werden.

Die xine-lib 1.0 kann im Quelltext bei xinehq.de heruntergeladen werden, benötigt aber zusätzlich eines der verschiedenen Front-Ends, die ebenfalls auf der Projektseite verlinkt sind.



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Tropper 30. Mai 2006

lol Tropper

Marek 30. Mai 2006

Du hast den RealPlayer installiert? wozu gibts den RealplayerAlternative http://winfuture...

Aufsichtsrat 30. Mai 2006

Alles wohlauf? Aus dem Dschungel zurück? Einen 1,5 Jahre alten Thread auszugraben...

che 30. Mai 2006

Ich selber nutze eigentlich ausschliesslich den MPlayer http://www.mplayer-hq.hu unter...

panzi 29. Dez 2004

AFAIK helfen sich die verschiedenen Linux/FOSS Multimediaplayer Projekte gegenseitig, und...


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