• IT-Karriere:
  • Services:

Roadmap: Intel im 3. Quartal 2005 mit Dual Cores

Erste Desktop-Chips mit zwei Kernen und neue 600er-Serie mit 2 MByte L2-Cache

Intels aktuelle Roadmap weist für das Jahr 2005 die neue Serie der 600er-Prozessoren und erste Dual Cores aus. Schon im Februar kommt der vorerst schnellste Pentium 4 mit 3,73 GHz.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie die britische News-Seite The Inquirer berichtet,, plant Intel, die ersten Prozessoren mit zwei Kernen erst im dritten Quartal 2005 vorzustellen. Dies gehe aus einer vertraulichen Roadmap hervor. Mit diesen Roadmaps informiert Intel seine Kunden regelmässig über die kommende Produktpalette, die darin offen gelegten Planungen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sie sich sehr schnell ändern können. Dennoch geben die Roadmaps in der Regel gute Anhaltspunkte zur Produktpolitik.

Stellenmarkt
  1. ISTEC Industrielle Software-Technik GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  2. IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

So geht aus dem aktuellen Papier hervor, dass Intel die Dual-Core-Varianten seines Pentium vorerst mit den Namen X20, X30 und X40 versehen hat. Jeder soll zwei Pentium-4-Kerne enthalten, die je 1 MByte Level-2-Cache mitbringen. Als Chipsätze sind die Modelle Lakeport (945) und Glennwood (955) vorgesehen, die wieder in vielen Varianten mit und ohne integrierte Grafik erscheinen werden. Noch zuvor plant Intel, die Lücke in seiner BMW-Nummerierung zu schließen. Bisher sind die Modellnummern nur für die Serien 300, 500 und 700 vergeben - es fehlt also noch das Sportcoupé. Dies soll laut der aktuellen Roadmap im Februar 2005 vorgestellt werden.

War bisher oft von einem Level-3-Cache spekuliert worden, so kommt der Pentium 4 630 bis 670 nun wohl mit einem 2 MByte großen Level-2-Cache auf den Markt. Er ist von 3 bis 3,8 GHz getaktet, mit je 200 MHz mehr pro Zehnerstelle der 600er-Nummer. Das schnellste Modell 670 mit 3,8 GHz soll erst im zweiten Quartal kommen. Alle 600er-CPUs bringen Support für Intels Variante EM64T von AMDs 64-Bit-Befehlssatz mit - und auch die Cool&Quiet-ähnliche Technik "Enhanced Speedstep". Die bisherigen aktuellsten Prescott-Prozessoren können bereits Strom sparen, aber nur mit zwei festen Geschwindigkeitsstufen.

Die Preise der aktuellen Roadmap liegen für die 600er-Serie leicht höher als bei den aktuellen 500er-Prozessoren. Erfahrungsgemäß sind diese Werte aber bis zur endgültigen Vorstellung noch etwas variabel. Das dürfte auf den für Februar 2005 erwarteten Pentium 4 mit 2 MByte Level-2-Cache für stolze 999,- Dollar nicht zutreffen: Dahinter verbirgt sich vermutlich die neue Extreme Edition mit einem Systembus (FSB) von 1.066 MHz. Die 600er-Serie arbeitet weiterhin mit 800 MHz. Spannend bleibt bis zur Vorstellung der Produkte, ob die Extreme Edition mit dem schnelleren Systembus noch gegen den größeren Cache der 600er-Prozessoren bestehen kann. Schon jetzt ist dieses Rennen bei nahezu gleich schnellem, regulärem Pentium 4 äußerst knapp. [von Nico Ernst]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Xbox Wireless Controller Robot White für 59,99€)

Rudomir Bagelnapf 17. Dez 2004

Pentium 1 gibt es doch schon lange, ursprünglich mit 90 und 60, dann auch mit 66 Mhz...

Nico Ernst 14. Dez 2004

Naja, wünschen darf man ja, gerade jetzt ;-) Aber auch 2x2500 MHz wären auf dem Papier...

n0c 14. Dez 2004

ist hier auch noch die Frage ;) wenns sowat wie 2000 ist.... oder 1600 gar... bleib ich...

Ralf Kellerbauer 13. Dez 2004

Ich kann nur sagen: Glaubt meinen Geschichten nicht!

Ralf Kellerbauer 13. Dez 2004

Intel hat vor kurzem einen 55 Watt Xeon 2,8 GHz ins Programm aufgenommen. Als Dual-Core...


Folgen Sie uns
       


Drive Pilot der S-Klasse ausprobiert

Die neue S-Klasse von Mercedes-Benz soll erstmals dem Fahrer die Verantwortung im Stau abnehmen.

Drive Pilot der S-Klasse ausprobiert Video aufrufen
Azure Active Directory: Weniger Verzeichnisdienst, mehr Tresor
Azure Active Directory
Weniger Verzeichnisdienst, mehr Tresor

Microsofts bekannten Verzeichnisdienst Active Directory gibt es inzwischen auch in der Cloud des Herstellers. Golem.de zeigt, wie er dort funktioniert.
Von Martin Loschwitz

  1. Microsoft Neue Datenschutzregeln für Sprachsteuerung
  2. Microsoft Betrüger erbeuten 20.000 Euro von Rentnerin
  3. Windows 10 20H2 Microsoft hebt Update-Sperre für einige Windows-PCs auf

CPU und GPU vereint: Wie die Fusion zu AMDs Zukunft wurde
CPU und GPU vereint
Wie die Fusion zu AMDs Zukunft wurde

Mit Lauchgemüse und Katzen-Kernen zu Playstation und Xbox: Wir blicken auf ein Jahrzehnt an Accelerated Processing Units (APUs) zurück.
Ein Bericht von Marc Sauter


    USA: Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören
    USA
    Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören

    Github wirft einen Juden raus, der vor Nazis warnt, weil das den Betrieb stört. Das ist moralisch verkommen - wie üblich im Silicon Valley.
    Ein IMHO von Sebastian Grüner

    1. CES 2021 So geht eine Messe in Pandemie-Zeiten
    2. Handyortung Sinnloser Traum vom elektronischen Zaun gegen Corona
    3. CD Projekt Red Crunch trifft auf Cyberpunk 2077

      •  /