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Schnellerer Systembus für Pentium 4 Extreme Edition

Pentium 4 EE mit 3,46 GHz und 1.066-MHz-Systembus. Mit seinem neuen Pentium 4 Extreme Edition mit 3,46 GHz verspricht Intel mehr Leistung für Desktop-PCs. Statt durch eine merklich gesteigerte Taktrate soll der neue Prozessor durch einen von 800 auf 1.066 MHz gesteigerten Systembus schneller als sein 3,4-GHz-Vorgänger sein.
/ Christian Klaß
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Der von 800 MHz (vier Pipelines mit je 200 MHz) auf 1.066 MHz (4x 266,5 MHz) erhöhte Systembus erlaubt es dem Pentium 4 EE 3,46 GHz ebenfalls mit 266,5 MHz getaktetes schnelles DDR2-533-SDRAM auszunutzen. Allerdings scheint nur Intels Chipsatz 925XE offiziell für diesen ausgelegt zu sein. Der 925XE ist die fehlerbereinigte Version des Vorgängers 925X Express, der anders als der 925XE auch noch nicht mit ECC-Speicher klarkommt. Es ist zu erwarten, dass Mainboard-Hersteller zumindest einige ihrer 925X-Boards per BIOS-Update zum neuen Pentium 4 Extreme Edition mit 3,46 GHz kompatibel machen werden.

Bei der Leistungsaufnahme liegt der Pentium 4 Extreme Edition mit 3,46 GHz mit knapp 111 Watt rund ein Watt über der des 3,4-GHz-Vorgängers. Beide bieten eine vom Xeon her bekannte Cache-Größe von 512 KByte Level-2- und 2 MByte Level-3-Cache, um sich so von ihren nur mit 1 MByte Level-2-Cache ausgestatteten aktuellen Pentium-4-Brüdern zu unterscheiden.

Preislich liegen sowohl das neue Topmodell als auch der unmittelbare Vorgänger mit einem Großhandelsstückpreis von rund 1.000,- US-Dollar gleichauf. Die geringe Taktratensteigerung, die durch den großen Cache des Pentium 4 EE vermutlich nicht ganz so stark zur Geltung kommende Anhebung der Systembus-Taktrate und der identische Preis zum 3,4-GHz-Modell lassen keine signifikante Leistungssteigerung durch den zudem recht teuren 3,46-GHz-Prozessor erwarten.


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