Niederlage für die US-Lobbyisten in der Unionsfraktion: Die Fraktion hat sich einstimmig auf ein Papier geeinigt, das weder einen Ausschluss noch eine Beschränkung von Huawei beim 5G-Ausbau vorsieht.
Am Dienstag soll es zur Entscheidung zwischen der Mehrheit der Unionsfraktion und den US-Lobbyisten um Röttgen kommen, die Huawei eine Beteiligung am Aufbau von 5G in Deutschland verbieten wollen. Die letzte Fassung des Papiers enthält auch keine prozentualen Obergrenzen mehr für den Ausrüster.
Das Coronavirus und die Maßnahmen gegen seine Ausbreitung legen seit Wochen China lahm, was sich immer mehr auf die Wirtschaft auswirkt: Über 300 chinesische Unternehmen sollen Darlehen in Höhe von insgesamt über 7,5 Milliarden Euro beantragt haben, unter anderem auch Xiaomi.
Update Die chinesische Polizei verfolgt Passanten mit Drohnen und fordert sie auf, einen Mundschutz zu tragen, wie ein Video der Global Times zeigt. Gleichzeitig soll es an eben jenen Masken in China mangeln.
Immer mehr Fälle des Coronavirus werden gemeldet. Das ist der Zeitpunkt für Apple, sämtliche Geschäfte in China vorerst zu schließen. Das Unternehmen handele auf Rat von Gesundheitsexperten und wolle den Betrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen.
Bisher hatte es die Hackergruppe Winnti auf Unternehmen wie Bayer oder Siemens abgesehen, nun haben sich die Ziele verändert. Statt Wirtschaftsspionage geht die APT gegen protestierende Studenten in Hong Kong vor.
Google schließt alle seine Büros in China wegen der Ansteckungsgefahr, die von dem Coronavirus ausgeht. Tesla wurde angewiesen, seine Fabrik in Schanghai vorübergehend zuzumachen.
Drei Bundesministerien sehen laut einem vertraulichen Bericht extrem hohe Strafen für 5G-Ausrüster vor, wenn sie die Integrität oder Verfügbarkeit der Netze verletzen. Zweistellige Milliardenbeträge stehen wohl für Huawei oder Cisco auf dem Spiel.
Nach dem erfolgreichen Start einer Langer-Marsch-5-Rakete soll noch dieses Jahr ein neues chinesisches Raumschiff getestet und der Aufbau der Raumstation vorbereitet werden. Mit Huoxing-1 sollen ein Orbiter und ein Rover zum Mars fliegen und Chang'E 5 soll Gesteinsproben vom Mond zur Erde bringen.
Laut einem Bericht ist Merkel keine Einigung mit den US-Lobbyisten in der Union gelungen. Die Kanzlerin hat die Sache nun erst einmal vertagt. Für die 5G-Netzbetreiber bleibt die Unsicherheit zum Einsatz von Huawei-Technik.
Ein Passwort für alle, kaum überprüfte Beschäftigte und Heimarbeit in China: Microsoft soll bei Cortana und Skype erstellte Audiomitschnitte jahrelang ohne ernstzunehmende Sicherheitsmaßnehmen analysiert haben.
CES 2020 Der US-Autokonzern Ford will Fahrzeuge für autonome Fahrdienste liefern. Die in Kooperation mit VW entwickelte Software soll in drei US-Städten getestet werden.
China soll offenbar der große Markt für Tesla werden: Elon Musk war in Schanghai, um die ersten Model 3 an Kunden zu übergeben. Dabei kündigte er weitere Investitionen in China an. Unter anderem will Tesla dort ein neues Elektroauto entwickeln.
Rekordquartal in einem Rekordjahr: Was die Zahlen an produzierten und ausgelieferten Elektroautos betrifft, war 2019 das bisher beste Jahr für Tesla. Vor allem am Jahresende hat das Unternehmen noch einmal zugelegt.
Die ersten Autos vor dem julianischen Jahreswechsel, die nächsten vor dem chinesischen: Tesla hat die ersten in Schanghai gebauten Model 3 an Mitarbeiter übergeben. Weitere Käufer sollen ihre Elektroautos im Januar erhalten.
Nachdem die US-Software Zoom in China blockiert wurde, bleiben den dortigen Unternehmen wenige Alternativen: Eine davon ist Tencent Meeting. Das Programm ist mit anderen Produkten des Unternehmens verknüpft - etwa Wechat.
Polizei mit Wasserwerfern auf der einen Seite, vermummte Demonstranten auf der anderen: Der Streit um Hongkong wird nun auch im Actionspiel GTA 5 ausgetragen. Ironischerweise müssen just die chinesischen Spieler dazu die Zensur umgehen.
Huawei soll nur mit staatlichen Subventionen so erfolgreich geworden sein, behauptet das Wall Street Journal. Doch die Regierungen sind weltweit Dienstleister der großen Konzerne. Huawei wehrt sich gegen die Anschuldigungen einer Sonderbehandlung.
Im Streit um Huawei hat die Kanzlerin die Position der Bundesregierung erneut klargestellt. Die SPD-Fraktion und die Grünen brachten neue Positionen ein.
Der Bilderdienst Shutterstock hat in China zahlreiche Suchbegriffe gesperrt, die der chinesischen Regierung nicht genehm sind - unter anderem im Zusammenhang mit Taiwan und den Protesten in Hongkong. Viele Mitarbeiter haben sich mit einer Petition dagegen zur Wehr gesetzt.
Das gegenseitige Misstrauen im Computerbereich schränkt den internationalen Handel stärker ein. Nun will China den Einsatz ausländischer Hard- und Software konkret reduzieren.
In der chinesischen Großstadt Yibin fährt künftig eine Straßenbahn ohne Schienen: Auf Gummireifen folgt die Bahn einer Spur auf der Straße und kann bis zu 300 Personen befördern. Die Bahn ist auch autonom ohne Fahrer einsetzbar.
Vor einem wichtigen Treffen der EU-Minister zu 5G schaltet sich US-Außenminister Pompeo persönlich in die Debatte um Huawei ein. Huawei nennt es "böswillige und abgenutzte Anschuldigungen".
Neben einem gültigen Ausweis und Foto werden Chinesen künftig ihr komplettes Gesicht scannen müssen, um sich für einen Mobilfunkvertrag anzumelden. Das diene laut der Regierung dem Schutz vor Kriminalität im Netz. Einige sehen das aber als weiteren Schritt zur Generalüberwachung.
Für China sind die USA weiterhin ein wichtiger Markt. Daher versucht das Land wohl vieles, um die derzeitigen Strafzölle möglichst zu umgehen - etwa durch die Auslagerung eines Großteils der Produktion von Notebooks in andere Länder.
Die Bundeskanzlerin will eine europäische Agentur für die Zulassung von 5G-Technik, die mit nationalen Behörden wie dem BSI zusammenarbeitet. Ein vereinzeltes Vorgehen werde verheerend sein. Aber auch Abschottung sei keine Lösung, erklärte Angela Merkel.
Aus Angst vor einem künftigen US-Embargo zieht die RISC-V-Foundation aus den USA in die Schweiz. Das soll Probleme wie in anderen Konsortien und bei Herstellern wie Huawei offenbar künftig vermeiden.
Honda hat in China sein Elektroauto Everus VE-1 auf den Markt gebracht. Die Mittelklassenlimousine kostet abzüglich Subventionen umgerechnet rund 21.000 Euro und hat eine Reichweite von 340 km.
China will seine Umweltprobleme unter anderem durch eine Elektrifizierung des Straßenverkehrs in den Griff kriegen. Entsprechend viele Elektroautos kommen dort auf den Markt. Der Hersteller Xpeng will 2020 mit einer Limousine Teslas Model 3 Konkurrenz machen.
Weiterer Aufschub für Huawei: Die US-Regierung hat die Ausnahmeerlaubnis für bestimmte Geschäfte mit dem chinesischen Smartphone-Anbieter und Netzwerkausrüster Huawei um weitere 90 Tage verlängert.
Der frühere Bundesminister Röttgen hat den Leiter Group Security der Deutschen Telekom erst zu seiner Huawei-Anhörung ein- und dann wieder ausgeladen. Offenbar war der Standpunkt von Thomas Tschersich nicht erwünscht.
Im Bundestag wurde trotz einer Entscheidung der Kanzlerin noch einmal die Huawei-Frage bei 5G diskutiert. Kein einzelner Staat und auch keine einzelne Firma könne allein solche Systeme beherrschen, betonte ein Experte.
"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Huawei will zusätzlich zur Offenlegung des Quellcodes vertraglich zusichern, dass es keine Hintertüren in seinen 5G-Produkten gibt. Damit wird auf Versuche reagiert, die Entscheidung der Kanzlerin gegen ein Verbot doch noch zurückzurollen.
Abgleich des Klarnamens mit einer Datenbank, Minderjährige dürften maximal 90 Minuten am Tag spielen - während der Ferienzeiten immerhin das Doppelte: In China setzt die zuständige Behörde laut einem Medienbericht neue und sehr strenge Regeln für Computerspiele durch.
Trotz einer Entschuldigung vor Millionenpublikum will Blizzard-Chef J. Allen Brack an den Sperren für den E-Sportler Ng "Blitzchung" Wai Chung und zwei Moderatoren festhalten. Es geht um Protest im Rahmen eines Hearthstone-Turniers.
China zieht seinen 5G-Start auf diese Woche vor. Der Handelskrieg mit den USA dürfte zu der Änderung des Zeitplans geführt haben. Viele Großstädte sind bald weitgehend abgedeckt.
Der Volkswagen-Konzern bündelt die Entwicklung selbstfahrender Autos in einer neuen Firmentochter. Die Technik könnte ein "Standardmodul" für alle Konzernmarken werden.
Das Pretech F700Mi ist ein winziges Notebook und erinnert an Geräte wie den GPD Pocket 2. Das Gerät ist mit einem Stylus kompatibel. Ungewöhnlich sind auch die Webcam und der ältere Cherry-Trail-Chip.
Insidern zufolge könnte der Bieterwettstreit um die Streaming-Rechte der Zeichentrickserie South Park bis zu 500 Millionen US-Dollar erreichen. Netflix soll sein Angebot bereits zurückgezogen haben. Auch Apple will wohl nicht mitbieten - was am jüngsten Verbot der Sendung in China liegen soll.
US-Präsident Donald Trump will unbedingt eine Mondlandung im Jahr 2024. Doch es scheint fraglich, ob das Repräsentantenhaus ihm die Mittel dafür zur Verfügung stellt. Die Abgeordneten haben den Eindruck, Trump wolle die Mondladung um des eigenen Prestiges willen vorverlegen.
Hearthstone-Spieler haben vor laufender Kamera ein Free-Hongkong-Schild hochgehalten. Sie wollten wohl herausfinden, ob Blizzard bei seinen strikten Regeln eine Ausnahme macht. Obwohl die Sperre auf sich warten ließ, wurde sie doch später vom Spielestudio ausgesprochen.
Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie er mit Equipment für unter 200 US-Dollar mit einem Mikrochip eine Hardware-Firewall übernehmen konnte. Damit beweist er, wie günstig und realistisch solche Angriffe sein können. Vor einem Jahr berichtete Bloomberg von vergleichbaren chinesischen Spionagechips.
Der Datenschützer Johannes Caspar will den 5G-Quellcode von Huawei einsehen lassen, was der Ausrüster bereits zugesichert hat. Europäische Lösungen seien kaum vorhanden. Und US-Lösungen von Cisco könnten auch "Bedenken auslösen".