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Elektroauto: Xpeng P7 wird ausgeliefert

Das chinesische Elektroauto-Startup Xpeng liefert die Limousine P7 aus. An Bord sind viel deutsche Technik und Ingenieurskunst.
/ Andreas Donath
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Xpeng (Bild: Xpeng)
Xpeng Bild: Xpeng

Der chinesische Autohersteller Xpeng hat mit dem P7 eine Mittelklasselimousine als Konkurrenz zu Teslas Model 3 vorgestellt. Das Fahrzeug hat einen größeren Akku und soll damit weiter fahren. Nun begann die Auslieferung. Die eigens errichtete Fabrik in Zhaoqing in der Provinz Guangdong soll eine Jahreskapazität von 100.000 Einheiten haben. Wie viele Autos für 2020 geplant seien, teilte das Unternehmen nicht mit.

Die hinterradgetriebene Langstreckenversion des P7 soll eine Reichweite von 706 km (NEFZ) aufweisen. Auch eine Version mit Allradantrieb ist geplant. Der Permanentmagnet-Synchronmotor soll einen Wirkungsgrad von 97,5 bieten und ist mit dem IGBT-Modul(öffnet im neuen Fenster) ausgestattet.

Xpeng arbeitet mit dem chinesischen Akkuhersteller CATL zusammen und bekommt von diesem prismatische Lithium-NCM-Zellen. Der Akku ist nur 110 mm hoch, erreicht eine Energiedichte von 170Wh/kg und bietet 81 kWh. Das Fahrwerk wurde nach Angaben des Herstellers mit einem deutschen Unternehmen entwickelt und verfügt über einen Doppelquerlenker vorn und eine Fünflenker-Einzelradaufhängung hinten.

Xpeng P7 vorgestellt (englisch)
Xpeng P7 vorgestellt (englisch) (04:09)

Im P7 sollen mehrere Assistenzsysteme für automatisiertes Fahren eingebaut sein, dabei kommen Ultraschallsensoren, Kameras und Radarsensoren zum Einsatz. Xpeng verbaute dazu auch Teile von Bosch. Im P7 stecken außerdem Nvidias Dive Xavier System-on-a-Chip und Qualcomms Snapdragon 820A. Von 30 auf 80 Prozent soll das Auto innerhalb von 28 Minuten aufgeladen werden können. Strom für 120 km soll binnen 10 Minuten nachgeladen werden können.

Der P7 soll nach Abzug von Subventionen umgerechnet rund 33.000 Euro kosten. Das Tesla Model 3 Long Range kostet in China umgerechnet ungefähr 45.000 Euro.


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