iPhone: Apple will Zuliefererkonkurrenz zu Foxconn in China aufbauen
Zulieferern zufolge soll Apple auf der Suche nach alternativen Auftragsfertigern in China für die Herstellung seiner Produkte sein. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei(öffnet im neuen Fenster) . Demnach soll Apple dem chinesischen Unternehmen Luxshare-ICT geraten haben, in den taiwanischen Hersteller Catcher Technologies zu investieren, der Metallgehäuse für iPhones und Macbooks herstellt.
Die Verhandlungen sollen bereits sein einem Jahr laufen und vor kurzem intensiver geworden sein, wie beteiligte Personen berichten. Sollten sich Luxshare-ICT und Catcher zu einer Kooperation entschließen, könnte Luxshare-ICT komplette Geräte für Apple fertigen und damit einen chinesischen Gegenpol zum taiwanischen Unternehmen Foxconn darstellen.
Aktuell soll Foxconn für 50 Prozent der iPhone-Produktion verantwortlich sein, was für Apple eine relativ hohe Abhängigkeit darstellt. Luxshare-ICT baut aktuell bereits Apples drahtlose Kopfhörer Airpods und ist der erste Hersteller der Airpods Pro gewesen. Apple war Nikkei zufolge für 50 Prozent von Luxshare-ICTs Gesamtverkäufen im Jahr 2019 verantwortlich.
Geschäft muss sich auch für Luxshare-ICT lohnen
Mit einer weiteren Verteilung der Produktionslast des iPhones würde sich Apple weniger abhängig von Foxconn machen. Ob sich das Geschäft langfristig allerdings für Luxshare-ICT lohnt, wird auf die Rahmenbedingungen ankommen – etwa die Frage, inwieweit der Hersteller noch Produkte für andere Hersteller fertigen darf.
Hintergrund ist, dass die Verkäufe der iPhones in den vergangenen anderthalb Jahren stagnieren, was dem allgemeinen Trend im Smartphone-Markt entspricht. Eine Fokussierung auf Apples Smartphones könnte längerfristig für Luxshare-ICT also nicht zwingenderweise ein Wachstum am Markt bedeuten.
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