Artemis Base Camp: Nasa plant Mondhabitat

Die Astronauten bekommen zwei Fahrzeuge in die Garage auf dem Mond gestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Mondauto von Apollo 17 mit Eugene Cernan am Steuer (1972): Auch bei künftigen Mondmissionen gibt es einen Fuhrpark.
Mondauto von Apollo 17 mit Eugene Cernan am Steuer (1972): Auch bei künftigen Mondmissionen gibt es einen Fuhrpark. (Bild: Nasa)

Zurück zum Mond - das ist das Ziel des US-Raumfahrtprogramms Artemis. Anders als in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren sollen die Astronauten aber nicht nur für wenige Tage auf dem Mond bleiben und dann wieder zur Erde zurückkehren. Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) erwägt den Bau einer Basis auf dem Mond.

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Das Artemis Base Camp soll am lunaren Südpol entstehen, möglicherweise nahe dem Shackleton-Krater, und Lebensraum für vier Astronauten bieten. Diese könnten dort für Aufenthalte von rund einer Woche dort wohnen. Die Basis soll neben Unterkünften nach und nach weitere Infrastruktur erhalten, heißt es in einem Bericht, den die Nasa dem National Space Council vorgelegt hat. Das ist ein von US-Vizepräsident Mike Pence geleitetes Gremium, das US-Präsident Donald Trump berät.

Zur Infrastruktur gehören unter anderem Stromversorgung, Kommunikation, Strahlenschutz sowie Abfallentsorgung. Die Basis soll zudem einen Landeplatz bekommen. Damit die Astronauten die Umgebung des Station erkunden können, sollen zwei Fahrzeuge bereitgestellt werden: Eines ist für die Erkundung der Umgebung vorgesehen, ein weiteres soll die Möglichkeiten bieten, mehrwöchige Ausflüge auf dem Mond zu unternehmen. Der japanische Automobilkonzern Toyota entwickelt ein solches Fahrzeug für das Mondprogramm der japanischen Raumfahrtagentur Japan Aerospace Exploration Agency (Jaxa).

"Nachdem wir 20 Jahre lang kontinuierlich in einer niedrigen Erdumlaufbahn gelebt haben, sind wir nun bereit für die nächste große Herausforderung der Weltraumforschung: die Entwicklung einer dauerhaften Präsenz beim und auf dem Mond", sagte Nasa-Chef Jim Bridenstine. Das Artemis-Programms solle dabei nicht nur der Erforschung des Mondes dienen, sondern auch der Vorbereitung bemannter Marsmissionen.

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Die Nasa erwägt zudem ein Trainingsprogramm für Marsmissionen, an dem neben dem Artemis Base Camp auch die künftige Raumstation Deep Space Gateway beteiligt sein soll: Eine vierköpfige Crew könnte mehrere Monate lang auf der Station leben, um eine Reise zum Mars zu simulieren. Zwei Astronauten sollen dann zum Mond absteigen. Nach deren Rückkehr zum Deep Space Gateway verbringen alle vier dort erneut mehrere Monate, die auch der Rückflug vom Mars zur Erde dauern würde. Das wäre laut Nasa die längste bemannte Weltraummission.

Die US-Regierung hat im vergangenen Jahr bestimmt, dass 2024 Astronauten auf den Mond fliegen. Die Nasa hatte ursprünglich eine Rückkehr zum Mond für das Jahr 2028 geplant.

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mrballz 07. Apr 2020

Aber das kann man doch mit Komjutern, KaIe, Bockjane und so simulieren, ist mehr billiger...

schnedan 06. Apr 2020

für nur einen Sam?



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