• IT-Karriere:
  • Services:

Huawei Deutschland: In 15 Jahren kein Hinweis auf technischen Missbrauch

Der höchste Vertreter von Huawei Deutschland erwartet von der Bundesregierung eine souveräne Entscheidung zu 5G.

Artikel veröffentlicht am ,
Gemeinsame Pressekonferenz von Huawei und Telekom
Gemeinsame Pressekonferenz von Huawei und Telekom (Bild: Huawei)

Huawei ersucht die Bundesregierung, bei einer Entscheidung zum 5G-Ausbau die Fakten zu beachten. "Wir sind jetzt seit 15 Jahren in Deutschland aktiv und keiner unserer langjährigen Kunden hat irgendeinen Hinweis auf einen Missbrauch unserer Technologien gefunden. Auch die USA haben dafür keinen einzigen Beweis, null", sagte Huawei Chief Representative in Deutschland, David Wang, dem Spiegel. "Der Lösungsansatz der Bundesregierung mit gleichen und strengen Sicherheitskriterien für alle ist aus unserer Sicht der richtige Weg zu sicheren Netzen."

Stellenmarkt
  1. Bayerische Versorgungskammer, München
  2. S-Kreditpartner GmbH, keine Angabe

Die US-Regierung unter Donald Trump wirft dem Ausrüster Spionage für die chinesische Regierung vor. Belege für die vermeintliche Sicherheitsbedrohung wurden von den USA immer wieder angekündigt, aber nicht vorgelegt. Die US-Regierung setzt ihre Verbündeten massiv unter Druck, Huawei vom 5G-Ausbau auszuschließen. Nach Informationen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung aus dem Februar 2020 sind die deutschen Sicherheitsbehörden von den US-Hinweisen nicht überzeugt. Es gebe weiterhin keine Belege für Spionage durch Huawei. Mehrere Regierungsvertreter äußerten am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2020 zudem große Zweifel am Wahrheitsgehalt der amerikanischen Behauptungen. Ein hoher Regierungsbeamter sprach von "Propaganda".

Es sei ein "Drama", wie die Branche derzeit politisiert werde, "Fakten spielen kaum eine Rolle". Alle drei Mobilfunkbetreiber, Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica, haben Huawei-Technologie für LTE im Einsatz und verwenden 5G-Ausrüstung des Herstellers. "Ein Ausschluss in Deutschland würde vor allem unsere Kunden treffen sowie deren Kunden und Aktionäre", erklärte Wang.

Ein Bann würde "die Sicherheit der Netze ganz bestimmt nicht erhöhen, im Gegenteil", sagte er. "Mehr Wettbewerb führt auch zu besseren und sichereren Produkten." Im Heimatmarkt China schreite der 5G-Ausbau schnell voran, wöchentlich würden 11.000 neue Sendeanlagen gebaut. Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte zuletzt im Innenausschuss, die Huawei-Frage sei "noch zu lösen", dies müsse "auf oberster Ebene" geschehen. Kanzlerin Angela Merkel hatte sich wiederholt gegen einen Ausschluss von Anbietern wegen ihres Herkunftslandes ausgesprochen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Call of Duty: Modern Warfare für 52,49€, Forza Horizon 4 für 34,99€, Red Dead...
  2. (u. a. Conan Exiles für 12,49€, Stellaris - Galaxy Edition für 5,49€, Green Hell für 9...
  3. (aktuell u. a. Star Wars Weekend (u. a. Star Wars: Knights of the Old Republic für 1,93€), Best...
  4. (u. a. Sapphire Pulse Radeon RX 5700 XT für 358,38€, Alpenföhn 120mm Wing Boost 3 ARGB Triple...

Salzbretzel 03. Aug 2020 / Themenstart

Ich kann den Gedankengang nachvollziehen. Ich will aber anmerken das einen anderen...

TrollNo1 03. Aug 2020 / Themenstart

Schau doch mal bei Cisco nach, wie sowas aussieht...

TrollNo1 03. Aug 2020 / Themenstart

Natürlich gabs die, wollte nur keiner hinschauen.

Dampfplauderer 02. Aug 2020 / Themenstart

Ich bezweifel das dort Sand ist, es sei denn er war grade am Strand.

Sharra 01. Aug 2020 / Themenstart

Die überwiegende Expertenmeinung beläuft sich darauf, dass Trump eher geistig auf dem...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020)

Golem.de hat im März 2020 die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide besucht und Drohnenaufnahmen vom aktuellen Stand des Großprojekts gedreht.

Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020) Video aufrufen
IT in Behörden: Modernisierung unerwünscht
IT in Behörden
Modernisierung unerwünscht

In deutschen Amtsstuben kommt die Digitalisierung nur schleppend voran. Das liegt weniger an den IT-Abteilungen als an ihren fachfremden Kollegen.
Ein Bericht von Andreas Schulte

  1. ITDZ Glasfaserausbau für Berliner Schulen nicht mal beauftragt
  2. Digitalisierung Krankschreibung per Videosprechstunde wird möglich
  3. Golem on Edge Homeoffice im Horrorland

Coronavirus und Karaoke: Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang
Coronavirus und Karaoke
Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang

Karaokebars sind gefährliche Coronavirus-Infektionsherde. Damit den Menschen in Japan nicht ihr Hobby genommen wird, gibt es nun ein System, das auch mit Mundschutz gute Sounds produzieren soll.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona Gewerkschaft sieht Schulen schlecht digital ausgestattet
  2. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  3. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz

Norbert Röttgen: Kandidat für CDU-Vorsitz streut alternative Fakten zu 5G
Norbert Röttgen
Kandidat für CDU-Vorsitz streut alternative Fakten zu 5G

In der explosiven Situation zwischen den USA und China zündelt Norbert Röttgen, CDU-Politiker mit Aspirationen auf den Parteivorsitz und die Kanzlerschaft, mit unrichtigen Aussagen zu 5G und Huawei.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Handelskrieg Australiens Regierung greift Huawei wegen Rechenzentrum an
  2. 5G Verbot von Huawei in Deutschland praktisch ausgeschlossen
  3. Smartphone Huawei gehen die SoCs aus

    •  /