Der Silk-Road-Gründer Ross Ulbricht ist mit einer Appellation gegen die in erster Instanz verhängte Haftstrafe gescheitert. Weitere Berufungsmöglichkeiten gibt es für ihn nicht.
Die Gruppe Shadow Brokers hat Details ihres geplanten Abomodells veröffentlicht. Gegen die Kryptowährung Zcash sollen Abonnenten monatlich Informationen zu Sicherheitslücken aus dem Fundus der Hackergruppe erhalten.
Die Kryptowährung Bitcoin hat ihren Kurs in den vergangenen Monaten verdoppelt und notierte am Wochenende erstmals über 2.000 US-Dollar. Mit der Ransomware-Epidemie Wanna Cry dürfte das allerdings nur am Rande zu tun haben.
Experten raten davon ab, im Falle einer Infektion mit Wanna Cry die geforderten Bitcoin zu zahlen, denn offenbar sind die Angreifer vom Erfolg ihrer Operation überrascht. Ein kostenloses Werkzeug zum Wiederherstellen der Daten ist bislang auch nicht verfügbar.
Die auf dem NSA-Exploit Eternalblue basierende Ransomware-Kampagne konnte zwischenzeitlich eingedämmt werden, hat aber weltweit Spuren hinterlassen. Der große finanzielle Erfolg ist zumindest bislang ausgeblieben.
Bislang behandelt Ransomware die meisten Opfer gleich - ob Privatperson oder Firma, ob reiches oder armes Land. Eine neue Software will das jetzt ändern - und setzt dafür auf den sogenannten Big-Mac-Index.
Die Macher der Kryptowährung Onecoin sollen potenzielle Nutzer mit überhöhten Gewinnerwartungen und falschen Versprechen hereingelegt haben. Die Behörden ermitteln, zahlreiche Konten wurden gesperrt.
Mac-Nutzer aufgepasst: Wer in den vergangenen Tagen das Videotool Handbrake heruntergeladen hat, sollte sich ein paar Minuten Zeit nehmen und seinen Rechner überprüfen. Er könnte mit Malware infiziert sein und alle eingegebenen Passwörter speichern.
John McAfee ist mit einem neuen Projekt zurück - und will dieses Mal den Smartphonemarkt revolutionieren. Sein Privacy Phone soll Nutzer mit Hardwareschaltern für WLAN, Bluetooth und GPS vor Angriffen durch Hacker schützen. Die wichtigsten Fragen für ein sicheres Smartphone lässt McAfee allerdings offen.
The Shadow Brokers haben keine Lust mehr - oder sind von Donald Trump wirklich enttäuscht: Das Passwort zum verschlüsselten Archiv jedenfalls ist jetzt im Netz. Die Gruppe hatte Exploits "besser als Stuxnet" angekündigt und damit wohl etwas übertrieben.
Wer einen DDoS-Angriff starten will, sollte seine Werkzeuge gut auswählen. Bestimmte Versionen der Low Orbit Ion Cannon starten derzeit keinen Überlastungsangriff, sondern die Verschlüsselung der eigenen Festplatte. Teuer wird es auch, wenn Spock die Festplatte entschlüsseln soll.
Wessen Rechner gerade per Ransomware verschlüsselt wurde, der hat Pech gehabt: Bitcoin ist derzeit teuer wie nie. Für ein Bitcoin waren zeitweise mehr als 1.200 US-Dollar fällig.
Es sollte nur ein kleiner Ausflug ins Darknet werden, doch dann nahm ein Hacker rund 20 Prozent der Onion-Seiten vom Netz. Viele davon sollen Kindesmissbrauchsdarstellungen verbreitet haben. Der Hacker sagt: "Es war mein erster Hack überhaupt. Ich hatte einfach die richtige Idee."
Auf illegalen Online-Marktplätzen werden derzeit offenbar gezielt Insider angeworben, um mit deren Informationen kriminelle Geschäfte zu ermöglichen. Die Bandbreite reicht von Insiderhandel am Aktienmarkt bis zur Infektion von Banken durch Malware.
Was tun bei bitterer Armut und einem Strompreis, der gegen null tendiert? Bitcoin-Mining! Das denken sich viele Bürger in Venezuela. Einige haben es wohl übertrieben und wurden jetzt festgenommen.
Eine Batteriespar-App wünschen sich wohl viele Android-Nutzer. Offenbar Grund genug für Kriminelle, eine Ransomware darin zu verstecken. Im Vergleich mit bisherigen Trojanern ist die Lösegeldforderung happig.
Nach MongoDB trifft es Elasticsearch. Erpresser nutzen Schwachstellen in zahlreichen Installationen aus. Sicherheitsforscher warnen: In drei Wochen seien alle Datenbanken zerstört.
Ein Unbekannter ist offenbar in Tausende unsichere MongoDB-Server eingedrungen und hat die dort vorgefundenen Datenbanken kopiert. Anschließend überschrieb er die Daten mit einer Lösegeldforderung. Die ersten Nachahmer sind bereits aktiv.
Kurz vor dem Jahresende gibt es erneut eine größere Ransomware-Kampagne in Deutschland. Kriminelle verschicken mit Goldeneye professionell aussehende Bewerbungen an Personalabteilungen - und nutzen möglicherweise Informationen des Arbeitsamtes.
Die Staatsanwaltschaft in Verden hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen Behörden ein weltweit agierendes kriminelles Netzwerk zerschlagen. Die Avalanche-Infrastruktur wurde zur Verteilung von Ransomware, Spam und Phishing-Mails genutzt und soll mindestens 6 Millionen Euro Schaden verursacht haben.
Nach Krankenhäusern und Stadtverwaltungen hat es dieses Mal den Nahverkehr von San Francisco getroffen. Weil mehrere tausend Rechner und die die Fahrscheinautomaten eines Verkehrsbetriebes von Ransomware befallen waren, konnten Kunden kostenfrei fahren.
Angreifer werden immer professioneller, während die Abwehrmaßnahmen weiter an Wirksamkeit verlieren: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zeichnet in seinem Jahresbericht 2016 ein düsteres Bild der Bedrohungslage für private Nutzer, Unternehmen und den Staat.
Immer wieder wurde der Betrieb von Krankenhäusern im Jahr 2016 durch Ransomware gestört. Eine Spezialklinik in Großbritannien hatte Glück im Unglück - und konnte mit einer Backup-Strategie größeren Schaden abwenden.
Endlich in Deutschland: Das Razer Blade nutzt eine Pascal-Grafikeinheit, einen Skylake-Chip sowie ein hochauflösendes Igzo-Panel und verfügt über individuell beleuchtete Tasten. Hinzu kommen HDMI 2.0, Thunderbolt 3 und eine, naja, effektive Kühlung.
Update Erneut gibt es einen schweren Denial-of-Service-Angriff auf wichtige Internet-Infrastruktur - erneut durch unsichere Geräte für das Internet of Things. Der Angriff auf DynDNS betraf zahlreiche prominente Kunden - unter anderem Amazon, Github und Level3.
Wer eine große Domain per DNS-Hijacking übernehmen will, sollte sich vorher Gedanken um die nötigen Hosting-Kapazitäten machen - wie eine Attacke auf Blockchain.info zeigt.
Russische Hacker in den Wählerdatenbanken, unsichere Wahlmaschinen, peinliche Interna auf Wikileaks: Muss die US-Präsidentschaftswahl schon jetzt als manipuliert gelten?
Um 500 US-Dollar betrogen: Weil mich ein Betrüger um zwei 250-Dollar-Gutscheine brachte, spürte ich ihn über soziale Netzwerke auf und kontaktierte seine Mutter - mit Erfolg. Er versprach, nie wieder zu betrügen.
/181Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Christian Haschek
Auch bei den Hackern der NSA geht mal was schief. Das FBI bestätigte im Rahmen seiner Ermittlungen zu den Shadow Brokers, dass der Angriffscode für Router wohl versehentlich im Netz gelandet ist.
Nach der Enttarnung eines israelischen DDoS-Anbieters ist der Sicherheitsexperte Krebs selbst Opfer eines ungewöhnlichen Angriffs geworden. Seine Website ist vom Netz genommen worden.
Der Hack eines DDoS-Anbieters zeigt: Die Vermietung von Angriffskapazitäten ist ein einträgliches Geschäft. Ironischerweise versuchen die Anbieter, sich hinter dem DDoS-Schutz Cloudflare zu verstecken. Die Betreiber wurden mittlerweile in Israel festgenommen.
Was Juristen seit Jahrhunderten nicht geschafft haben, wollten Blockchain-Enthusiasten per Code regeln. Doch so leicht ist das nicht, wie der DAO-Hack zeigt. Dabei hätte man aus der Rechtsgeschichte lernen können. An einer Schnittstelle zur formalisierten Streitschlichtung geht kein Weg mehr vorbei.
Nicht alle anonymen Mailanbieter sind kommerzielle Unternehmen. Das Aktivistenkollektiv Riseup bietet Nutzern weltweit kostenfreie IT-Produkte an, steht aber jetzt vor enormen Schwierigkeiten. Wenn nicht genügend Geld zusammenkommt, werden im kommenden Monat 150.000 Mailadressen abgeschaltet.
Bei einer bundesweiten Razzia konnten Ermittler größere Mengen Drogen sicherstellen, die die Verdächtigen zuvor im Darknet gekauft haben sollen. Die Beschuldigten sollen als Händler tätig gewesen sein.
Wie sicher sind Bitcoin bei Online-Börsen? Nicht besonders, wenn man einer aktuellen Studie Glauben schenkt. Demnach wurden 33 Prozent der Bitcoin-Tauschstellen in den vergangenen Jahren gehackt.
Mit Krypto-Mining lässt sich viel Geld verdienen - vor allem, wenn man fremde Computer für sich schürfen lässt. Eine Malware, die das ermöglicht, hat das Projekt Internetwache.org aufgespürt und analysiert. So harmlos die Software aussieht, so gefährlich ist sie.
/39Kommentare/Eine Analyse von Tim Philipp Schäfers und Sebastian Neef
Wer bei Extrabacon nur an Essen denkt, wird enttäuscht: Es handelt sich um ein NSA-Codewort für einen Router-Exploit. Cisco und ein anderer Hersteller haben die Schwachstellen eingeräumt. Unterdessen wird weiter spekuliert, wer die Informationen an die Öffentlichkeit gegeben hat.
Manipulierte Bitcoin-Software? Davon geht das Projekt offenbar aus. In einem Blogpost warnen die Macher vor staatlichen Angriffen auf das kommende Release. Das Projekt gibt auch Hinweise an die Nutzer.
Die Equation Group wird mit Hacks von Infrastrukturen und der Entwicklung fortgeschrittener Malware in Verbindung gebracht. Jetzt soll die angebliche Hackertruppe der NSA selbst gehackt worden sein.
Ermittlungsbehörden haben vier Männer festgenommen, die in großem Umfang Drogen über einen Darknet-Marktplatz vertrieben haben sollen. Bei Hausdurchsuchungen in Bayern wurden zahlreiche Drogen beschlagnahmt.
Zahlreiche Plattformen verkaufen im Darknet illegale Drogen. Deren Umsatz nimmt einer Studie zufolge zwar zu. Doch der Anteil am gesamten Markt ist verschwindend gering.
Ein Blick ins Bitcoin-Depot dürfte für Nutzer von Bitfinex unangenehm sein - denn alle Einlagen sind rund ein Drittel weniger wert als vor dem Hack. Möglicherweise gibt es zu einem späteren Zeitpunkt eine volle Entschädigung.
Ein "Alptraum für alle, die überwachen und zensieren" wollen, soll Megaupload 2.0 werden - sagt Kim Dotcom. Der Filesharing-Dienst soll im Januar 2017 mit Unterstützung für mehrere Plattformen und White-Label-Lösungen den Betrieb aufnehmen.
Nachdem Angreifer bei Bitfinex Bitcoin im Wert von rund 72 Millionen US-Dollar entwendet haben, wollen sie offenbar einen Teil davon spenden. Insgesamt 1.000 Bitcoin sollen so den Eigentümer wechseln. Bitfinex selbst arbeitet an einer eigenen Entschädigungsstrategie.
Die Bitcoinbörse Bitfinex musste nach einem Hack ihren Handel mit der digitalen Währung einstellen. Die Angreifer haben Bitcoin im Wert von etwa 70 Millionen US-Dollar entwendet und eine großen Kursverfall ausgelöst.
Mit Hilfe sogenannter Honions haben US-Forscher mindestens 110 Tor-Nodes identifizieren können, die offenbar aktiv versuchten, Tor Hidden Services auszuspähen. Wer sind die Urheber?