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Kryptomärkte rutschen ab: Bitcoin unter 90.000 Dollar

Der Kursverfall des Bitcoin setzt sich fort. Private Anleger und institutionelle Investoren ziehen sich aus risikoreichen Investments zurück.
/ Andreas Donath
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Bitcoin unter Druck (Bild: Pexels)
Bitcoin unter Druck Bild: Pexels

Der Bitcoin ist am Dienstag erstmals seit April unter die Marke von 90.000 Dollar(öffnet im neuen Fenster) gefallen und setzt damit seinen Abwärtstrend fort. Die Kryptowährung notierte bei 89.953 US-Dollar, was ein Minus von 2 Prozent gegenüber dem Vortag bedeutet.

Der Rückgang ist Teil einer umfassenderen Korrektur: Seit dem Höchststand von über 126.000 US-Dollar im Oktober 2025 hat der Bitcoin fast 30 Prozent an Wert verloren. Damit sind sämtliche Gewinne des Jahres 2025 ausradiert. Vergangene Woche durchbrach die Kryptowährung bereits die Marke von 98.000 US-Dollar.

Institutionelle Investoren ziehen sich zurück

Mehrere Faktoren belasten die Kryptomärkte. Die Unsicherheit über den Zinskurs der US-Notenbank Fed schafft Gegenwind, während traditionelle Märkte nach einer ausgedehnten Rallye langsam Ermüdungserscheinungen zeigen.

Ki Young Ju, CEO von Cryptoquant, berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass große Investoren den BTC-Futures-Markt den Rücken gekehrt hätten. Dadurch würden Privatanleger nun 85 Prozent des Handelsvolumens ausmachen.

Ether noch stärker unter Druck

Ether(öffnet im neuen Fenster) , die zweitgrößte Kryptowährung, verzeichnete noch stärkere Verluste. Die Kryptowährung fiel seit ihrem August-Höchststand von 4.955 US-Dollar um fast 40 Prozent und notierte am Dienstag bei 2.997 US-Dollar mit einem Minus von 1 Prozent gegenüber dem Vortag.


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