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Kryptowährung: Australische Behörden versteigern beschlagnahmte Bitcoins

Die australische Regierung lässt Bitcoins im Wert von über elf Millionen Euro versteigern. Das virtuelle Geld wurde mutmaßlich mit illegalen Transaktionen auf der Plattform Silk Road verdient.

Artikel veröffentlicht am ,
Bitcoins (Symbolbild): Versteigerung in Blöcken zu je 2.000 Bitcoins
Bitcoins (Symbolbild): Versteigerung in Blöcken zu je 2.000 Bitcoins (Bild: Karen Bleier/AFP/Getty Images)

Reales Geld für virtuelles: Das Unternehmen Ernst & Young soll im Auftrag der australischen Regierung Bitcoins versteigern. Die virtuelle Währung war von der Polizei sichergestellt worden.

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Zum Verkauf stünden 24.518 Bitcoins, berichtet die BBC. Das entspricht nach aktuellem Kurs einem Wert von mehr als 11.430.000 Euro. Die Bitcoins werden voraussichtlich in elf Blöcken zu je 2.000 und einem weiteren von 2.518 versteigert - umgerechnet über 932.000 Euro. Diese Form der Versteigerung soll negative Auswirkungen auf den Kurs verhindern, die ein schneller Verkauf einer großen Menge Bitcoins auslösen könnte.

Stammen die Bitcoins aus illegalen Geschäften?

Die Bitcoins hatte die australische Polizei beschlagnahmt. Die genaue Herkunft ist nicht bekannt. Sie stammen mutmaßlich von einem Drogenhändler, der seine Geschäfte über die Handelsplattform Silk Road abwickelte. Die Behörden des Bundesstaates Victoria verhafteten ihn 2013 und stellten dabei nach einem Bericht der Tageszeitung Sydney Morning Herald rund 24.500 Bitcoins sicher.

Es ist nicht das erste Mal, dass Bitcoins, die bei Straftätern beschlagnahmt wurden, versteigert werden. Die US-Behörden haben bereits Bitcoins versteigert, die sie bei der Verhaftung von Silk-Road-Gründer Ross Ulbricht sowie der Stilllegung seiner Plattform sichergestellt hatten.

Interessenten an den australischen Bitcoin-Auktionen können sich bis zum 7. Juni registrieren. Ernst & Young hat Anfragen aus Australien, aber auch Europa und den USA erhalten. Die Versteigerung beginnt am 20. Juni und wird verdeckt durchgeführt.



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Bill Carson 01. Jun 2016

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