Bitcoin Classic: Die Blockchain wächst wieder

Die Blockchain-Technik hinter Bitcoin bekommt ein Update. Weil immer mehr Transaktionen in die Blockchain geschrieben werden, wurde der Platz in den bisherigen Blöcken knapp. Deswegen gibt es jetzt mehr Platz - aber auch Kritik.

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Die Größe der Blockchain wächst - damit mehr Transaktionsinformationen gespeichert werden können.
Die Größe der Blockchain wächst - damit mehr Transaktionsinformationen gespeichert werden können. (Bild: Bitcoin Classic)

Mit Bitcoin Classic gibt es einen neuen Hard-Fork der Bitcoin zugrunde liegenden Blockchain-Technologie. Ziel des Forks ist es, Blöcke mit einer Größe von zunächst 2 Mbyte zu ermöglichen. Später sollen eventuell auch 8 Mbyte oder sogar mehr möglich sein. Zur Zeit beträgt die maximale Blockgröße 1 Mbyte.

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Die größeren Blöcke sollen es ermöglichen, größere Mengen von Transaktionsinformationen zu speichern. Die neuen Regeln wurden auf der Bitcoin-Classic-Webseite von den Bitcoin-Entwicklern verabschiedet und von verschiedenen Mining-Anbietern wie Genesis Mining, Marshall Long und Bitmain unterstützt. Auch die Bitcoin-Tauschbörsen Coinbase, OKCoin und andere unterstützen das Blockchain-Update.

Kritiker der neuen Regelung fürchten, dass es durch die vergrößerten Blöcke weniger attraktiv würde, eigene Nodes zu betreiben. Die dezentrale Struktur von Bitcoin könne Schaden nehmen, wenn nur noch wenige große Anbieter entsprechende Nodes zur Verfügung stellten. Außerdem gibt es Bedenken, dass größere Blöcke zu Angriffen auf die Infrastruktur führen könnten, wie dies in der Anfangsphase von Bitcoin der Fall war, als die Blöcke noch 36 Mbyte groß waren. Die großen Blöcke sollen vor allem zu Denial-of-Service-Angriffen geführt haben.

Seit der Einführung der neuen Blockgröße im Jahr 2010 ist die durchschnittliche Größe pro Block kontinuierlich angestiegen. Waren die Blöcke im Jahr 2013 nur rund 125 Kbyte groß, betrug die mittlere Größe im Jahr 2015 schon 425 Kbyte. Einige Blöcke waren der maximalen Größe aber schon sehr nahe, es gibt auch Berichte über Transaktionen, die auf Grund von Kapazitätsengpässen nur mit Verzögerung durchgeführt werden konnten. Weil das Blockchain-Update ein Hard-Fork ist, können nicht-upgedatete Nodes die neuen Blöcke nicht mehr validieren.

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