• IT-Karriere:
  • Services:

Kryptowährung: Einbrecher stehlen 56 Millionen US-Dollar in Ether - fast

Sicherheitslücke bei der Bitcoin-Alternative Ethereum: Angreifer konnten 3,5 Millionen Einheiten der Ether stehlen. Eine ungewöhnliche Maßnahme soll aber verhindern, dass das Geld auch wirklich ausgezahlt wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Mehr als 3,5 Millionen Ether wurden transferiert - sollen aber gerettet werden können.
Mehr als 3,5 Millionen Ether wurden transferiert - sollen aber gerettet werden können. (Bild: Ethereum)

Angreifern ist es offenbar gelungen, Einheiten der Kryptowährung Ether im Wert von derzeit etwa 56 Millionen US-Dollar zu stehlen. Ether wird im Ethereum-Projekt als Währung verwendet und ist eine Bitcoin-Alternative. Der Kurs der Kryptowährung ist nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke stark gefallen, es kommt zu Panikverkäufen. Das Projekt will jedoch verhindern, dass die gestohlenen Ether weiterverwendet werden können und plant, sich selbst zu forken.

Inhalt:
  1. Kryptowährung: Einbrecher stehlen 56 Millionen US-Dollar in Ether - fast
  2. Ein Fork soll den Abfluss der Gelder verhindern

Das Ethereumprojekt basiert auf der Blockchaintechnologie und soll es unter anderem ermöglichen, sogenannte Dezentrale Autonome Organisationen (DAO) zu errichten und zu betreiben. DAOs basieren auf der Idee der intelligenten Verträge.

Eine solche Organisation könnte nach vorher festgelegten Regeln automatisierte Entscheidungen treffen und eine Beteiligung aller Stakeholder ermöglichen. Beispielsweise könnten Kunden nach Crowdfunding-Runden bestimmte Mitentscheidungsrechte in einer solchen Organisation bekommen.

Mit einem intelligenten Vertrag können bestimmte Aktionen an finanzielle Anreize gekoppelt werden. Person A könnte etwa einen intelligenten Vertrag ausloben und den Ankauf von X Bitcoins zum Preis von Y ankündigen. Sobald die gewünschte Menge Bitcoins zum vorgegebenen Preis eingekauft ist, erlischt der Vertrag automatisch - er ist erfüllt.

Angreifer nutzten die Split-Funktion

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, München
  2. Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis, Pforzheim

Nach Angaben von Ethereumgründer Vitalik Buterin haben die Angreifer es geschafft, in der mit derzeit etwa 134 Millionen US-Dollar finanzierten DAO rund 3,5 Millionen Ether auf das Konto einer neugegründeten Child-DAO zu transferieren. Die Angreifer hätten die Split-Funktion genutzt, schreibt Buterin.

Die Split-Funktion ist eigentlich zum Schutz von Minderheiten innerhalb einer DAO gedacht. Diese können ihr Kapital in eine neue DAO übertragen, wenn sie mit Mehrheitsentscheidungen nicht einverstanden sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Ein Fork soll den Abfluss der Gelder verhindern 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. mit täglich neuem Logitech-Angebot
  2. (u. a. Motorola Moto G7 Play Dual-SIM für 99€, Fade to Silence PS4/XBO für 19€ und Minions...
  3. 79€ (Bestpreis!)
  4. 79€ (Bestpreis!)

Hu5eL 24. Jun 2016

Top Antwort, Danke! Kann ich so unterschrieeben!

Hu5eL 24. Jun 2016

sher schlechter gang. Heißt das in Zukunft: Wenn mir eine Transaktion nicht gefällt...

Dwalinn 20. Jun 2016

Weil man die Bitcoin erst umtauschen muss um einen nutzen davon zu haben, klar gibt es...

thesmann 18. Jun 2016

Wenn der Raub verhindert werden kann ist bewiesen, dass der Minderheitenschutz nicht...


Folgen Sie uns
       


Pixel 4 XL - Test

Das Pixel 4 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Dualkamera. Im Test haben wir uns diese genau angeschaut.

Pixel 4 XL - Test Video aufrufen
Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /