Abo
  • IT-Karriere:

Blizzard: Hearthstone-Cheat-Tools verteilen Malware

Wer sich in Hearthstone durch Tools Vorteile verschaffen will, sollte vorsichtig sein. Denn einerseits blockt Blizzard Spieler, die cheaten. Und andererseits kommen einige Programme mit unerwünschter Zusatzsoftware: Malware, die die Webcam anschaltet und einen Keylogger aktiviert.

Artikel veröffentlicht am ,
Cheat-Tools mit unerwünschten Nebenwirkungen
Cheat-Tools mit unerwünschten Nebenwirkungen (Bild: Symantec)

Addons für Blizzards digitales Kartenspiel Hearthstone werden vom Hersteller nicht nur als illegale Cheat-Tools bezeichnet, viele verteilen obendrein noch Malware, wie die Sicherheitsfirma Symantec schreibt. Die Tools versprechen, dass Spieler mit ihrer Hilfe leichter und kostenfrei an die In-Game-Währungen Gold und Staub kommen. Diese können ansonsten für Geld erworben werden oder sie werden als Belohnung für erfolgreiche Quests und Kämpfe regulär ausgeschüttet.

Stellenmarkt
  1. DE-CIX Management GmbH, Köln
  2. Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ), Konstanz

Entscheiden sich Nutzer für die Installation eines solchen Tools, sparen sie zwar unter Umständen kurzfristig Geld, sie können aber verschiedene Probleme bekommen. Werkzeuge wie das Hearthstone Hack Tool v 2.1 sind zum Beispiel mit der Malware Trojan.Coinbitclip infiziert. Diese Schadsoftware injiziert Bitcoin-Adressen in die Zwischenablage der Nutzer, um Transaktionen zu anderen Empfängern umzuleiten. Ein von Symantec analysiertes Sample hatte mehr als 10.000 voreingestellte Bitcoin-Adressen, um entsprechende Angriffe durchzuführen.

Ein Keylogger im Deck-Tracker

Eine andere Malware versteckt sich in sogenannten Deck-Tracking-Programmen. Mit diesen können Spieler Informationen über weitere Karten in ihrem Besitz anzeigen, die sie noch nicht ausgespielt haben, und sich so Vorteile verschaffen. Nach Angaben von Symantec wird diese Software auch beim Streaming von Hearthstone-Spielen genutzt und könnte daher für einige Nutzer legitim erscheinen. Es existieren jedoch auch hier trojanisierte Versionen, wie zum Beispiel die Malware Backdoor.Breut in der Datei "Hearthstone Deck Tracker". Diese Malware ist in der Lage, Tastatureingaben aufzuzeichnen, die Webcam zu aktivieren oder Passwörter zu kopieren.

Naturgemäß empfiehlt Symantec, aktuelle Virenscanner einzusetzen. Der beste Schutz ist jedoch wie immer der vorsichtige Einsatz von Software - aus vertrauenswürdigen Quellen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 229€ (Bestpreis!)
  3. 279,90€

0xDEADC0DE 11. Feb 2016

Es gibt noch weiter, sehr brauchbare Vorteile: 1. Man muss nach dem 20. Spiel nicht...

hg (Golem.de) 10. Feb 2016

Ja, ihr habt Recht - das war missverständlich und ich habe es jetzt geändert. Schönen...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Switch Lite - Test

Die Nintendo Switch Lite sieht aus wie eine Switch, ist aber kompakter, leichter und damit gerade unterwegs eine sinnvolle Wahl - trotz einiger fehlender Funktionen.

Nintendo Switch Lite - Test Video aufrufen
Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  2. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?
  3. Digitalpakt Schuldigitalisierung kann starten

    •  /