Abo
  • Services:
Anzeige
Die Erpresserbotschaft der ehemaligen Ransomware
Die Erpresserbotschaft der ehemaligen Ransomware (Bild: Cisco)

Ransomware: Teslacrypt-Macher sagen Sorry und veröffentlichen Masterkey

Die Erpresserbotschaft der ehemaligen Ransomware
Die Erpresserbotschaft der ehemaligen Ransomware (Bild: Cisco)

Kriminelle bitten um Entschuldigung und stellen den Betrieb ihrer Ransomware ein. Was nach einem Traum klingt, ist wirklich passiert. Mit dem Masterschlüssel können jetzt alle Opfer von Teslacrypt ihre Dateien kostenfrei entschlüsseln.

Die Macher der Ransomware Teslacrypt dürften mit ihrem "Produkt" viele Menschen verärgert haben. Jetzt haben sie überraschend den Erpressungstrojaner eingestellt und den Masterkey zur Entschlüsselung aller Dateien veröffentlicht, wie Bleepingcomputers berichtet.

Anzeige

Einem Analysten bei der Sicherheitsfirma Eset ist demnach in den vergangenen Wochen aufgefallen, dass die Macher von Teslacrypt "langsam ihre Türen geschlossen" haben. Die Kriminellen hatten begonnen, statt Teslacrypt die Ransomware CryptXXX zu verteilen. Daraufhin nutzte der Sicherheitsforscher von Eset den Support-Chat auf der Bezahlseite von Teslacrypt und fragte bei den Machern nach, ob diese nicht ihren Masterschlüssel herausgeben wollten, um allen Opfern eine kostenfreie Entschlüsselung ihrer Daten zu ermöglichen.

Die Kriminellen rücken den Schlüssel raus

Zu seinem Erstaunen willigten sie ein und stellten die entsprechenden Informationen auf dem jetzt nicht mehr funktionierenden Bezahlportal ein. In der Nachricht heißt es: "Projekt geschlossen. Es tut uns leid!", außerdem findet sich dort der Masterkey.

Diesen haben Sicherheitsforscher genutzt, um bereits existierende Programme zur Entschlüsselung der Daten auf den neuesten Stand zu bringen. Ein unter dem Pseudonym BloodDolly agierender Hacker hat die Software Tesladecoder aktualisiert, so dass jetzt auch Dateien entschlüsselt werden können, die mit Version 3.0 oder 4.0 von Teslacrypt verschlüsselt wurden. Diese werden üblicherweise mit den Endungen .xxx, .ttt, .micro oder .mp3 versehen. In einigen Fällen wird auch auf das Hinzufügen einer neuen Endung verzichtet.

Mit Hilfe des Tools lassen die Dateien sich recht einfach wiederherstellen, der Prozess sollte für die meisten Nutzer selbsterklärend sein. Eine ausführliche Anleitung gibt es bei Bleepingcomputers. Teslacrypt hatte unter anderem die Stadtverwaltung der Kleinstadt Dettelbach verschlüsselt, die Stadt hatte die geforderten Bitcoin gezahlt und war dafür kritisiert worden.


eye home zur Startseite
Stampak 26. Okt 2016

Ich denke zur Zeit gibt es keinen Code oder Schlüssel gegen Sperrung. Man kann Data...

FreiGeistler 20. Mai 2016

System auf einer Partition, Daten auf der anderen. Patitionsbackup versioniert auf...

Neuro-Chef 20. Mai 2016

Und wenn z.B. mal eine Neuinstallation ansteht?..

PokaYoke 20. Mai 2016

Nein gar nicht. Im gegenteil. Die Gesellschaft, nein Menschheit braucht das. Ich habe...

FullMoon 19. Mai 2016

1.) Warum sollte jemand (Behörden/Law Enforcement) ausgerechnet mit der Truppe hinter...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KES-Softwareentwicklung, Pforzheim (Home-Office möglich)
  2. Mobile Trend GmbH, Hamburg
  3. BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München
  4. Daimler AG, Stuttgart


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 120,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Alternatives Betriebssystem

    Jolla will Sailfish OS auf Sony-Smartphones bringen

  2. Gamesbranche

    PC-Plattform ist bei Spielentwicklern am beliebtesten

  3. Digitale Assistenten

    Google und Amazon kämpfen um Vorherrschaft

  4. Xperia Touch im Hands on

    Projektor macht jeden Tisch Android-tauglich

  5. RetroPie

    Distribution hat keine Rechte mehr am eigenen Namen

  6. Nokia 3310 im Hands on

    Der Nokia-Knochen mit Hipsterpotenzial

  7. Auto

    Macchina M2 bietet Zugriff auf Fahrzeugelektronik

  8. Pro x2 G2

    HPs Surface-Konkurrent bekommt neue Hardware

  9. Security

    Bluetooth-Skimming an der Supermarktkasse

  10. Windows 10 Creators Update

    Optionale Einstellung erlaubt nur noch Apps aus dem Store



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017): Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017)
Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
  1. Wettbewerbsverstoß Google soll Tizen behindert haben
  2. Strafverfahren De-facto-Chef von Samsung wegen Korruption verhaftet
  3. Samsung Preisliches Niveau der QLED-Fernseher in der Nähe der OLEDs

Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on: Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on
Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
  1. Fernsehstreaming Fire-TV-App von Waipu TV bietet alle Kanäle kostenlos
  2. Fire TV Amazon bringt Downloader-App wieder zurück
  3. Amazon Downloader-App aus dem Fire-TV-Store entfernt

Bodyhacking: Ich, einfach unverbesserlich
Bodyhacking
Ich, einfach unverbesserlich

  1. Re: Noch optional.

    jose.ramirez | 14:50

  2. Re: Absurd...

    Berner Rösti | 14:50

  3. Re: Und das gefühlte 3475682354-te Gerät dieser Art

    nille02 | 14:50

  4. Re: "Selber Schuld"

    maxule | 14:49

  5. Re: Ja kommt schon, das OS muss auf Fairphone!

    Wahrheitssager | 14:49


  1. 14:31

  2. 14:21

  3. 14:16

  4. 13:30

  5. 12:49

  6. 12:02

  7. 12:00

  8. 11:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel