Abo
  • Services:
Anzeige
Nach einem Hack wurde der Anti-Viren-Softwarehersteller Bitdefender erpresst.
Nach einem Hack wurde der Anti-Viren-Softwarehersteller Bitdefender erpresst. (Bild: Hacker Film)

Security: Bitdefender wegen Datenlecks erpresst

Nach einem Hack wurde der Anti-Viren-Softwarehersteller Bitdefender erpresst.
Nach einem Hack wurde der Anti-Viren-Softwarehersteller Bitdefender erpresst. (Bild: Hacker Film)

Ein Hacker erbeutete Zugangsdaten beim Anti-Viren-Softwarehersteller Bitdefender und scheiterte mit einem Erpressungsversuch. Die Kundendaten sind jetzt im Netz verfügbar.

Anzeige

Es seien nur wenige Kunden seines Cloud-Dienstes betroffen, sagte Bitdefender dem Nachrichtendienst Forbes und bestätigte nicht nur den Einbruch, sondern auch den Erpressungsversuch des unbekannten Hackers DetoxRansome. Er hat laut Forbes inzwischen eine Liste mit etwa 250 Kundendaten veröffentlicht. Die Passwörter zu Bitdefenders Cloud-Dienst sollen unverschlüsselt gewesen sein. Und einige E-Mail-Adressen kamen von der Domain der US-Behörden .gov. Bitdefender hat nach eigenen Angaben die betroffenen Nutzer bereits informiert.

Zunächst kontaktierte der Erpresser Bitdefender per Twitter. Er verlangte 15.000 US-Dollar in Bitcoins von dem Unternehmen, andernfalls drohte er mit der Veröffentlichung der von ihm erbeuteten Kundendaten. Die Mitteilung ist inzwischen gelöscht. Laut dem Blog Hacker Film untermauerte DetoxRansome seine Forderungen bereits am Tag nach dem ersten Tweet, indem er unverschlüsselte Benutzernamen und Passwörter von etwa 250 Bitdefender-Kunden veröffentlichte. Travis Doering von Hacker Film hatte direkten Kontakt mit dem Erpresser. Es sollen sich später mehrere Bieter bei DetoxRansome gemeldet haben, die nicht nur für die Kundendaten, sondern auch für den verwendeten Exploit bezahlen wollten, schreibt Doering.

Laut Bitdefender habe man eine Schwachstelle in seiner Cloud Security Console entdeckt und sofort geschlossen. Andere Dienste und Anwendungen seien nicht betroffen gewesen, heißt es bei Forbes. Auch auf den Servern des Unternehmens seien keine Auffälligkeiten entdeckt worden. Laut Forbes hat Bitdefender kein Lösegeld bezahlt und die Strafverfolgungsbehörden kontaktiert. Wegen der laufenden Ermittlungen wollte das Unternehmen aber keine weiteren Details nennen.


eye home zur Startseite
TheBigLou13 04. Aug 2015

Weil es oft kein wirkliches Exploit ist, sondern ein genereller Hack, welcher aus vielen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Dresden
  2. Verve Consulting GmbH, Hamburg, Köln
  3. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  4. dbh Logistics IT AG, Bremen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. 64,90€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  2. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  3. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  4. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  5. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  6. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  7. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  8. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  9. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  10. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
APFS in High Sierra 10.13 im Test
Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
  1. MacOS 10.13 Apple gibt High Sierra frei
  2. MacOS 10.13 High Sierra Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Elex im Test: Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern
Elex im Test
Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

  1. Re: Ich wäre ja mal froh wenn Golem sein...

    Desertdelphin | 00:55

  2. Re: Besser als GTA

    Erny | 00:40

  3. Re: halb so schlimm

    Apfelbrot | 00:40

  4. Re: Nicht die 1 TFLOPS sind erstaunlich sondern...

    Vielfalt | 00:31

  5. Re: Gibt es bei uns auch

    Dietbert | 00:27


  1. 14:50

  2. 13:27

  3. 11:25

  4. 17:14

  5. 16:25

  6. 15:34

  7. 13:05

  8. 11:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel