Unter eigenem Namen bietet Intel Tablets mit 7- oder 10-Zoll-Displays für den Einsatz in Bildungseinrichtungen an. Die Android-Geräte vertragen kleine Stürze und bringen Software für den Einsatz im Unterricht mit.
Ein Team von Wissenschaftlern um den Ucla-Professor Amit Sahai soll eine Möglichkeit gefunden haben, Code zu erzeugen, bei dem Reverse-Engineering nicht möglich ist. Die Arbeit ist aber theoretischer Natur.
Weil immer mehr Nutzer die Onlineenzyklopädie Wikipedia mobil nutzen, hat die Wikimedia Foundation eine neue Funktion eingeführt: Wikipedianer können Einträge ab sofort auch von ihrem Smartphone aus bearbeiten.
Das Kultusministerium Baden-Württembergs hat "jegliche dienstlichen Zwecken dienende Kommunikation zwischen Schülern und Lehrkräften" in sozialen Netzwerken verboten. Stattdessen wird auf den konventionellen Schriftverkehr oder die Nutzung von verschlüsselten E-Mails verwiesen.
Ist der Student überfordert, sieht der Dozent das durch seine AR-Brille: Das wollen Wissenschaftler mit ihrem Augmented Lecture Feedback System möglich machen. Doch das System könnte wiederum viele Dozenten überfordern.
In der EU wird die Informatikausbildung an den Schulen nicht besser, sondern schlechter. Das ergab eine Studie der weltweit agierenden Informatikfachgesellschaft Association for Computing Machinery (ACM).
Die CDU will alle Schulen in Deutschland mit moderner Computertechnologie und Internetanschluss ausstatten. Laut einer früheren Studie des Bitkom arbeiten nur 15 Prozent der Schüler im Unterricht täglich mit dem PC.
Update Hamburgs Schulbehörde sagt, Informatik sei als Fach "nicht für alle in gleicher Intensität vonnöten" - und will deshalb kein Pflichtfach Informatik.
Die Datenbank Wikidata kann ab sofort in alle Ausgaben der Wikipedia eingebunden werden. In Wikidata werden ähnlich wie in Wikimedia Commons Daten vorgehalten und verwaltet, die in allen Ausgaben der Onlineenzyklopädie vorkommen.
Mit dem Zusammenschluss des Datenbankherstellers Monty Program AB und des Supportdienstleisters SkySQL wollen die Entwickler um die MySQL-Alternative MariaDB "eine echte interoperable und quelloffene NewSQL-Datenbank schaffen". Wikipedia meldet unterdessen, dass es von MySQL auf MariaDB umsteigt.
Wieder mehr Studienanfänger bei der Informatik. Während andere technische Studiengänge Rückgänge melden, haben sich 50.898 Studienanfänger für Informatik eingeschrieben. Doch die Hälfte schafft es nicht bis zum Abschluss.
Wer sich keinen Internetzugang leisten kann, kann Wikipedia-Artikel bald per SMS erhalten. Ermöglicht wird das durch eine Zusammenarbeit der Wikimedia Foundation und einer Organisation aus Johannesburg.
Mit einem Laserscanner, Biotinte aus tierischen Knorpelzellen und einem 3D-Drucker haben US-Forscher eine Ohrmuschel aus Knorpel hergestellt. In einigen Jahren sollen solche Implantate Kindern mit fehlgebildeten Ohren implantiert werden.
Paper Bay ist eine Plattform, über die Nutzer wissenschaftliche Aufsätze tauschen können. Das Angebot ist ein Protest gegen die Fachverlage, denen die Initiatoren vorwerfen, mit der Arbeit anderer gute Geschäfte zu machen.
Nach Berichten über Zwangsarbeit von Schülern bei chinesischen Auftragsherstellern hat Hewlett-Packard jetzt Auflagen erlassen. Jede Tätigkeit in den Montagehallen muss danach freiwillig sein.
Die Wikipedia untersucht die Auswirkungen der Arbeit von PR-Schreiberlingen auf ihre Artikel. "Wer hat schon das Angebot bekommen, gegen Geld Artikel zu schreiben?", lautet eine der Fragen, mit denen sich das Projekt beschäftigt.
Keine kompletten Journale, sondern lediglich Verzeichnisse mit Links auf die Arxiv-Publikationen möchte das Episciences Project erstellen und dadurch Kosten sparen. Die Open-Access-Initiative wird indirekt vom französischen Staat finanziert.
GI-Präsident Oliver Günther will, dass Ethik für Informatiker verpflichtend zur Ausbildung gehört. IT-Experten dürften sich nicht auf "technische und ökonomische Fragen ihrer Disziplin beschränken", sagt er.
Das Angebot existiert seit Jahren in einem Betastadium, in Kürze soll die Reiseseite Wikivoyage offiziell starten. Das hat Jimmy Wales, Gründer der Wikimedia Foundation, angekündigt.
Die englischsprachige Wikipedia hat für den Betrieb der fünfgrößten Webseite der Welt in zwölf Monaten nur 27 Millionen US-Dollar benötigt. Das Budget setzt sich aus vielen Kleinspenden zusammen.
Wie viel liest ein Student in seinem digitalen Lehrbuch? Macht er Anmerkungen, unterstreicht er? Solche Daten erfasst ein Programm des US-E-Book-Anbieters Coursesmart. Drei US-Bildungsstätten wollen das System testen.
Besucher eines Museums in Hamburg können weitergehende Informationen in der Wikipedia zu bestimmten Exponaten auf ihrem mobilen Endgerät abrufen. Die Artikel sind per QR-Code verlinkt.
Datawind bringt in Indien das nächste Bildungstablet auf den Markt, bei dem einige technische Schwächen des Vorgängers behoben wurden. Auch das neue Aakash 2 wird vom Staat subventioniert.
Die Wikipedia hat eine zentrale Datenbank mit strukturiert abgelegten Informationen eingerichtet. Die Daten können in allen Ausgaben der Onlineenzyklopädie genutzt und zentral aktualisiert werden.
Die Wikimedia Foundation hat ein neues Design der mobilen Wikipedia-Webseite gestartet. Damit soll die Nutzung der Wikipedia auf Smartphones einfacher und mit dem neuen Navigationsmenü komfortabler werden.
Der Großteil der Publikationen im Bereich Teilchenphysik wird ab 2014 kostenlos über das Internet verfügbar sein. Das haben zwölf Fachzeitschriften und ein vom Cern geführtes Open-Access-Konsortium vereinbart.
Update Ein Wikimedia-Präsidiumsmitglied und Admin der englischsprachigen Wikipedia ist zugleich PR-Berater. Er soll seinen Kunden im August 17-mal in die Rubrik "Schon gewusst" gesetzt haben. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales ist sauer.
Wikipedia-Gründer Wales hat am Mittwoch angekündigt, die gesamte Kommunikation zu Wikipedia für britische Internetnutzer zu verschlüsseln, sollte Großbritannien Internetprovider verpflichten, die von deren Kunden aufgerufenen Websites ein Jahr lang zu speichern.
Anwender können Einzellizenzen für Mpeg2- und VC1-Codecs bei der Raspberry Pi Foundation erwerben. Der H.264-Codec kann kostenlos genutzt werden. Die Verkaufszahlen für das Raspberry Pi übertreffen bei weitem die Erwartungen der Stiftung.
Die vom Hedgefonds-Analysten Salman Khan gegründete gemeinnützige Lehr- und Lernplattform Khan Academy hat eine interaktive Informatik-Lernplattform entwickelt, mit deren Hilfe Kinder spielerisch die Grundlagen des Programmierens lernen sollen.
Update Wikipedia hat Serverprobleme und ist nur eingeschränkt verfügbar. Derzeit müssen sich die Nutzer mit einer Notausgabe begnügen. Die Ursache war offenbar ein durchtrenntes Glasfaserkabel in einem Datenzentrum in Tampa. Das Problem wurde am 6. August 2012 gelöst.
Entwickler arbeiten an einer Portierung von Android 4 alias Ice Cream Sandwich für das Raspberry Pi. Video und hardwarebeschleunigte Grafik funktionieren bereits, an der Tonausgabe hapert es noch.
Die UC Berkeley wird in Zukunft Kurse über die Onlinelehrplattorm Edx anbieten - rechtzeitig zum Start des Kursprogramms: Die ersten sieben Kurse beginnen ab September 2012.
Fast jeder nutzt die Online-Enzyklopädie Wikipedia und andere Onlinenachschlagewerke. Das Statistische Bundesamt hat dazu jetzt Zahlen veröffentlicht, und auch die Wikipedia nennt Nutzerzahlen.
Garagenprogrammierer waren gestern: Seit gut einem Jahr bildet die Technische Universität in München Games Engineers aus. Nun wird ein Master-Studiengang geplant, wie die Hochschule bei einer erste Bilanz mit dem bayerischen Medienminister Thomas Kreuzer gesagt hat.
Elternehrgeiz 2.0: Eine ehemalige Mitarbeiterin eines US-Schulbezirks soll in die Computersysteme der Behörde eingedrungen sein. Und die Noten ihrer Kinder geändert haben.
Die Distribution Raspbian soll das Raspberry Pi deutlich beschleunigen. Anders als mit dem bisherige Debian-Image kann mit Raspbian auch die Gleitkomma-Einheit des Minirechners genutzt werden.
Der Klett-Verlag wird die Games Academy und ihre Studenten ab sofort auf ihrem Weg in die Spielebranche unterstützen. Eine langfristige Kooperation beider Unternehmen wurde heute in Berlin bekanntgegeben.
Die britische Regierung hat einen freien Zugang zu wissenschaftlichen Arbeiten eingeführt, die durch Steuergelder ermöglicht werden. Diese Arbeiten sollen ab 2014 kostenlos im Internet abrufbar sein. Nicht alle sind mit dem Konzept einverstanden.
Die russischen Wikipedianer sperren am 10. Juli 2012 den Zugang zu ihrer Ausgabe der Onlineenzyklopädie Wikipedia. Damit protestieren sie gegen einen Gesetzesentwurf, über den das Parlament diskutiert. Sie befürchten, dass die Regierung das Gesetz zur Zensur missbrauchen wird.
Das Raspberry Pi geht in die Massenproduktion. Wir haben uns die verschiedenen Einsatzgebiete der kleinen Platine angeschaut. Mit dem Rechner zu basteln macht Spaß, erfordert aber reichlich Geduld.
Der Brite Richard O'Dwyer soll wegen des Betreibens von TVShack an die USA ausgeliefert werden. Dagegen spricht sich Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia, in einer seiner seltenen politischen Interventionen aus.