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Airy Labs

Spielend fürs Leben lernen

Airy Labs will Kindern zwischen 5 und 13 Jahren Wissen durch Spiele vermitteln. Gegründet wurde das US-Startup des 19-Jährigen Andrew Hsu. Er wurde bereits im Vorschulalter als Wunderkind bekannt und erhofft sich viel von Bildungssystemen der Zukunft.

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Airy Labs will Kindern spielerisch Wissen vermitteln - besser als die Konkurrenz
Airy Labs will Kindern spielerisch Wissen vermitteln - besser als die Konkurrenz (Bild: Airy Labs/Screenshot von Golem.de)

"Spielend lernen" und "Learning by doing", das sind die beiden Mantras des US-Startups Airy Labs. Das Unternehmen will mit seinem Ansatz Lernsoftware revolutionieren und Kindern sinnvolles, für ein erfolgreiches Leben nötiges, Wissen vermitteln. Das soll auch vernetzt geschehen. Das bedeutet, die Kinder sollen gemeinsamen spielen und dabei lernen.

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Die von Airy Labs entwickelten Spiele sollen ein breites Wissensfeld abdecken, darunter akademische Kurse und Fertigkeiten, mentales und psychologisches Training sowie wichtige Kenntnisse, die in der Schule nicht gelehrt werden. Geplant sind Smartphone- und Tablet-Spiele, Browserspiele und Massively Multiplayer Online Games (MMOs).

Airy Labs gibt an, den aktuellen Stand der kognitiven Neurowissenschaft und der Sozialpsychologie in sein Game-Design einfließen zu lassen. Damit keine trockenen E-Learning- oder Serious-Games-Anwendungen dabei herauskommen, sondern die "besten Lernspiele die man jemals gesehen hat", arbeiten bei Airy Labs auch eingefleischte Gamer.

Der Airy-Labs-Gründer Andrew Hsu zählt zu den mittlerweile erwachsenen Wunderkindern Amerikas. Wegen seiner schnellen Auffassungsgabe und Intelligenz nahmen ihn seine Eltern früh aus der Schule, engagierten Privatlehrer und so konnte Hsu bereits mit neun Jahren erfolgreich die Highschool absolvieren. Mit zehn Jahren wagte er sich an die Universität, gewann Preise, hatte mit 16 Jahren Bachelor-of-Science-Abschlüsse in Neurobiologie, Biochemie und Chemie mit Nebenfach Mathematik. An der Stanford-Universität arbeitete er dann an seinem Doktorabschluss, brach aber mit 19 Jahren ab, um Airy Labs zu gründen.

In einem Interview mit Startups Open Sourced erklärt Hsu, was er sich für das Bildungssystem wünschen würde, dass er Spiele liebt und dass er davon überzeugt ist, dass sie das Lernen verändern werden. Airy Labs soll das Zynga der Spiele werden, aber langfristig ein Vertrauen aufbauen, wie es zum Beispiel Disney bei den Eltern auch geschafft hat.

Die ersten Spiele befinden sich noch im Prototypen-Stadium. Hsus Ziel ist es, sie in sechs Monaten fertig zu stellen - was Anfang 2012 entspräche. Inhaltlich wird sich die Software erst einmal auf Mathe, Englisch, Biologie und Gedächtnistraining konzentrieren. Letztlich glaubt Hsu aber, dass mit Spielen jedes Wissen vermittelt werden kann.

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Anarcho_Kommunist 30. Jul 2011

Das Schulsystem für die breite Bevölkerung wurde in den meisten Ländern ja erst...

DerHumpink 30. Jul 2011

Er hat ja auch Leute eingestellt die selber leidenschaftliche Gamer sind, steht ja im...


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