Abo
  • Services:

Mediawiki: Wikipedia testet visuellen Editor

Die Wikimedia Foundation testet einen visuellen Editor für ihre freie Enzyklopädie Wikipedia. Autoren sollen Texte damit direkt im fertigen Layout schreiben können, ohne sich mit der Mediawiki-Syntax auseinandersetzen zu müssen.

Artikel veröffentlicht am ,
Visueller Editor für die Wikipedia
Visueller Editor für die Wikipedia (Bild: Mediawiki.org)

Mit ihrem visuellen Editor will die Wikimedia Foundation die Einstiegshürden für neue Wikipedia-Autoren verringern. Bislang müssen sich Wikipedia-Autoren mit der Mediawiki-Syntax auseinandersetzen und ihre Artikel entsprechend auszeichnen, damit sie letztendlich strukturiert auf der Seite erscheinen. Vor allem für Gelegenheitsautoren und Neulinge stellt das eine Herausforderung dar.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Netze BW GmbH, Karlsruhe

Mit dem visuellen Editor soll das Schreiben einfacher werden. Wie von vielen anderen Editoren bekannt, können Textstellen markiert und dann als fett ausgezeichnet oder mit einem Link versehen werden, Listen können angelegt und Einrückungen verändert werden.

Die Entwicklung eines solchen Editors sei allerdings extrem komplex und vermutlich die schwierigste technische Herausforderung, der sich die Mediawiki-Entwickler bislang gestellt hätten, heißt es in einem Blogeintrag der Wikimedia Foundation. Das liege vor allem daran, dass parallel das alte Mediawiki-Markup unterstützt werden müsse, das die Wikipedia-Autoren seit zehn Jahren nutzen. Zudem sei das Mediawiki-Markup sehr komplex und mächtig.

So entstand in den vergangenen Monaten ein erster Prototyp eines solchen visuellen Editors, der jetzt in einer Sandbox getestet werden kann. Er übersetzt das, was auf der Website später zu sehen ist, in Mediawiki-Markup. Der Prototyp unterstützt bereits viele Funktionen, die in Mediawiki derzeit verfügbar sind. Das Speichern von Artikeln ist aber nicht möglich. Zudem sei der neue Editor noch sehr "fragil", heißt es in dem Blogeintrag. Dennoch sei es durchaus möglich, damit Mediawiki-Markup zu erzeugen, das direkt in die Wikipedia eingefügt werden kann.

Auf Browserseite wurde der neue visuelle Mediawiki-Editor vor allem in Firefox, Chrome und dem Internet Explorer 9 getestet. Auch der Internet Explorer 8 werde unterstützt, der IE7 hingegen noch nicht.

In der nächsten Zeit soll der visuelle Editor schrittweise weiterentwickelt und neue Versionen veröffentlicht werden. Für Juni 2012 ist die Veröffentlichung einer ersten Produktversion geplant.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 375€ (Vergleichspreis Smartphone je nach Farbe ca. 405-420€. Speicherkarte über 30€)
  2. 279€ - Bestpreis!
  3. 186,55€ (Vergleichspreis 219,99€)
  4. 154,61€ (Vergleichspreis 163€)

mcnesium 15. Dez 2011

nicht wie beispielsweise der wysiwygeditor aus dem confluence-wiki von atlassian, der...

Karl-Heinz 14. Dez 2011

Gerade der wird vermutlich ohnehin nicht weit kommen: keine Belege, irrelevant, etc.

nl88 14. Dez 2011

Weil der Tinymce 1. keinen Code produziert, der für die Wikipedia-Zwecke brauchbar wäre...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

    •  /