Egoshooter Warco: Mit der Kamera mitten im Krieg
Warco(öffnet im neuen Fenster) ist ein ungewöhnlicher Shooter – der Spieler erhält darin nur einen Abzug, den einer Videokamera. Mit der müssen Bilder von kämpfenden und notleidenden Zivilisten aus Kriegsgebieten aufgenommen und zwischen den Missionen zu kurzen Fernsehberichten zusammengestellt werden.

Beim Filmen geht es nicht nur darum, gutes Videomaterial zu liefern, sondern auch am Leben zu bleiben. Oft genug hilft es nur, in Deckung zu gehen oder zu rennen, denn nicht immer bleiben die dem Reporter freundlich gesonnenen Soldaten am Leben. Oft müssen sie um ihr eigenes Leben kämpfen.
Der Spieler wechselt zwischen der Ich-Perspektive und dem Blick durch die Kamera. Durch die Präsentation der Krisengebiete und der Geschehnisse rund um den Kameramann soll eine packende Atmosphäre geschaffen werden. Die Szenarien sollen denen von Konfliktgebieten in Afrika und dem Mittleren Osten nachempfunden sein.
Das nun veröffentlichte Video zeigt einen spielbaren Prototyp auf Basis der Unreal Engine. Das Spiel könnte den Entwicklern zufolge nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch für die Ausbildung von Krisenreportern verwendet werden. Ein trockenes Lernspiel ( Serious Game ) ist also nicht zu erwarten.
Entwickelt wird Warco vom Spielestudio Defiant Development(öffnet im neuen Fenster) in Kooperation mit dem Filmproduzenten, Regisseur und Drehbuchautor Robert Connolly (Arenamedia) und dem Journalisten Tony Maniaty (Maniatymedia). Finanzielle Unterstützung erhalten sie von der australischen Filmförderung Screen Australia und Screen New South Wales.
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