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Deutschland beschleunigt

Standard für Glasfasernetze vereinbart

Telekommunikationsunternehmen haben sich auf ein standardisiertes Bitstromzugangsmodell für Glasfasernetze in Deutschland einigen können. Das stelle die Ampel für Glasfaserkooperationen auf grün, so der Branchenverband Breko.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Techniker am Glasfaser-Kabelschrank
Telekom-Techniker am Glasfaser-Kabelschrank (Bild: Telekom)

Die Einigung auf ein standardisiertes Bitstromzugangsmodell für Glasfaserkooperationen wurde auf einer Sitzung des von der Bundesnetzagentur moderierten Next-Generation-Access-Forums erzielt. Sie umfasst eine detaillierte Empfehlung für eine Leistungsbeschreibung sowie die notwendigen technischen Schnittstellen und Geschäftsprozesse für einen ethernetbasierten Zugang zu Glasfasernetzen, so der beteiligte Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO).

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"Mit der Einigung auf ein detailliertes Bitstromzugangsmodell stellt die Branche die Ampel für Glasfaserkooperationen auf grün und beweist, dass der Grundsatz 'freiwillige Open-Access-Modelle statt Regulierung' funktioniert", sagte Breko-Präsident Ralf Kleint, der als Mitglied des NGA-Forums an der Vereinbarung selbst entscheidend beteiligt war. "Dies ist mit Blick auf die anstehende Novellierung des Telekommunikationsgesetzes auch ein klares Signal an die politischen Entscheidungsträger."

Nun müssen sich die beteiligten Telekommunikationsunternehmen noch über Zugangspreise und Preismodelle einigen.

"Hier liegt es an den jeweiligen Kooperationspartnern, faire Preismodelle zu entwickeln, die das Investitionsrisiko angemessen auf Investoren und Zugangsnachfrager verteilen", so Kleint weiter. "Die korrespondierende Interessenlage zwischen den Zugangsnachfragern, die den Endkunden innovative und hochwertige Produkte über Glasfasernetze anbieten wollen und den Netzbetreibern, die an einer schnellen und guten Auslastung ihrer neuen Highspeed-Netze durch Kooperationen interessiert sind, stimmt mich diesbezüglich aber optimistisch."

Breko-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers erwartet nun, dass jetzt auch ein anderer wichtiger Infrastrukturanbieter nachzieht: "Nachdem die Glasfasernetzbranche gezeigt hat, wie es geht, sind wir gespannt auf die Netzzugangskonzepte der Kabelnetzbetreiber." Damit dürfte vor allem Kabel Deutschland gemeint sein. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren viel getan, um sein Netz zu modernisieren.

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Anonymer Nutzer 16. Okt 2011

Ihr Parasiten. Dabei macht ihr doch vorhandenes nur schlechter und verschneidet es statt...

EqPO 16. Okt 2011

Seh ich auch so. Das Preismodell sollte das auch mit einbinden. Wer 50 % Glasfaser gelegt...


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