Harald Wolf

Wirtschaftssenator will FTTB und FTTH für Berlin

Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) will FTTB und FTTH in der Hauptstadt fördern und lobt die Technologie. Ein erstes offenes Pilotprojekt ging gestern an den Start.

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Harald Wolf im Berliner Wahlkampf
Harald Wolf im Berliner Wahlkampf (Bild: Carsten Koall/Getty Images)

Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) will ein Glasfasernetzwerk für die Hauptstadt. Das hat Wolf Golem.de erklärt. "Gerade in städtischen Ballungsräumen wie Berlin gewährleistet nur die Glasfasertechnologie eine zukunftssichere Breitbandversorgung im Festnetzbereich. Notwendig ist daher der Aufbau eines glasfaserbasierten Zugangsnetzes, das mindestens bis zum Gebäude (FTTB) und später bis zum Teilnehmer geführt wird (FTTH)."

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Vier Unternehmen haben am 5. September 2011 in Gropiusstadt im Berliner Bezirk Neukölln ein Pilotprogramm für den Aufbau eines stadtweiten Open-Access-Glasfasernetzwerkes begonnen. Die Partner sind Netcom, die Netzwerksparte des Energieversorgers Vattenfall Europe, der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson, der Netzwerkbetreiber QSC und das Wohnungsbauunternehmen Degewo. Als Vermarkter zum Endkunden sollen 1&1 und die Telekom-Tochtergesellschaft Congstar auftreten. In den nächsten Monaten werden über 4.000 Wohnungen mit Fibre-To-The-Home ausgestattet. Die Mieter können zwischen mehreren Diensteanbietern wählen. Das Projekt ist zunächst auf vier Jahre angelegt. Die Kosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. Das Breitbandnetz in der Gropiusstadt sei ein erster Schritt eines auch von der Senatsverwaltung für Wirtschaft geforderten berlinweiten Ausbaus eines glasfaserbasierten Breitbandnetzes, gaben die Unternehmen bekannt.

Wolf: "Ich begrüße ausdrücklich entsprechende Pilotvorhaben, die technische Realisierbarkeit, Nutzen und Wirtschaftlichkeit testen. Seit 2008 steht meine Verwaltung unter anderem mit den Telekommunikationsnetzbetreibern und der Berliner Wohnungswirtschaft zu dieser Themenstellung im stetigen Dialog". Angaben zum staatlichen Fördervolumen für ein Glasfasernetzwerk in der Hauptstadt machte Wolf nicht.

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