Abo
  • Services:

Minicomputer

Erste Testgeräte von Raspberry Pi in Auftrag gegeben

Der Minicomputer Raspberry Pi geht als Testmuster in die Produktion. Erst kürzlich hat der Spielentwickler David Braben den Prototyp des Kleinstrechners vorgestellt, der für den Einsatz in Schulen gedacht ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Raspberry-Pi-PC
Der Raspberry-Pi-PC (Bild: Raspberry Pi)

David Braben, der Initiator des Raspberry-Pi-Projekts, hat vermeldet, dass erste Testmuster des Minicomputers an einen Hersteller verschickt wurden. Das als Alpha-Board bezeichnete Testmuster ist demnach noch um einiges größer als die geplante finale Version im Kreditkartenformat. Außerdem ist der Prototyp noch mit zahlreichen Debug-Funktionen bestückt, die später wegfallen sollen.

  • Der Raspberry Pi
  • Das Layout der Hauptplatine des Raspberry Pi
  • Ubuntu 9.04 auf dem Raspberry Pi
Ubuntu 9.04 auf dem Raspberry Pi
Stellenmarkt
  1. Drachen-Propangas GmbH, Frankfurt am Main
  2. wesernetz Bremen GmbH, Bremen

Die Testmuster des Minicomputers sollen mit einer ARM-basierten CPU und mit einem USB- und Ethernet-Anschluss (SMSC LAN9512) ausgestattet sein. Der von Braben kürzlich vorgestellte Prototyp verwendet eine ARM11-CPU mit 700 MHz, der Arbeitsspeicher umfasst 128 MByte SDRAM. Die Grafikeinheit unterstützt OpenGL ES 2.0 sowie HD-Video mit 1080p. Daten können auf einer SD-Karte gespeichert werden, für die ein Slot verbaut ist. Auf dieser Konfiguration lief die Linux-Distribution Ubuntu 9.04.

Später soll es zwei Versionen des Raspberry-Pi geben: Die Version ohne USB- und LAN-Chip sowie 128 MByte RAM solle etwa 25 US-Dollar kosten, die mit USB- und LAN-Chip sowie 256 MByte RAM 5 bis 10 US-Dollar mehr, schreibt Braben in seinem Blog.

Der Leiter des unter anderem für Rollercoaster Tycoon bekannten Studios Frontier Developments hofft, dass Regierungen, Lehrer und Entwickler das Gerät kostenlos an Schüler verteilen, die sonst keinen Zugang zu Computern haben. Er ist der Überzeugung, dass seit einigen Jahren der Schwerpunkt im Informatikunterricht von der Programmierung auf die Vermittlung von Grundlagenkenntnissen über die Bedienung von Computern verlagert wurde, etwa dem Erstellen von Präsentationen. Schüler bräuchten einfache Lösungen, um die grundlegende Technik hinter Hardware und Software zu erlernen. Erst dadurch könnten sie wieder kreativ werden.

Hierzu wurde im Mai 2009 die gemeinnützige Raspberry Pi Foundation ins Leben gerufen. Sie soll den Computer künftig vertreiben und für Informatikunterricht in Schulen werben. Braben will die ersten Raspberry Pi in zwölf Monaten veröffentlichen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,49€
  2. 17,49€
  3. 28,99€
  4. 4,95€

Lokster2k 02. Aug 2011

An sich bin ich deiner Meinung, die Planwirtschaft ist wahrscheinlich auch größtenteils...

Ekelpack 01. Aug 2011

Mich würde ja schon interessieren, was in deiner Welt einen "richtigen Computer" ausmacht.

fool 01. Aug 2011

Du musst ja nicht das Boardlayout debuggen um basteln zu können. Dass SPI, I2C und GPIO...

fool 01. Aug 2011

$25 sind natürlich ein Wort. Das ist die selbe Preisklasse wie die Arduino-Boards die...

D-G 29. Jul 2011

"Der Leiter des unter anderem für Rollercoaster Tycoon bekannten Studios Frontier...


Folgen Sie uns
       


Cryorig Taku - Test

Das Cryorig Taku ist ein ungewöhnliches Desktop-Gehäuse, bei dem die Montage leider fummelig ausfällt.

Cryorig Taku - Test Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /