Ihr Filmporträt über Joseph Weizenbaum wurde 2007 ausgezeichnet; in einem E-Book beschreiben die Filmemacher Silvia Holzinger und Peter Haas nun, wie sich von kreativer Arbeit leben lässt - in einer Branche, in der es "uncool" ist, von Geld zu reden.
Google will selbst Pay-TV anbieten. Auch über TV-Bezahlkanäle auf Youtube verhandelt der Internetkonzern und errichtet in Kansas City ein Open-Access-Glasfasernetzwerk mit 1 GBit/s.
Telekommunikationsunternehmen haben sich auf ein standardisiertes Bitstromzugangsmodell für Glasfasernetze in Deutschland einigen können. Das stelle die Ampel für Glasfaserkooperationen auf grün, so der Branchenverband Breko.
Das italienische Parlament berät derzeit über ein Gesetz, das nach Ansicht der Wikipedianer die Existenz der Mitmachenzyklopädie bedroht. Während der Zeit, in der die Abgeordneten über den Entwurf debattieren, ist die Onlineenzyklopädie nicht erreichbar: Die Wikipedianer haben sie versteckt.
Mit diesem Ergebnis kommt kein Highscore mit: Spieler des Browsergames Planet Hunters haben es innerhalb eines Monats geschafft, auf Fotos der Galaxie zwei möglicherweise neue Planeten zu identifizieren.
Die Grünen legen heute eine Studie vor, nach der ein Universaldienst mit 6 MBit/s für alle ermöglicht werden soll. Die Finanzierung soll über einen Unternehmensfonds geregelt werden. Die TK-Unternehmen finden das sehr unvernünftig.
Intel will an führenden Universitäten Science and Technology Centers einrichten. Dort soll zu einem bestimmten Thema mit Fördergeldern geforscht werden - unter der Bedingung, dass Software quelloffen und patentfrei veröffentlicht wird.
Im Egoshooter Warco ist der Spieler Krisenjournalist. Und muss, nur mit einer Kamera und einer schusssicheren Weste ausgestattet, Berichte aus Kriegsgebieten liefern - ohne dabei selbst erschossen zu werden.
Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) will FTTB und FTTH in der Hauptstadt fördern und lobt die Technologie. Ein erstes offenes Pilotprojekt ging gestern an den Start.
Laut Vattenfall Europe will der Berliner Wirtschaftssenator ein stadtweites Glasfasernetzwerk errichten. Das Netz soll offen sein für alle Betreiber. 1&1 und Congstar sollen als Vermarkter im Gespräch sein.
Ein japanisches Unternehmen stellt auf der Internationalen Funkausstellung kleine Roboter in Form von Marienkäfern vor, die von Vibrationsmotoren und Zahnbürsten angetrieben werden. Die Roboter sind programmierbar: Der Code wird auf Kästchenpapier aufgemalt.
Statt wie die Deutsche Telekom allein den teuren FTTH-Ausbau zu realisieren, haben sich vier Unternehmen in Berlin-Gropiusstadt zusammengetan, um ein Open-Access-Glasfasernetzwerk für 4.000 Haushalte zu realisieren. Die Partner sind QSC, die Vattenfall-Sparte Netcom, Ericsson und das Wohnungsbauunternehmen Degewo.
Die Universität Stanford bietet nicht nur die Vorlesung "Introduction to Artificial Intelligence" von Sebastian Thrun und Peter Norvig im Herbst 2011 kostenlos im Internet an, auch an den Kursen "Machine Learning" und "Introduction to Databases" kann jeder per Internet teilnehmen.
Airy Labs will Kindern zwischen 5 und 13 Jahren Wissen durch Spiele vermitteln. Gegründet wurde das US-Startup des 19-Jährigen Andrew Hsu. Er wurde bereits im Vorschulalter als Wunderkind bekannt und erhofft sich viel von Bildungssystemen der Zukunft.
Der Minicomputer Raspberry Pi geht als Testmuster in die Produktion. Erst kürzlich hat der Spielentwickler David Braben den Prototyp des Kleinstrechners vorgestellt, der für den Einsatz in Schulen gedacht ist.
Kaum ein Spieler schaut ins Handbuch, dabei scheint das durchaus sinnvoll: Ein Computer des MIT konnte durch intensives Studium von Manual und Hilfstexten seine Siegchancen in Civilization deutlich steigern. Künftig könnte er sogar Spieldesignern beim Programmieren der KI helfen.
So groß war die Macht in einem Computerspiel noch nie: Ein Student der Universität von Chicago hat Grafik und Bedienung von Fleet Commander für den Einsatz auf einem riesigen Touchscreen-Bildschirm umprogrammiert.
Der Fortbestand des Projekts Wiki-Watch ist infrage gestellt. Einer der Gründer soll Wikipedia-Artikel im Sinne des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis geändert haben.
Die Universität Paderborn eröffnet ihr eigenes Gameslab. Sie hofft, sich so einem modernen, interdisziplinären und zukunftsorientierten Bereich der Computerspiele im Rahmen der akademischen Ausbildung und Forschung stellen zu können.
Die südkoreanische Regierung will auf digitale Schulbücher umstellen. Bis 2015 sollen Unterrichtsmaterialien online zur Verfügung stehen und über unterschiedliche Geräte abrufbar sein.
Mit dem Mensapiloten sollen Studenten schnell sehen können, was es gerade in ihrer Mensa zu essen gibt - und wie es schmeckt. Das ist etwas, was die Apps von Studentenwerken bisher nicht bieten.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will mehr Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche. Mit Experten und Bürgern soll erarbeitet werden, von welchem Unterrichtsmaterial der geplante "Medienpass NRW" begleitet wird.
Über eine Petition will die Wikipedia die Unesco dazu bringen, die Onlineenzyklopädie in das Weltkulturerbe aufzunehmen. Die Idee dazu ist in Deutschland entstanden.
Yale will Millionen Objekte aus Museen, Archiven und Sammlungen der US-Universität in digitaler Form kostenlos der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Universität verspricht Abbildungen von hoher Qualität.
Der Spielentwickler David Braben hat den Prototyp eines Kleinstcomputers vorgestellt, der in zwölf Monaten für rund 20 Euro verfügbar sein soll. Der Elite-Erfinder möchte mit dem Projekt besonders Schüler zum Programmieren anregen.
Um die Bevölkerung besser über den Stand der Krebsforschung und -behandlung zu informieren, ermuntert die britische Forschungsorganisation Cancer Research UK Wissenschaftler, Beiträge in der Wikipedia zu bearbeiten und neue Artikel einzustellen.
Ein Redakteur der Berliner Zeitung hat sich mit den Mechanismen des Webs einen Scherz erlaubt. Er erfand für die Karl-Marx-Allee der Hauptstadt die Bezeichnung "Stalins Badezimmer". In den folgenden Jahren verbreitete sich der Begriff, bis der Journalist versuchte, das zu stoppen.
Die SPD will das Zweitveröffentlichungsrecht im Urheberrechtsgesetz verankern. Der neue Paragraf 38a soll nach Aussage der SPD die Rahmenbedingungen für Open Access verbessern.
Cebit 2011 Das Unternehmen Parat zeigt auf der Cebit, wie sich bis zu 16 iPads auf einmal aufladen und synchronisieren lassen. Das Ganze erfolgt in einem robusten Koffer, der sich auch abschließen lässt.
Über die elektronischen Stifte Livescribe Pulse und Echo lassen sich Informationen aus der Wikipedia offline abrufen. Der Anwender muss dazu nur den gewünschten Suchbegriff auf das Spezialpapier von Livescribe schreiben.
Australische Wissenschaftler haben eine Denkkappe entwickelt: Diese regt einen bestimmten Teil des Gehirns an und erhöht so die Fähigkeit, in neue Richtungen zu denken.
HP hat mit der Digital Learning Suite ein Paket für Schulen vorgestellt, mit dem der Lehrer seinen Rechner bedienen kann, ohne dass er vor der Klasse stehen muss. Herzstück des Systems sind ein schnurloses digitales Zeichentablet und eine elektronische Lösung für herkömmliche Tafeln.
Der Mensch ist gut darin, Muster zu erkennen - das machen sich kanadische Wissenschaftler zunutze: Ihr Browserspiel Phylo sieht auf den ersten Blick aus wie ein simples Klötzchenspiel, unterstützt tatsächlich aber Großrechner im Kampf gegen Erbkrankheiten und Krebs.
In der vergangenen Woche ist im Beisein von EU-Kommissarin Neelie Kroes im belgischen Gent die Open-Access-Plattform OpenAIRE eröffnet worden. OpenAIRE soll den freien Zugang zu Forschungsergebnissen ermöglichen, die mit EU-Geldern erarbeitet wurden.
Nach Jahren des Rückgangs beginnen wieder mehr Menschen ein Studium der Informatik. Doch die Abbrecherquote bleibt weiterhin extrem hoch und liegt teilweise bei 50 Prozent.
Der Cornelsen Verlag übernimmt die Schulplattform lo-net2, die von den Schulen in Deutschland am meisten genutzt wird. Bislang hielt der Verein Schulen ans Netz die Rechte an der Plattform.
Eine von den Medienrechtlern der Universität in Frankfurt an der Oder eingerichtete Webseite soll Nutzern einen Blick hinter die Kulissen der Onlineenzyklopädie Wikipedia ermöglichen. Zum Start des Programms am heutigen Freitag haben die Initiatoren zudem die Ergebnisse einer Umfrage unter den Administratoren der deutschen Wikipedia veröffentlicht.
WikiBhasha ist ein Werkzeug, mit dem Nutzer Wikipedia-Artikel aus dem Englischen in andere Sprachen übersetzen können. Das von Microsoft entwickelte Programm soll dabei helfen, kleinere Ausgaben der Onlineenzyklopädie mit mehr Inhalten auszustatten.
Wenn Regierungen bereit sind, Informationen mit Bürgern zu teilen, kann es das Leben aller verbessern. Beim Personal Democracy Forum in Barcelona ist zu sehen, was mit offenen Daten alles möglich ist.
Der Fall erinnert an die Aufregung von Google Street View: Das Onlinenetzwerk Stayfriends will in Deutschland rund 20.000 Schulen fotografieren - ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.
Das von der EU geförderte Projekt P2P Next hat mit dem Swarmplayer 2.0 eine Software veröffentlicht, mit der sich in Webseiten eingebettete Videos per Bittorrent verteilen lassen. Bei der Wikipedia ist diese Technik bereits im Einsatz.
Ein für allemal gescheitert ist eine Lehrerin, die sich mit Rechtsstreitigkeiten gegen das Lehrerbewertungsportal Spickmich gewehrt hat: Auch das Bundesverfassungsgericht hat ihre Klage abgewiesen.
Wissenschaftler erheben ständig Daten, die dann nie wieder verwendet werden. Data Sharing will diese Verschwendung beenden und Rohdaten zugänglich machen.
In Rahmen eines Pilotprojekts erstellt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) einen Monat lang gesprochene Versionen der jeweiligen Wikipedia-Artikel des Tages.
Ifa 2010 Studenten werden künftig unter Umständen mit Hilfe der Cryengine 3 lernen. Zu diesem Zweck verteilt Crytek seine aktuelle Grafikengine an Hochschulen in Deutschland gratis.
Auch wenn es im Streit um die Überwachung von Kindern per Webcam in einem US-Schulbezirk wohl nicht zur Anklage der Staatsanwaltschaft kommt, soll der Schulbezirk im Rahmen der Zivilklage der Eltern rund 260.000 US-Dollar an deren Anwalt zahlen, entschied ein Gericht.
QSC will eine erste bundesweite Open-Access-Plattform etablieren, über die Infrastrukturanbieter ihre Netze und Dienste vermarkten können. 1&1 will die Plattform nutzen, um ab 2011 Internetzugänge mit 100 MBit/s anzubieten.