Abo
  • Services:

Mint - der Roboter, der kehrt und putzt

Mint zieht systematische Bahnen durch das Zimmer

Neue Hilfe für den Haushalt: Das US-Unternehmen Evolution Robotics hat in Las Vegas den Roboter Mint vorgestellt. Der Saubermachroboter kann die Wohnung entweder kehren oder putzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mint - der Roboter, der kehrt und putzt

Roomba und Scooba, die beiden Saubermachroboter von iRobot, bekommen Konkurrenz: Nach dem Staubsaugerroboter Neato XV-11 des US-Unternehmens Neato Robotics hat das US-Unternehmen Evolution Robotics auf der CES in Las Vegas den Kehr- und Putzroboter Mint präsentiert.

 

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Mannheim
  2. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart

Je nach Aufgabe stattet der Nutzer den quadratischen, etwa 25 cm großen Roboter mit einem Tuch zum Staubwischen oder einem Putzlappen aus. Anders als Roomba oder Scooba verfügt der Mint nicht über einen Auffangbehälter für Staub oder einen Wassertank. An seinem Unterboden befindet sich eine Halterung, an der Nutzer das entsprechende Tuch zum Nass- oder Trockenwischen befestigt. Die magnetische Halterung wird am Unterboden eingeklinkt und der Mint kann loslegen.

Systematische Bahnen durchs Zimmer

Wischt er nur Staub, zieht er systematisch gerade Bahnen durch das Zimmer - anders als Roomba und Scooba, die einen Raum nach dem Zufallsprinzip durchmessen. Dadurch sei der Mint schneller, erklärt der Hersteller. Beim Putzen absolviert er die Bahnen in kleinen Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen, damit der Boden auch gründlich sauber wird.

Er orientiert sich im Raum mit Hilfe des von Evolution entwickelten Navigationssystems Northstar. Dazu gehört ein Projektor, der Infrarotlichtpunkte an die Decke wirft, die unterschiedliche Formen haben. Mint verfügt über drei Infrarotsensoren, die die Punkte im Blick behalten. Per Triangulation errechnet der Roboter seine Position und weiß so, wo er bereits gewischt hat. Ist er fertig, kehrt er automatisch an den Punkt zurück, wo er seine Arbeit begonnen hat. Allerdings sucht er nicht selbstständig die Ladestation auf, wenn nach etwa drei Stunden Laufzeit der Akku leer ist.

Gestaltet vom XO-Designer

Das Design des Mint stammt übrigens von Yves Béhar, der für OLPC den ersten XO-Rechner gestaltet sowie die Designstudien für den XO 3.0 erstellt hat. Der Putzroboter soll ab Sommer 2010 für 250 US-Dollar auf den Markt kommen. Allerdings hat Evolution keine Angaben darüber gemacht, ob Mint nur in den USA oder auch in Übersee angeboten wird.

Evolution entwickelt Systeme für Roboter, wie etwa maschinelles Sehen, Positionsbestimmung oder Navigation, und lizenziert sie an andere Hersteller. Rovio, die mobile Webcam des Hongkonger Unternehmens WowWee, nutzt das Northstar-Navigationssystem. Sonys Roboterhund Aibo nutzte das Mustererkennungssystem des im kalifornischen Pasadena ansässigen Unternehmens.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€

Saubermann 10. Jan 2010

Kannst du nicht, weil das Weib dann deine Kohle, dein Heim und dein Kind hat.

Saubermann 10. Jan 2010

Spielerei. Das Ding erkennt dreimal eine glänzende Oberfläche nicht, fährt dagegen und...

Smeagol 08. Jan 2010

Noch schlimmer finde ich, dass man ein Tuch drunter macht, und gut ist. Wassertank zum...

ME_Fire 08. Jan 2010

Die Saugroboter von Roomba haben vorne eine kleine Seitenbürste die bis in die Ecken...

adfed 08. Jan 2010

E.T. Will nach Hause telefonieren :-)


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018

Das ROG ist ein interessantes Konzept, das sich schon beim an Gamer gerichteten Design von anderen Telefonen unterscheidet. Außergewöhnlich sind die vielen Zubehörteile: darunter ein Handheld-Adapter, ein Desktop-Dock, ein Anstecklüfter und ein Controllermodul. Wir haben es uns angeschaut.

Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018 Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /