• IT-Karriere:
  • Services:

Wikipedia schließt erste große Industriepartnerschaft

Gemeinsame Wiki-Channels und neue IPTV-Dienste mit Orange

Die Wikimedia Foundation verbündet sich mit dem Mobilfunkbetreiber Orange. Die Wikipedia-Community würde zu Unrecht für antikommerziell gehalten, sagte ein Wikimedia-Manager.

Artikel veröffentlicht am ,

Die freie Enzyklopädie Wikipedia schließt eine erste Industriepartnerschaft mit einem großen Unternehmen. Das gaben die Wikimedia Foundation und der Mobilfunkbetreiber Orange, eine Tochter der France Telecom, heute bekannt. Orange kann künftig gemeinsame Wiki-Channels für seine Onlineplattformen entwickeln. Zusammen sollen zudem neue Dienste und Funktionen für die Wikipedia im Bereich IPTV und Mobilfunk geschaffen werden.

Stellenmarkt
  1. OAS Automation GmbH, Bremen
  2. ESG Mobility GmbH, München

Für Orange ist Wikipedia vor allem durch seine hohe Bekanntheit und den starken Nutzertraffic interessant. "Wir gehen Partnerschaften mit einigen der besten Marken im Internet ein, damit unsere Kunden Zugang zu den besten Informationen im Web erhalten", sagte Orange-Sprecherin Carolyn Owen dem Wall Street Journal. Orange wird einige der Umsätze aus der Partnerschaft mit der Wikimedia Stiftung, eine internationale Non-Profit-Organisation, teilen. Zahlen wollte Owen jedoch nicht nennen. Die Kooperation startet zuerst in Frankreich, Großbritannien, Spanien und Polen und soll später auf alle europäischen Märkte, auf denen Orange aktiv ist, ausgeweitet werden.

Wikimedia hatte im letzten Jahr Spenden in Höhe von 6,2 Millionen US-Dollar gesammelt, leidet wegen der ständig steigenden Betriebskosten durch den hohen Nutzertraffic aber unter chronischer Geldknappheit.

Einflussnahme auf die freien, nutzergenerierten Inhalte will Kul Wadhwa, Kopf des Business Developments bei Wikimedia, aber nicht zulassen. "Unsere Site ist sehr ungewöhnlich - sie wird wirklich von der Community kontrolliert. Wir wollen sicherstellen, dass sie nicht von Kräften von außen beeinflusst wird, unabhängig davon, ob es sich dabei um ein Unternehmen oder eine Non-Profit-Organisation handelt", sagte Wadhwa. Werbung innerhalb der Wiki-Einträge sei beispielsweise nicht erlaubt. Viele Vorschläge für Partnerschaften habe Wikimedia schon abgelehnt. Jedes Unternehmen, das mit Wikimedia zusammenarbeite, müsse einen Beitrag zur Verbreitung von freiem Wissen leisten.

"Eine Sache, die die Menschen missverstehen, ist, dass unsere Community nicht antikommerziell ist", sagte Wadhwa. Firmen müssten nur das Projekt unterstützen und strategischen Wert dafür haben. Wadhwa sei auf der Suche nach Firmen als Partner, die Wikimedia helfen, neue Technologien zu erforschen, die die Stiftung mit ihrer Personalstärke von rund 30 Menschen nicht selbst entwickeln könne. "Dadurch könnten wir wirklich einige Dinge versuchen, die experimentell sind", sagte Wadhwa. Mit Orange würden beispielsweise neue Wege erprobt, um Wikipedia-Inhalte auf das Handy und ins IPTV zu bekommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,99€
  2. (-70%) 4,80€
  3. 4,99€

möp 27. Apr 2009

Wäre eigentlich besser die Performance zu steigern.

tx Bytes 25. Apr 2009

... eher fiktionalen Charakters (Erzählungen/Filmen) entspringend. Aber ich fände es...

Internet Relevant 25. Apr 2009

Die sollen sich die Betriebskosten einfach per Traffickosten anteilig von den Providern...

Ogr! 23. Apr 2009

Bullshit. Wer kein Orange hat soll Wiki nicht nutzen dürfen? Und wer schreibt dann die...

Spieltdochgarke... 23. Apr 2009

lol ne linke seite und ne private seite... wow... gute quellangaben *g*


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd
Starlink
SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX testet Notfalltriebwerke des Crew Dragon
  2. Starship Mit viel Glück nur 6 Monate bis zum ersten Flug ins All
  3. SpaceX Das Starship nimmt Form an

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

    •  /