Abo
  • Services:

Fachkräftemangel bedroht die Wirtschaft

Mehr Naturwissenschaftler treten in den Ruhestand als in das Berufsleben ein

In Deutschland werden jedes Jahr mehr Naturwissenschaftler pensioniert als in den Beruf eintreten, hat eine Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ergeben. Hochschulen sollen sich deshalb darum kümmern, dass mehr Naturwissenschaftler einen Abschluss machen. Sonst sei die wirtschaftliche Zukunft des Landes gefährdet.

Artikel veröffentlicht am ,

Deutsche Studenten meiden weiterhin technische und naturwissenschaftliche Fächer, bemängelt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Das habe eine Studie ergeben, die der Verband durchgeführt hat. Der Mangel an Absolventen in Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften, den sogenannten MINT-Fächern, könne sogar die gegenwärtige Wirtschaftskrise verlängern, befürchtet der Verband.

Inhalt:
  1. Fachkräftemangel bedroht die Wirtschaft
  2. Fachkräftemangel bedroht die Wirtschaft

Laut der Studie gehen hierzulande jedes Jahr mehr Ingenieure in den Ruhestand als Absolventen in das Berufsleben einsteigen. Die Nachwuchslücke werde von Jahr zu Jahr größer, so der Verband. Der Verband hält diese Entwicklung für folgenreich: Fachkräfte aus dem Bereich MINT seien immens wichtig für Forschung und Entwicklung. Fehlten sie, sei die "zukünftige Innovationskraft Deutschlands", gefährdet, sagte Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Verbandes. Es seien jedoch gerade die Zukunftsbranchen, die darüber entscheiden, "wie gut oder schlecht wir aus der aktuellen Krise herauskommen."

Gesucht: Nachwuchs mit interdisziplinärer Bildung

Mit mehr Absolventen allein ist es jedoch nicht getan. Gebraucht werden Berufseinsteiger mit interdisziplinärer Bildung, sagte Meyer-Guckel. "Die Zukunftstechnologien erfordern ein ganz neues Querschnittsdenken über die klassischen Disziplinen hinaus. Wir brauchen eine neue Ingenieurgeneration, die in fachüberschreitendem Denken geschult und ausgebildet ist. Das ist eine große Herausforderung für Forschung und Lehre an den Hochschulen."

Fachkräftemangel bedroht die Wirtschaft 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 2,99€
  3. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

SwA 25. Jul 2009

Du erkennst das sogar und studierst trotzdem noch BWL? Tja, da fehlen einem die Worte.....

SwA 25. Jul 2009

nennt sich Globalisierung und wird sonst immer so hoch gepriesen. Solidarität einfordern...

mupan 07. Jul 2009

Durch die Erfahrung, dass professionelle IT eben nicht Coden und Frimseln auf...

cRa5h0v3r 03. Jul 2009

Datenbankdesign bzw. Modelle werden Teilweise in größeren IT-Unternehmen nicht...

Ekelpack 03. Jul 2009

Wobei der Kunde garantiert keinen Aufwand betreiben will, dem Dienstleister jeden...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /