Abo
  • IT-Karriere:

Informatik: Starke Zunahme bei Studienanfängern

Nach Jahren des Rückgangs gibt es 2011 wieder eine deutliche Zunahme bei den Informatikstudienanfängern. Doch was bleibt davon bei einer Abbrecherquote von bis zu 50 Prozent übrig?

Artikel veröffentlicht am ,
Studenten in München
Studenten in München (Bild: Johannes Simon/Getty Images)

Die Zahl der Informatik-Studienanfänger ist im Sommer- und Wintersemester 2011 stark gestiegen. Wie die Gesellschaft für Informatik (GI) unter Berufung auf Angaben des Statistischen Bundesamtes berichtet, haben sich 48.400 Studenten für den Studienbereich eingeschrieben. Das entspricht einer Steigerung von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Über alle Fächer verteilt nahmen 16 Prozent mehr Erstsemester ein Studium auf als im Vorjahr.

Stellenmarkt
  1. MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK, Leipzig
  2. Hitachi Automotive Systems Europe GmbH, Schwaig-Oberding (Raum München)

"Wir freuen uns, dass die Informatik bei den Erstsemestern auf so großes Interesse stößt", sagte GI-Präsident Stefan Jähnichen. Insgesamt haben sich rund 9.000 Studierende mehr als im Vorjahr für ein Studienfach eingeschrieben. "Durch diesen Anstieg werden wir auch deutlich mehr Absolventinnen und Absolventen bekommen, die in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung dringend gebraucht werden."

Doch die Abbrecherquote lag in der Vergangenheit zwischen 35 und 50 Prozent. "Wir hoffen, dass die Länder die Hochschulen bei der Bewältigung dieser überdurchschnittlichen Steigerung unterstützen werden. Für eine gute Lehre ist eine gute Betreuung Voraussetzung, und diese ist nur mit ausreichend Personal möglich", so Jähnichen.

Seit dem Boomjahr 2000 war die Zahl der Studienanfänger in der Informatik um 26 Prozent eingebrochen. Im Jahr 2006 sanken die Informatik-Studienanfängerzahlen an den deutschen Universitäten und Fachhochschulen um fünf Prozent auf 28.360. Im Sommer- und Wintersemester 2010 war die Zahl der Studienanfänger im Fach Informatik bereits mit 3 Prozent leicht gestiegen.

In der deutschen Wirtschaft wurden im Oktober 2011 38.000 IT-Experten gesucht. Im Vergleich zum Vorjahr war die Zahl der freien IT-Arbeitsplätze um 10.000 angestiegen, ein Zuwachs um 36 Prozent. 84 Prozent der ITK-Unternehmen mit freien Arbeitsplätzen suchten Softwarespezialisten für die Entwicklung neuer Anwendungen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Saugroboter)
  2. 149€
  3. (u. a. Metal Gear Solid V: The Definitive Experience für 8,99€ und Train Simulator 2019 für 12...
  4. (u. a. Seasonic Focus Gold 450 W für 46,99€ statt über 60€ im Vergleich)

/mecki78 05. Dez 2011

Zu meiner Zeit hieß es noch: OMG, wir haben viel zu viele Informatik-Studenten. Kurz nach...

/mecki78 05. Dez 2011

130? Wow, was für ne kleine Uni/TH war das denn? Da bin ich aber andere Zahlen...

matok 26. Nov 2011

Steht ja da. Über alle Studiengänge verteilt +16%. Aber immerhin sind es bei Informatik...

omo 25. Nov 2011

MPR 50: IQ 100 <=MPR 3: Schwachsinn Ab welchem MPR ist Promotion angesagt? Liegt man...

Loolig 25. Nov 2011

Mangelnde Betreuung? Das ist ein Studium und keine Vorschule. Wer ohne rundumbetreuung...


Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
    Projektmanagement
    An der falschen Stelle automatisiert

    Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
      IT-Forensikerin
      Beweise sichern im Faradayschen Käfig

      IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
      Eine Reportage von Maja Hoock

      1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
      2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
      3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

        •  /