
Mit viel Freude und launigen Kommentaren hat KWin-Maintainer Martin Gräßlin vom X-Server abhängigen Code aus den neuen KDE-Workspaces entfernt. Ersatz steht bereits zur Verfügung.

Mit dem Surface Pro 2 hat Microsoft die Akkulaufzeit gegenüber dem Vorgänger erhöht sowie die Leistung gesteigert. Das Windows-8.1-Tablet bietet zwar viele Detailverbesserungen, es bleiben jedoch einige kritikwürdige Punkte.

Apple hatte am Dienstagabend eine Überraschung parat, die den Markt nachhaltig verändern wird und dazu beiträgt, klassischen Softwareanbietern die Geschäftsgrundlage zu entziehen.

Apple hat mit Mac OS X 10.9 alias Mavericks eine neue Version seines Betriebssystems vorgestellt, die Verbesserungen beim Finder und dem Energiebedarf von Anwendungen bringen soll, aber auch neue Funktionen wie Karten und E-Books auf den Desktop. Wir haben uns angesehen, was das dem Anwender bringt.

Google arbeitet weiter an der Optimierung der Android-Plattform. Damit soll das Betriebssystem selbst sowie allgemein alle Android-Apps künftig mit noch weniger Verzögerungen laufen als bisher schon. Vor allem Einsteigergeräte sollen dann davon profitieren.

Apple hat mit iOS 7.0.3 ein Update für sein mobiles Betriebssystem veröffentlicht, das die Kennwortverwaltung über iCloud von OS X zu iOS spannt. Außerdem wurden Fehler behoben und die übelkeitsfördernden Animationen gebändigt.

Apple hat die Programmsammlungen iWork und iLife aktualisiert und verschenkt sie an Käufer von Macs und iOS-Modellen.

Apples Betriebssystem OS X 10.9 alias "Mavericks" steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. Das Update soll auf Macbooks um eine Stunde verlängerte Browsing-Sessions und um eineinhalb Stunden längere Videoabende mit einer Akkuladung ermöglichen.

Teile der Open-Source-Community ähneln der Tea Party: So formulierte Mark Shuttleworth seine Kritik an den Ubuntu-Kritikern. Die sind entrüstet.

Microsoft hat mit Windows 8.1 die Erfassung von Mausbewegungen verändert. In einigen Spielen resultiert dies in einer starken Eingabeverfälschung, sofern Entwickler nicht auf Directinput zurückgreifen.

Microsoft hat für Besitzer des Surface RT ein Image bereitgestellt, mit dem beschädigte Upgrade-Installationen bis zum Ende durchgeführt werden können. Die Reparatur ist allerdings nicht trivial.

Nach langjähriger Pause ist die Entwicklung des Netfilters Nftables wieder aufgenommen worden. Der Code wird in den Linux-Kernel integriert und dort vermutlich Iptables ablösen.

Gewohnt streitlustig hat Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth die Kritiker des Mir-Projekts als Tea Party der Open-Source-Community bezeichnet. Sie würden jeden neuen Stack aus rein politischen Gründen anfechten. Die Reaktionen kamen prompt.

Mit der Screen-Recording-Funktion sollen Cyanogenmod-Nutzer künftig einfach Bildschirminhalte ihres Android-Gerätes abfilmen können. Die Funktion basiert auf dem Airplay-Framework und kann zum Video auch Tonaufnahmen aufzeichnen.

Steve Kondik von Cyanogenmod hat angekündigt, die alternative Android-ROM künftig in zwei verschiedenen Versionen anzubieten. Für CM bezahlen müssen Nutzer auch weiterhin nicht. Außerdem sind weitere Neuerungen geplant.

Traditionell gibt sich Canonical in den kurzlebigen Zwischenversionen von Ubuntu äußerst experimentell. Diesmal fallen die Neuerungen in der Desktopversion jedoch bescheiden aus. Die Entwickler konzentrieren sich stattdessen auf Ubuntu Touch und Mir, die allerdings noch nicht nutzbar sind.
Ein Test von Jörg Thoma

Obwohl es sonst wie die früheren Service Packs gehandhabt wird, liefert Microsoft Windows 8.1 nicht über die Funktion Windows Update aus. Die neue Version dennoch zu erhalten, ist einfach, auch wenn danach etwas Handarbeit nötig ist.

Windows 8.1 ist mehr als nur ein einfaches Service Pack von Microsoft. Es ist die Anerkennung der Kritik der Anwender und eine deutliche Verbesserung, wie sich im Test zeigt. Windows-7-Anhänger werden trotzdem unzufrieden sein.

Der Aviate-Launcher passt sich dem Nutzerverhalten an und liefert Apps und Informationen auf dem Android-Startbildschirm je nach Tageszeit und Ort. Die dafür nötigen privaten Informationen wie die Heimatadresse waren bisher allerdings für jeden unverschlüsselt einsehbar.

An welchem Tag Google Android 4.4 vorstellen wird, ist weiterhin nicht bekannt. Google äußert sich dazu nicht, während der Partner Nestlé das Interesse daran mit neuen Google+-Posts und Twitter-Tweets befeuert. Derzeit wird über eine Vorstellung am 28. Oktober 2013 spekuliert.

HTCs Topsmartphone One soll noch in diesem Monat die Aktualisierung auf Android 4.3 und Sense 5.5 erhalten. Damit stehen zahlreiche neue Funktionen zur Verfügung. Das neue HTC One Max kommt bereits mit dem Update in den Handel.

Windows-Phone-Chef Joe Belfiore äußert sich in einem Interview zur Entwicklung von Microsofts mobilem Betriebssystem. Die größten Herausforderungen seien immer noch die Attraktivität für Entwickler und die mangelnde Verfügbarkeit wichtiger Apps.

Valve hat die Betaversion von Steam um ein verstecktes Menü für In-Home Streaming erweitert, damit ist das Streamen von Spielen möglich. Später soll die Funktion einen Steam-Account über mehrere Systeme hinweg verknüpfen.

Nach einem ausgiebigen Hackathon hat das Opensuse-Team den ersten Release Candidate von Opensuse 13.1 zum Testen freigegeben. Die finale Version soll am 19. November 2013 erscheinen.

Microsoft hat das GDR3-Update für Windows Phone 8 vorgestellt. Mit dem Update werden Smartphones mit größeren Displays und Prozessoren mit vier Kernen unterstützt. Außerdem sollen Detailverbesserungen die Bedienung von Windows Phone 8 verbessern.

Futuremark hat über den Appstore den 3DMark für Windows RT veröffentlicht. Damit ist der Benchmark auf vielen Betriebssystemen lauffähig und ermöglicht Vergleiche unterschiedlicher Plattformen.

Das neue Android-ROM Omni ROM soll die bisherige Nightly-Build-Praxis ändern: Statt möglicherweise instabiler Testversionen sollen Nutzer auch hier immer eine stabile Build erhalten. Die Macher Chainfire, Xplodwild und Dees_Troy bitten dabei explizit um Bug-Reports und Nutzervorschläge.

Windows 8 stirbt schneller als erwartet. Dies hat Microsoft nun bekanntgegeben. Zwei Jahre nach dem Erscheinen von Windows 8.1 müssen die Anwender ein Update durchführen, nur dann gibt es noch bis zum Jahr 2023 Unterstützung.

Das Debian-Team hat das stabile Update 7.2 veröffentlicht. Es beinhaltet sämtliche Sicherheitsaktualisierungen seit der ersten Version, unter anderem den Linux-Kernel 3.2.51. Neue Funktionen gibt es nicht.

Der Linux-Mint-Desktop Cinnamon löst sich von Gnome-Bestandteilen und soll so einfach parallel zur Gnome-Shell installierbar werden. Dadurch soll die Oberfläche auch leicht in anderen Distributionen zur Verfügung gestellt werden können.

Microsoft hat ein Update für Windows 7 veröffentlicht, das der bequemen Bereinigung der Systempartition dient. Der Nutzer kann damit alte Patches und Updates löschen, so dass dem Nutzer mehr Platz auf der Systempartition zur Verfügung steht.

Der Entdecker einer Lücke in Windows 8.1 erhält von Microsoft 100.000 US-Dollar. Das Unternehmen hat den Betrag nun erstmals ausgezahlt, das Angebot gilt weiterhin. Allerdings muss es sich um neuartige Angriffsvektoren handeln.

HP hat zusammen mit Google ein neues Chromebook samt witzigem Werbespot vorgestellt. Das 11,6-Zoll-Gerät nutzt einen ARM-Prozessor von Samsung und ähnelt auch sonst stark dem Series 3 des Mitbewerbers, verzichtet jedoch auf dessen Plastikchassis.

Das Grafiksystem DirectFB erlaubt nun auch die Nutzung unter Wayland. Dazu wurden Patches für den Referenz-Compositor Weston erstellt. OpenGL ES kann auf unterstützter Hardware ebenfalls genutzt werden.

Mit der nächsten Mesa-Version im November könnten OpenGL 3.2 und 3.3 unterstützt werden. Die Entwickler arbeiten auch an der Unterstützung für OpenGL 4, was aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Nachdem Apple den Golden Master von OS X Mavericks verbreitet hat, wenden sich die Entwickler nun den nächsten großen Projekten zu, die OS X 10.10 und iOS 8 heißen sollen.

In Apples Mobilbetriebssystem iOS 7 ist eigentlich eine Diebstahlsicherung eingebaut. Doch durch eine falsche Priorisierung hilft diese nicht. Der Wipe-Befehl wird erst nach dem Empfang von E-Mails ausgeführt und erlaubt Angreifern mit Timing und viel Zeit, das Gerät komplett zu übernehmen.

Der aktuelle Linux-Beta-Treiber von Nvidia unterstützt das EGL-API. Dieses ist Voraussetzung für die Verwendung der Displayserver Wayland und Mir. Offiziell unterstützt wird aber weiterhin nur X11.

Sollte Canonical die Mir-Entwicklung weiter mit dem Fokus auf Ubuntu for Phones voranbringen, wird XMir immer problematisch bleiben, meint der Kernel-Entwickler Matthew Garrett. Das Unternehmen könnte XMir aber auch gleich einstellen.

Gerade einmal 1,5 Prozent der im Einsatz befindlichen Android-Geräte laufen bereits mit der aktuellen Version 4.3. Auf fast der Hälfte der Geräte ist derzeit eine Jelly-Bean-Version installiert. Viele Besitzer eines Android-Geräts müssen sich weiterhin mit einer alten Version zufriedengeben.

Apple hat die Entwicklung seines Betriebssystems Mac OS X 10.9 alias Mavericks abgeschlossen. Entwickler können das Gold-Master der Software bereits herunterladen.

Agilebits hat Version 4.0 der Passwortverwaltung 1Password für Mac OS X veröffentlicht. Die neue Version kann nicht nur mehrere Datenbanken verwalten, sondern besitzt auch eine neue Oberfläche und bietet eine WLAN-Synchronisation mit der iOS-Variante an.

Apple hat ein Update für OS X 10.8.5 alias Mountain Lion und eines für die Anwendung iTunes bereitgestellt. Beide beheben kleinere Fehler der Vorversionen.

Der Distributor Red Hat hat das zehnte Update für sein Enterprise Linux 5 veröffentlicht. Kunden erhalten unter anderen ein aktuelles MySQL und einen verbesserten Kernel-Treiber für HP Smart Array Controllers.

Der auf Mir aufbauende X-Server XMir wird nicht standardmäßig in Ubuntu 13.10 verwendet. Es soll noch zu viele Qualitätsprobleme geben. Ubuntu for Phones mit Mir soll davon aber nicht betroffen sein.

Für das kommerzielle Suse Linux Enterprise 12 soll der Installer Yast grundlegend überarbeitet werden und auch in Opensuse 13.2 bereitstehen. Der Installer soll andere Oberflächen erlauben und ermöglichen, dass die Konfiguration auch auf andere Rechner kopiert wird.

Die Französische Gendarmerie hat in vier Jahren 37.000 Rechner auf Ubuntu umgestellt und spart damit bis zu 40 Prozent ihrer Betriebskosten ein. Bis zum nächsten Sommer sollen insgesamt 72.000 Computer Ubuntu nutzen.

In Deutschland hat Apples iOS-Plattform in den vergangenen drei Monaten erneut Marktanteile eingebüßt. Microsofts Windows Phone ist dadurch und durch eigenes Wachstum dichter an iOS herangerückt. Die Dominanz von Android ist ungebrochen.

Der BeOS-Nachbau Haiku hat eine Paketverwaltung erhalten. Neben einem Kommandozeilenwerkzeug ist ein GUI entstanden und Nutzern ist es möglich, Haikuports zusammen mit der Paketverwaltung zu nutzen.

Der Linux-Distributor Red Hat und Nvidia arbeiten gemeinsam an einem Kernel-API, das es Treiberentwicklern ermöglichen soll, die Adressräume der CPU von der GPU aus zu nutzen.