• IT-Karriere:
  • Services:

Linux-Distributionen im Test: Rosa Desktop Fresh kooperiert mit aktueller Hardware

Mit dem Rosa Desktop Fresh R5 bietet das russische Unternehmen Rosalab ein Linux-System an, das einen speziell optimierten Kernel mitbringt, äußerst stabil läuft und mit vielen aktuellen Hardware-Komponenten sehr gut zusammenarbeitet.

Ein Test veröffentlicht am
Die Arbeitsfläche der Linux-Distribution Rosa Desktop Fresh
Die Arbeitsfläche der Linux-Distribution Rosa Desktop Fresh (Bild: Screenshot Erik Bärwaldt)

Lange haben die Entwickler des russischen Software-Herstellers Rosalab gefeilt, die Mühe hat sich gelohnt: Das Desktop-System glänzt mit hoher Stabilität und gutem Hardware-Support. Rosalab bietet für Unternehmen mit den beiden Linux-Distributionen Rosa X1 Marathon für den Desktop und Rosa Linux Enterprise Server Helium zwei zeitgemäße Betriebssysteme für viele Anwendungsbereiche.

  • Die Standardoberfläche von Rosa Fresh nennt sich SimpleWelcome. (Screenshots: Erik Bärwaldt)
  • Stackfolder gestatten den schnellen Zugriff auf häufig benötigte Dateien.
  • Rosa Linux bündelt alle Werkzeuge für die Konfiguration in den KDE-Einstellungen.
  • Die Hardware-Datenbank gibt Auskunft über unterstützte Geräte und Systeme.
Die Standardoberfläche von Rosa Fresh nennt sich SimpleWelcome. (Screenshots: Erik Bärwaldt)
Inhalt:
  1. Linux-Distributionen im Test: Rosa Desktop Fresh kooperiert mit aktueller Hardware
  2. Willkommen bei SimpleWelcome
  3. Unbekannte Software lädt zum Stöbern ein
  4. Vereinigtes Kontrollzentrum
  5. Praxistext und Fazit

Für den ambitionierten Endanwender, der stets die neueste Software nutzen möchte, steht seit gut zwei Jahren zusätzlich eine dritte Produktlinie namens Rosa Desktop Fresh bereit. Obwohl alle drei Distributionen auf Mandriva basieren und Rosalab obendrein einer der größten Anteilseigner des französischen Unternehmens Mandriva ist, zeigt das Betriebssystem einige Neuerungen, mit denen es sich von der Masse abhebt.

Frisches Outfit

Die Anforderungen an den Rechner für den effizienten Einsatz von Rosa Desktop Fresh geben die Entwickler realistisch an: Es sollten mindestens ein Computer mit Pentium-4-CPU und - in der 32-Bit-Variante - 1,5 GByte Arbeitsspeicher bereitstehen. Für die 64-Bit-Variante empfehlen die Entwickler 2 GByte RAM. Zudem sollten auf dem Massenspeicher mindestens 20 GByte Platz frei sein. Die vergleichsweise hohen Anforderungen resultieren aus dem Einsatz von KDE SC, das sich zwar bedienerfreundlich gibt, jedoch hohe Ansprüche an die Ressourcen stellt. Rosa Desktop Fresh gibt es nicht nur mit KDE-Desktop, sondern auch in Varianten mit Lxde, LXQt und Gnome. Diese stellen teils geringere Anforderungen an die Ressourcen und eignen sich daher für schwächere Hardware.

Nach dem Herunterladen des rund 1,8 GByte großen ISO-Images und dem Anlegen eines bootfähigen Datenträgers startet die Software in einen konventionell gestalteten Grub2-Bildschirm, der den Live-Betrieb sowie die direkte Installation des Systems ermöglicht. Rosa Linux startet dabei von der DVD etwas gemächlich in den Live-Modus und überrascht dort mit einem KDE-Desktop, der auf den ersten Blick Gnome 3 zum Verwechseln ähnlich sieht: Auf der Arbeitsfläche tummeln sich Programmstarter und Ordner, die in der Gruppe Willkommen zusammengefasst sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Willkommen bei SimpleWelcome 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 679€ (inkl. 60€-Rabatt + 60€-Gutschein - Release: 01.06.)
  2. 1.199€ (Bestpreis)
  3. (u. a. Apple MacBook Air M1 13,3 Zoll 8GB 256GB SSD 7-Core GPU für 999€, Apple AirPods Pro für...

janoP 24. Jun 2015

Habe ich nie bestritten. Weil Unity != Ubuntu ist. Du findest auch keine Mac...

herbert_peter 08. Apr 2015

Ich persönlich finde die Oberfläche dieser Distribution garnicht mal hässlich. Da ich...

howe 08. Apr 2015

Schon richtig, dafür gibt es jedoch andere Websites. Auf Golem wirkt dieser Artikel eher...


Folgen Sie uns
       


Honda E Probe gefahren

Der Honda E ist ein Elektro-Kleinwagen, dessen Design an alte Honda-Modelle aus den 1970er Jahren erinnert.

Honda E Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /