Mini-PCs unter Linux: Installation schwer gemacht

Vier überzeugende aktuelle Mini-PCs, HPs Elitedesk 800 Mini, Lenovos Thinkcentre Tiny M93p, Dells Optiplex 9020 Micro sowie Fujitsus Esprimo Q520, haben wir bereits getestet. Jetzt haben wir noch ausprobiert, wie gut sie mit Linux laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Während Linux sämtliche Hardware der getesteten Minirechner unterstützt, gibt es Probleme bei der Installation neben Windows.
Während Linux sämtliche Hardware der getesteten Minirechner unterstützt, gibt es Probleme bei der Installation neben Windows. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Aktuelle Minirechner für den Einsatz in Unternehmen sind auch deshalb interessant, weil sie weitgehend frei konfigurierbar sind. Außerdem bieten viele lange Supportlaufzeiten inklusive Ersatzteilversorgung und Garantieoptionen, sie lassen sich leicht erweitern und entsprechend warten. Das hat unser Test aktueller Minis gezeigt: HPs Elitedesk 800 Mini, Lenovos Thinkcentre Tiny M93p, Dells Optiplex 9020 Micro sowie Fujitsus Esprimo Q520. Uns interessiert jetzt, wie es mit der Unterstützung für Linux aussieht.

  • HPs Elitedeck gibt es mit AMD- und Intel-CPUs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Anschlussausstattung unseres Intel-Testmusters war gut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der verdrehte RJ45-Anschluss hilft bei der parallelen Nutzung des Kensington-Schlosses. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Links der einzig sichtbare Teil der 2-x-2-Antennenkonstruktion: eine Stummelantenne (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Lenovos Thinkcentre kam bei uns ohne Betriebssystem an. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Antenne ist sichtbar, aber klein. Gut zu sehen: Lenovos neuer Notebook-Stecker für die Energieversorgung und der zusätzliche Displayport als Sonderoption. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dell hat im Optiplex 9020 die größte Antenne, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... die bei gleichzeitiger Nutzung eines Ethernet-Kabels etwas nervig ist. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Fujitsu verbaut im Esprimo noch serienmäßig ein optisches Laufwerk. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Als einziges Testgerät gibt es noch einen DVI-I-Anschluss. Ein passiver Adapter reicht für analoge Signale. USB ist hinten allerdings langsam. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Größenvergleich: Fujitsus Mini-PC wirkt wuchtiger. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Anschlüsse auf der Rückseite im Vergleich (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In der Mitte sind die Rechner ohne sichtbare Antenne. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Seitens der Hersteller gibt es keine Garantie, dass auch exakt die hier vermessenen Datenträger zum Einsatz kommen. Dell setzt auf eine OEM-SSD von SK Hynix. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Esprimo steckt ein OEM-Modell von Samsung. Es gibt aber, wie bei allen Minirechnern, auch Modelle mit Festplatten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die schnellste OEM-SSD, vor allem beim Schreiben, schickte uns HP in seinem Minirechner, ebenfalls von Samsung.(Screenshot: Golem.de)
  • Lenovos Testmuster hat eine Festplatte von Western Digital. Die Modelle sind meist sehr günstig, und es empfiehlt sich der Austausch des Datenträgers.(Screenshot: Golem.de)
Anschlüsse auf der Rückseite im Vergleich (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die Hardware der von uns getesteten Minirechner ist weitgehend identisch, alle beherrschen WLAN auf zwei Frequenzbändern. Die CPU ist Intel-basiert und aus der vierten Generation (Haswell). Vom Zweikerner mit Hyperthreading über Vier-Kern-CPUs ohne Hyperthreading bis hin zu einer CPU mit 8 Threads ist alles vertreten. Entsprechend vorbildlich ist die Hardware-Unterstützung unter Linux. Die sonst häufige Treiber-Problematik für WLAN-Chips tritt bei keinem der Geräte auf. Alle sind aus Intels 7200er-Reihe und funktionieren ohne großes Zutun. Auch die Grafikausgabe über den Displayport bereitet keinerlei Probleme, selbst die Audioausgabe darüber funktioniert auf allen Minis einwandfrei.

Linux neben Windows aufspielen

Deshalb konzentrieren wir uns auf die eigentliche Installation, die wir mit dem aktuellen Ubuntu 14.10 samt Linux-Kernel 3.16 und Suse Linux Enterprise Desktop (SLED) 12 mit dem Kernel 3.12.28 ausprobieren. Wir versuchen zunächst, die Linux-Distributionen neben dem in der Regel vorinstallierten Windows zu installieren. Eine Ausnahme ist das Thinkcentre Tiny M93p. Lenovo schickte uns das Gerät in einer Modellvariante, die ohne Betriebssystem ausgeliefert wird. Dementsprechend spielten wir zunächst Windows 7 über ein ISO-Image per USB-Stick auf. Um uns die Partitionierung vorab anzusehen, nutzen wir die aktuelle Version 0.21 der Gparted-Live-CD. Sie lässt sich ohne Probleme auf allen Rechnern verwenden.

Um einen möglichst realistischen Test durchzuführen, nehmen wir zunächst keinerlei Anpassungen am Bios vor, außer um die Bootreihenfolge zu ändern, um vom USB-Stick mit dem jeweiligen Installationsmedium zu starten. Die Partitionierung überlassen wir zunächst dem Installer und greifen erst ein, wenn eine Parallelinstallation mit Windows zu scheitern droht.

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Dells Optiplex 9020 Micro mit ausgeschaltetem UEFI 
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Phreeze 15. Apr 2015

eben... und WER installiert rootsystem noch auf nem Raid1 und dann noch gemixt mit raid5...

Phreeze 15. Apr 2015

als ob da mehr als 1% Abweichung entstehen würde.... ob Mint, Ubuntu, Suse, Debian...

Arkatrex 07. Apr 2015

Ein Standard User installiert sich auch kein Linux.

tingelchen 04. Apr 2015

Ganz einfach. Weil neben der Partition für das vorinstallierte Windows noch min. eine...



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