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Ultrabook: Dell verkauft aktuelles XPS 13 mit Ubuntu

Das Ultrabook XPS 13 von Dell ist nun auch als Developer Edition mit Ubuntu verfügbar. US-Kunden haben dabei eine größere Auswahl als jene in Europa. Die Linux-Modelle sind etwas günstiger als ihre Pendants mit Windows.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Sebastian Grüner
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Dells XPS 13 ist kleiner als vergleichbare 13-Zoll-Modelle und nun auch mit Ubuntu verfügbar. (Bild: Dell)
Dells XPS 13 ist kleiner als vergleichbare 13-Zoll-Modelle und nun auch mit Ubuntu verfügbar. Bild: Dell

In einem ersten Test mit Linux schnitt das Dell XPS 13 nicht besonders gut ab. Doch wie bereits bei dem Vorgängermodell kündigte der Hersteller an, das Gerät auch mit Ubuntu anzubieten. Kunden in den USA und Europa können das Ultrabook einige Wochen nach der allgemeinen Verfügbarkeit nun aber auch mit vorinstalliertem Linux kaufen. Diese Variante wird offiziell als Developer Edition bezeichnet.

Dell XPS 13 – Fazit
Dell XPS 13 – Fazit (00:37)

Im US-Online-Shop(öffnet im neuen Fenster) können Käufer aus vier verschiedenen Modellen wählen, wobei das günstigste für 949 US-Dollar mit Core i5-5200U, 8 GByte RAM, einer 128-GByte-SSD und 1080p-Display ohne Touch angeboten wird. In Europa bietet Dell zunächst wohl nur das am besten ausgestattet Modell an, welches entsprechend auch das teuerste ist. Diese Version der Developer Edition des XPS 13 enthält einen Core i7-5500U, 8 GByte RAM, eine 512-GByte-SSD sowie ein Touch-empfindliches Display mit 3.200 x 1.800 Pixeln (QHD+).

Dells Preisgestaltung ist in Europa für das Top-Modell unterschiedlich, so kostet es in Frankreich(öffnet im neuen Fenster) und Deutschland(öffnet im neuen Fenster) 1319 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, in den Niederlanden(öffnet im neuen Fenster) oder Spanien(öffnet im neuen Fenster) wird das Gerät für 20 Euro weniger angeboten. Im Vereinigten Königreich kostet das Ultrabook 1029 britische Pfund, umgerechnet etwas mehr als 1400 Euro. Zurzeit erlässt Dell Kunden in Deutschland die Versandkosten, so dass das Ubuntu-Ultrabook etwa 60 Euro weniger kostet als das Windows-Gerät mit gleicher Ausstattung(öffnet im neuen Fenster) .

Volle Linux-Unterstützung

Ausgeliefert wird die Developer Edition mit Ubuntu 14.04 LTS, wobei es sich vermutlich um eine eigens angepasste Version handelt, die etwa von Dell bereitgestellte Treiber-Backports und ähnliche Anpassungen beinhalten dürfte. Die Ubuntu-Modelle werden wahrscheinlich auch eine aktuelle Firmware-Version verwenden, die aufgetretene Fehler bei der Verwendung mit Linux behebt. Geliefert werden sollen die Geräte voraussichtlich Ende April.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit des Dell-Teams mit den Upstream-Entwicklern sollten dann aber auch aktuelle Linux-Distributionen standardmäßig auf dem XPS 13 laufen. Das gilt etwa für Ubuntu 15.04 alias Vivid Vervet oder für Rolling-Release-Distributionen wie Arch Linux oder Opensuse Tumbleweed.

Nachtrag vom 8. April 2015, 14:47 Uhr

Etwas versteckt finden deutsche Geschäftskunden in Dells Onlineshop auch das günstige Modell für knapp 900 Euro(öffnet im neuen Fenster) zuzüglich Mehrwertsteuer. Privatkunden können die Variante mit Core i5 für 1.070(öffnet im neuen Fenster) Euro sowie jene mit Core i7 für 1.529 Euro(öffnet im neuen Fenster) ebenfalls erwerben.


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