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Ultrabook: Dell verkauft aktuelles XPS 13 mit Ubuntu

Das Ultrabook XPS 13 von Dell ist nun auch als Developer Edition mit Ubuntu verfügbar. US-Kunden haben dabei eine größere Auswahl als jene in Europa. Die Linux-Modelle sind etwas günstiger als ihre Pendants mit Windows.

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Dells XPS 13 ist kleiner als vergleichbare 13-Zoll-Modelle und nun auch mit Ubuntu verfügbar.
Dells XPS 13 ist kleiner als vergleichbare 13-Zoll-Modelle und nun auch mit Ubuntu verfügbar. (Bild: Dell)

In einem ersten Test mit Linux schnitt das Dell XPS 13 nicht besonders gut ab. Doch wie bereits bei dem Vorgängermodell kündigte der Hersteller an, das Gerät auch mit Ubuntu anzubieten. Kunden in den USA und Europa können das Ultrabook einige Wochen nach der allgemeinen Verfügbarkeit nun aber auch mit vorinstalliertem Linux kaufen. Diese Variante wird offiziell als Developer Edition bezeichnet.

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Im US-Online-Shop können Käufer aus vier verschiedenen Modellen wählen, wobei das günstigste für 949 US-Dollar mit Core i5-5200U, 8 GByte RAM, einer 128-GByte-SSD und 1080p-Display ohne Touch angeboten wird. In Europa bietet Dell zunächst wohl nur das am besten ausgestattet Modell an, welches entsprechend auch das teuerste ist. Diese Version der Developer Edition des XPS 13 enthält einen Core i7-5500U, 8 GByte RAM, eine 512-GByte-SSD sowie ein Touch-empfindliches Display mit 3.200 x 1.800 Pixeln (QHD+).

Dells Preisgestaltung ist in Europa für das Top-Modell unterschiedlich, so kostet es in Frankreich und Deutschland 1319 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, in den Niederlanden oder Spanien wird das Gerät für 20 Euro weniger angeboten. Im Vereinigten Königreich kostet das Ultrabook 1029 britische Pfund, umgerechnet etwas mehr als 1400 Euro. Zurzeit erlässt Dell Kunden in Deutschland die Versandkosten, so dass das Ubuntu-Ultrabook etwa 60 Euro weniger kostet als das Windows-Gerät mit gleicher Ausstattung.

Volle Linux-Unterstützung

Ausgeliefert wird die Developer Edition mit Ubuntu 14.04 LTS, wobei es sich vermutlich um eine eigens angepasste Version handelt, die etwa von Dell bereitgestellte Treiber-Backports und ähnliche Anpassungen beinhalten dürfte. Die Ubuntu-Modelle werden wahrscheinlich auch eine aktuelle Firmware-Version verwenden, die aufgetretene Fehler bei der Verwendung mit Linux behebt. Geliefert werden sollen die Geräte voraussichtlich Ende April.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit des Dell-Teams mit den Upstream-Entwicklern sollten dann aber auch aktuelle Linux-Distributionen standardmäßig auf dem XPS 13 laufen. Das gilt etwa für Ubuntu 15.04 alias Vivid Vervet oder für Rolling-Release-Distributionen wie Arch Linux oder Opensuse Tumbleweed.

Nachtrag vom 8. April 2015, 14:47 Uhr

Etwas versteckt finden deutsche Geschäftskunden in Dells Onlineshop auch das günstige Modell für knapp 900 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Privatkunden können die Variante mit Core i5 für 1.070 Euro sowie jene mit Core i7 für 1.529 Euro ebenfalls erwerben.



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BLi8819 09. Apr 2015

Was den Monitor angeht: QHD+ (3.200 x 1.800) auf 13,3'' + Touchscreen Was willst du mehr...

silverseraph 09. Apr 2015

Cool Danke, dass ist die ISO für den XPS 13 aus "vor 2015", naja wirds auf...

phre4k 09. Apr 2015

Klar, weil Debian-Entwickler den Code, der aus der Ubuntu-Suppe kommt...

phre4k 09. Apr 2015

Hahahahaha, Homebrew, hahahahaha :D Sorry, aber bis Mac OS für mich das Potential hat...

patwoz 09. Apr 2015

Ich wusste gar nicht, dass es auch bei den Tasten auf die Größe ankommt. Viel schlimmer...


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