Abo
  • IT-Karriere:

Strategiewechsel: Internet Explorer 11 wird die Engine von Spartan vorenthalten

Microsoft will die Rendering-Engine des Internet Explorer 11 nun doch nicht in den neuen Browser Spartan integrieren. Das degradiert den IE 11 endgültig zum Intranetbrowser und befreit den neuen Browser von unnötigem Ballast.

Artikel veröffentlicht am ,
Engines von Spartan und IE 11 werden vollständig getrennt.
Engines von Spartan und IE 11 werden vollständig getrennt. (Bild: Microsoft/Foto: Andreas Donath)

Microsoft hatte ursprünglich geplant, die Rendering-Engine Trident des Internet Explorers auch in den neuen Browser Spartan einzubauen und umgekehrt die Edge-Engine in den IE zu integrieren. Daraus wird nun nichts. Stattdessen gehen die Browser getrennte Wege. Die Engine Edge ist ein stark modifizierter Fork von Trident.

Stellenmarkt
  1. Energiedienst Holding AG, Rheinfelden, Schallstadt
  2. Energiedienst Holding AG, Rheinfelden (Baden), Schallstadt

Spartan ist in der öffentlichen Betaversion von Windows nicht enthalten. Die Entscheidung sei aufgrund von Rückmeldungen ausgewählter Windows-Tester und Kunden gefallen, teilte Microsoft mit. Der Browser mit dem Codenamen Spartan soll demnach die Zukunft sein, während der IE 11 nur noch für Anwendungen gedacht ist, die unbedingt darauf angewiesen sind. Microsoft denkt dabei vor allem an Intranets. Einen Document Mode oder Kompatibilitätsansichten wird Project Spartan demnach nicht erhalten.

Nur wenige normale Websites benötigen nach Angaben von Microsoft aus Kompatibilitätsgründen die alte Trident-Engine. In allen Windows-10-Versionen wird der Browser aus dem Project Spartan als Standard eingesetzt werden. Nur dieser Browser wird es dem Benutzer erlauben, Webseiten mit eigenen Anmerkungen zu versehen, einen Lesemodus zu aktivieren und ihn mit dem Sprachassistenten Cortana zu benutzen.

Wie der neue Browser in Windows 10 offiziell heißen wird, steht nach Angaben von Microsoft noch nicht fest. Microsoft wird mit großer Wahrscheinlichkeit in den Namen integriert. Den neuen Namen wird Microsoft vermutlich erst kurz vor dem Start von Windows 10 im Sommer 2015 bekanntgeben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,67€
  3. (-55%) 6,75€
  4. 13,95€

blaub4r 25. Mär 2015

wenn sie nur ansatzweise den browser verbreiten wollen, müssen sie ihn für mindestens...

stuempel 25. Mär 2015

WAS!? Wie zum Henker soll man den IE denn auf dem Windows-Tablet nutzen? Ist mir wohl was...

TheUnichi 25. Mär 2015

Was ist denn an Trident selbst schlecht? Schau dir doch die aktuellen IEs an. Das...

ProArchive 25. Mär 2015

Kommt vielleicht drauf an, wie viele Bilder auf der Seite sind? Weil bei mir kann das ein...

HiddenX 25. Mär 2015

Altlasten bis in alle Ewigkeit mitzuschleppen um 0,01% der User zu bedienen ist einfach...


Folgen Sie uns
       


Kompaktanlage mit Raspi vernetzt

Wie kann eine uralte Kompaktanlage aus den 90er Jahren noch sinnvoll mit modernen Musik- und Videoquellen vernetzt werden?

Kompaktanlage mit Raspi vernetzt Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


    Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
    Fitbit Versa Lite im Test
    Eher smartes als sportliches Wearable

    Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
    Von Peter Steinlechner

    1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
    2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
    3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
    Online-Banking
    In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

    Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
    Von Andreas Sebayang

    1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

      •  /