Strategiewechsel: Internet Explorer 11 wird die Engine von Spartan vorenthalten

Microsoft hatte ursprünglich geplant(öffnet im neuen Fenster) , die Rendering-Engine Trident des Internet Explorers auch in den neuen Browser Spartan einzubauen und umgekehrt die Edge-Engine in den IE zu integrieren. Daraus wird nun nichts. Stattdessen gehen die Browser getrennte Wege(öffnet im neuen Fenster) . Die Engine Edge ist ein stark modifizierter Fork von Trident.

Spartan ist in der öffentlichen Betaversion von Windows nicht enthalten. Die Entscheidung sei aufgrund von Rückmeldungen ausgewählter Windows-Tester und Kunden gefallen, teilte Microsoft mit. Der Browser mit dem Codenamen Spartan soll demnach die Zukunft sein, während der IE 11 nur noch für Anwendungen gedacht ist, die unbedingt darauf angewiesen sind. Microsoft denkt dabei vor allem an Intranets. Einen Document Mode oder Kompatibilitätsansichten wird Project Spartan demnach nicht erhalten.
Nur wenige normale Websites benötigen nach Angaben von Microsoft aus Kompatibilitätsgründen die alte Trident-Engine. In allen Windows-10-Versionen wird der Browser aus dem Project Spartan als Standard eingesetzt werden. Nur dieser Browser wird es dem Benutzer erlauben, Webseiten mit eigenen Anmerkungen zu versehen, einen Lesemodus zu aktivieren und ihn mit dem Sprachassistenten Cortana zu benutzen.
Wie der neue Browser in Windows 10 offiziell heißen wird, steht nach Angaben von Microsoft noch nicht fest. Microsoft wird mit großer Wahrscheinlichkeit in den Namen integriert. Den neuen Namen wird Microsoft vermutlich erst kurz vor dem Start von Windows 10 im Sommer 2015 bekanntgeben.