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In Fedora 22 kann das Live-Patching von Linux 4.0 nicht standardmäßig genutzt werden.
In Fedora 22 kann das Live-Patching von Linux 4.0 nicht standardmäßig genutzt werden. (Bild: Fedora)

Linux 4.0: Fedora wird Live-Patching vorerst nicht nutzen

In Fedora 22 kann das Live-Patching von Linux 4.0 nicht standardmäßig genutzt werden.
In Fedora 22 kann das Live-Patching von Linux 4.0 nicht standardmäßig genutzt werden. (Bild: Fedora)

Das mit Linux 4.0 eingeführte Live-Patching wird im kommenden Fedora 22 nicht verwendet. Ob es je benutzt wird, bleibt nach Aussage eines Kernel-Maintainers fraglich.

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Voraussichtlich Ende Mai wird Fedora 22 erscheinen. Die neue Version der Distribution wird Linux 4.0 verwenden, doch wie der zuständige Kernel-Maintainer Josh Boyer in seinem Blog berichtet, bleibt die Funktion des Live-Patching zunächst abgeschaltet.

Der Red-Hat-Angestellte begründet die gemeinsam mit den zuständigen Entwicklern getroffene Entscheidung einerseits damit, dass die Userspace-Werkzeuge zum Erstellen des notwendigen Patches noch nicht ausgereift genug seien. Die im Kernel vorhandene Technik ist als Kompromiss für Suses Kgraft und Red Hats Kpatch entstanden, die im Kernel gemeinsame Technik nutzen. Die Patches selbst werden aber auf unterschiedliche Weise erstellt.

Andererseits gibt Boyer aber auch zu bedenken, dass die Funktion in Fedora selbst wohl auch keinen besonderen Vorteil bringe. Denn das Live-Patching sei auf das Beheben von Sicherheitslücken und kleineren Fehlern ausgelegt. Das passe aber nicht zu den häufig groß ausfallenden Kernel-Aktualisierungen im Zyklus einer Fedora-Veröffentlichung, bei der auch auf neue Linux-Versionen gewechselt werde.

Umsetzung nicht völlig ausgeschlossen

Es fehle also ein klares Anwendungsgebiet für die neue Technik. Darüber hinaus sei die Infrastruktur zum Verteilen der Updates derzeit nicht auf kleine Patches ausgerichtet. Völlig ausschließen möchte Boyer aber nicht, dass das Live-Patching irgendwann in Fedora genutzt wird. Bis dahin müsse allerdings noch viel Arbeit geleistet werden.

Experimentierfreudige Tester könnten jedoch das ebenfalls von Boyer gepflegte Copr-Repository Kernel-Playground verwenden, um das Live-Patching auszuprobieren. Dies geschehe aber auf eigene Verantwortung, betont der Paketbetreuer.


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boxcarhobo 19. Apr 2015

Hm, also ich benutze jetzt seit einigen Monaten Manjaro (Arch-Variante) und bin sehr...

MarioWario 18. Apr 2015

RedHat -> IBM -> 5-Eyes Einer der Gründe sich auch gegen Microsoft und Apple, zumindest...



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