
Kein Raumschiff, aber immerhin eine Erbse: Diese können englische Forscher bewegen, ohne sie zu berühren. Das System funktioniert mit Ultraschall.

Schnelles Internet im Dschungel: Zusammen mit drei lokalen Mobilfunkanbietern will der Internetkonzern Alphabet Menschen auf entlegenen Inseln Indonesiens Internetzugänge bieten. Die Daten kommen aus der Luft - von Ballons.

Wissenschaftler aus der Schweiz haben ein System entwickelt, um Terahertzlicht sichtbar zu machen. Sie setzen dafür einen herkömmlichen CCD-Sensor ein.

Tankstellen gibt es dafür kaum - trotzdem bringt Honda ein Auto mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt. Das Clarity Fuel Cell wird zuerst in Japan erhältlich sein.

Ein in Berlin gebautes Auto ist im automatisierten Betrieb durch Mexiko gefahren. Den Initiatoren reicht das noch nicht: Sie planen schon die nächste Tour.

Kollagen statt Plastik: US-Forscher haben einen 3D-Drucker vom Typ Makerbot so modifiziert, dass er organisches Material verarbeitet. Damit sollen die Forscher künftig Organe aufbauen.

Im Zweifel für den Fußgänger: Laut einer Umfrage sollen autonom fahrende Autos bei drohenden Unfällen vorrangig Fußgänger schützen. Viele sind bereit, dafür das Leben des Fahrers aufs Spiel zu setzen.

Es sieht mehr aus wie ein Skateboard - und soll sich auch so steuern lassen. Das US-Unternehmen Arx Pax hat Hendo 2.0 vorgestellt, sein neues Hoverboard. Daran führt Arx Pax verbesserte Schwebemotoren vor.

Mach doch mal das gleiche Gesicht wie ich! Kein Problem für eine Software, die deutsche und amerikanische Forscher entwickelt haben. Sie überträgt einfach den Ausdruck eines Gesichts auf ein anderes.

Hyperloop legt los: In wenigen Wochen ist Start für die erste Strecke des neuartigen Verkehrsmittels, das Elon Musk ersonnen hat. Mitte 2018 könnten die ersten Kapseln durch die Röhre in Kalifornien flitzen.

Knopfdruck und zu: Michael J. Fox, besser bekannt als Marty McFly, hat zum Future Day ein Paar selbstschnürende Turnschuhe bekommen. Den Rest der Hightech-Schuhkollektion will Hersteller Nike nächstes Jahr für einen guten Zweck versteigern.

Wir Erdbewohner sind Frühstarter: Die unzähligen Planeten, die derzeit im Universum existieren, machen nicht einmal ein Zehntel der Planeten aus, die das Universum je hervorbringen wird. Das schließen Forscher aus den Daten von zwei Weltraumteleskopen.

Hoverboard, Fluxkompensator und ein holografischer Hai: Heute ist der 21. Oktober 2015 - der Tag, der vor 30 Jahren Ziel von Marty McFlys zweiter Zeitreise war. Diese Zukunft konnte zwar mit allerlei schwebenden Fahrzeugen aufwarten. Aber nicht mit Golem.de.
Von Werner Pluta und Andreas Donath

Sicherheit geht vor: Die US-Regierung zieht die Konsequenz aus der steigenden Zahl von Zwischenfällen mit unbemannten Fluggeräten. Drohnen müssen deshalb in Zukunft registriert werden. Die Regelung soll noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Ein Segway im Kleinformat: Das chinesische Unternehmen Ninebot hat ein selbst balancierendes Zweirad entwickelt, das locker in den Kofferraum passt. Es kostet nur wenige hundert Euro.

Sie fahren rund um die Uhr und brauchen keine Mittagspause: Der Bergbaukonzern Rio Tinto lässt Eisenerz von automatisiert fahrenden Trucks transportieren. Das soll sicherer sein und Kosten sparen.

Hände weg vom Steuer: Erstmals ist ein Lkw teilautomatisiert auf der Autobahn gefahren. Die Jungfernfahrt unternahm Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard mit Winfried Kretschmann. Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg sagte später, das teilautomatisierte Fahren habe sich ganz normal und sicher angefühlt.
Von Werner Pluta

Ein Energiespeicher aus dem DVD-Brenner: US-Forscher haben einen Superkondensator im Mikroformat entwickelt. Sie haben ihn mit einfacher Hardware hergestellt.

Eine praktische Anwendung für ein Metamaterial: Karlsruher Forscher wollen mit Hilfe einer Tarnkappe den Wirkungsgrad von Solarzellen steigern.

Auf ins Sonnensystem: 2020 will die Nasa ein oder zwei Forschungsmissionen zu Zielen in unserem Sonnensystem schießen. Ziele sind unter anderem zwei Asteroiden und die Venus.

Indien hat ein Observatorium ins All geschossen, das fünf Jahre lang ferne Sterne beobachten soll. Als Sekundärnutzlast transportierte die Trägerrakete Satelliten einer anderen prominenten Weltraumnation.

Die Zeit verfließt - die Uhr Rhei zeigt das im Wortsinn: Sie hat ein Zifferblatt, das aus einer Flüssigkeit besteht.

Am frühen Montagmorgen färbte sich der Mond rot: Er durchquerte den Kernschatten der Erde und erschien fahl rot. Dabei war er gut zu sehen, weil er gerade besonders groß erscheint.

E-Mail für die Playstation TV: Hacker haben einen einfachen Trick gefunden, um Sonys Spielekonsole zu manipulieren. So laufen darauf Spiele und andere Anwendungen, die Sony eigentlich gesperrt hat.

Nutzt Google seine marktbeherrschende Stellung bei Mobilgeräten aus? Das will die US-Wettbewerbsbehörde FTC herausfinden. Sie prüft derzeit, ob Google Diensteanbieter benachteiligt.

Dieses Auto sieht eher aus wie ein Flugzeug - und hat auch den gleichen Antrieb: Eine Rakete und ein Strahltriebwerk sollen den Bloodhound SSC auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigen.

Das gibt es nur alle paar Jahrzehnte: Der Mond passiert am erdnächsten Punkt seiner Bahn den Erdschatten. Eine solche Kombination aus Supermond und Mondfinsternis ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch sehenswert.

Und es ortet doch: Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo ist bisher vor allem durch Pannen aufgefallen. Doch es gibt gute Gründe dafür, das Projekt weiterzuführen.
Von Werner Pluta

Neue Dienste für neue Anwendungen: Watson hat unter anderem neue Fähigkeiten unter anderem beim Sprachverständnis bekommen. IBM stellt auch weitere Schnittstellen zur Verfügung, damit Entwickler mit dem Supercomputer arbeiten können.

Gießen, düngen, Beleuchtung kontrollieren: Das alles gehört der Vergangenheit an. Der moderne Hanfzüchter zieht sein bewusstseinserweiterndes Kraut im automatisierten Gewächsschrank und verfolgt das Wachstum per Zeitraffervideo.

Ziegelsteine und Beton sind von gestern. Das Haus von morgen wird gedruckt. Das italienische Projekt Wasp hat einen 3D-Drucker konstruiert, der groß dafür genug ist.

Es war die erfolgreichste Kickstarter-Kampagne in Europa: Die Kameradrohne Zano brachte ihren Entwicklern über drei Millionen Euro ein. Mit einigen Monaten Verspätung werden die ersten der kleinen Quadrocopter jetzt ausgeliefert.

Origami ist die Kunst, aus einem Blatt Papier komplexe Gegenstände zu falten. Daran erinnern von US-Forschern entwickelte Gegenstände - die sich jedoch selbst in eine bestimmte Form falten.

Roboter leeren leiser: In Zukunft sollen wir nicht mehr vom lauten Abtransport der Mülltonnen geweckt werden. Volvo plant dafür eine robotische Müllabfuhr. Neben dem Schlaf der Anwohner soll sie die Rücken der Müllmänner schonen.

Sich unsichtbar machen, einfach verschwinden: US-Forscher haben eine Tarnkappe entwickelt, in die sich ein beliebiges dreidimensionales Objekt einwickeln lässt. Vorausgesetzt, es ist klein genug.

Restaurant und Luxusflieger: Ein Club von Enthusiasten will das Überschallflugzeug Concorde wiederbeleben. Eine Maschine soll zur weiteren Touristenattraktion in London werden. Eine zweite soll wieder fliegen, allerdings nicht im Liniendienst.

IAA 2015 Sensoraufbauten wie auf Googles Roboterautos hat dieses autonom fahrende Auto nicht. Das britische Unternehmen Delphi versteckt die Sensoren. Ein ausgestattetes Auto ist schon quer durch die USA gefahren. Ein anderes ist bald in Deutschland unterwegs.

IAA 2015 Design aus den 50ern, aber Antrieb aus der Gegenwart bieten die Roller von Kumpan Electric. Es gibt sie als Scooter, aber auch als Tretroller mit E-Motorunterstützung.

Beine statt Kufen sollen Hubschrauber künftig haben. Sie sollen den Piloten Landungen auf felsigem Gelände oder auf Abhängen ermöglichen.

IAA 2015 Keine gegrillten Haustiere, keine heißen Getränkedosen: Qualcomm hat sein drahtloses Ladesystem Halo mit Radarsensoren ausgestattet, die störende Objekte erkennen.

IAA 2015 500 Kilometer Reichweite, Akkus drahtlos in 30 Minuten laden: Audi legt bei seinem Elektroauto mit Vierradantrieb Wert auf Alltagstauglichkeit. Der Serienstart ist schon geplant.

IAA 2015 Die Straßenlaterne der Zukunft muss mehr als nur leuchten. Smight dient zudem noch als Ladestation, WLAN-Hotspot und Notrufsäule.

IAA 2015 Porsche kann auch elektrisch: Der Zuffenhausener Sportwagenhersteller stellt auf der IAA ein Konzeptauto mit Elektroantrieb vor. Die Technik stammt zum Teil aus dem Rennsport.

IAA 2015 Türen verriegelt? Alarmanlage eingeschaltet? Noch genug Benzin? Ein neuer Autoschlüssel ermöglicht eine Kommunikation mit dem Auto in zwei Richtungen. Der Fahrer kann damit auch Fahrzeugdaten abrufen.

Das nächste Transportluftschiff ist im Bau: Das US-Unternehmen Worldwide Aeros will ein Starrluftschiff bauen, das schwere Lasten über große Strecken transportieren kann. In fünf Jahren soll es einsatzbereit sein.

Mercedes, VW und Tesla Motors sind dabei, Google sowieso. Honda darf es erst seit kurzem: Die kalifornische Verkehrsbehörde hat bekanntgegeben, wer autonom auf den Straßen des US-Bundesstaates fahren darf.

Inmarsat beteiligt sich an einem Projekt für autonome Schiffe, das Rolls Royce initiiert hat. Die Schiffe sollen über die Satelliten von Inmarsat kommunizieren.

Dass SpaceX-Chef Elon Musk Ambitionen hat, den Mars zu besiedeln, ist nicht neu. Er hat sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie er den Nachbarplaneten auf angenehme Temperaturen heizen will. Ganz ernst gemeint hat er die Idee wohl nicht.

Ein fahrerloses Fahrrad ist ein Hingucker. Aber wozu ist es gut? Über die Frage lachen selbst die Erfinder. Ein paar gute Einsatzideen haben sie trotzdem schon.
Von Werner Pluta

Galileo hat Zuwachs bekommen: Die Esa hat zwei neue Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem in die Erdumlaufbahn gebracht. Dieses Mal verlief alles reibungslos.