Abo
  • Services:

BMW Connected: Bei BMW fängt Fahren auf dem Smartphone an

Digitale Dienste sind inzwischen genauso wichtig für den Kauf eines Autos wie die Marke. Mit BMW Connected zeigt BMW, wie Fahrzeugvernetzung aussehen kann.

Ein Bericht von veröffentlicht am
BMW Connected: Die App dirigiert den Fahrer vom Parkplatz zum Ziel.
BMW Connected: Die App dirigiert den Fahrer vom Parkplatz zum Ziel. (Bild: BMW)

Zeit, aufzubrechen: Ein kleiner Hinweis auf der Apple Watch mahnt den BMW-Fahrer, dass er sich demnächst zu seinem Auto begeben soll, um pünktlich zu einem Termin zu kommen. Eigentlich hatte er damit gerechnet, dass er noch etwas Zeit hat. Aber seine Route ist blockiert und er muss einen Umweg fahren.

  • Rechtzeitig losfahren: BMW Connected benachrichtigt den Fahrer. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Reicht der Strom? Über BMW Connected kann der Fahrzeugstatus überprüft werden. (Foto: BMW)
  • Das Ziel wird von Smartphone an das Navigationssystem übergeben. (Foto: BMW)
  • BMW Connected geleitet den Fahrer vom Parkplatz zum Ziel. (Foto: BMW)
Rechtzeitig losfahren: BMW Connected benachrichtigt den Fahrer. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Inhalt:
  1. BMW Connected: Bei BMW fängt Fahren auf dem Smartphone an
  2. Aktualisierungen in wenigen Wochen

Der Münchner Automobilhersteller BMW stellt ein neues System vor, das BMW-Fahrern dabei helfen soll, die Autofahrten effizient zu organisieren. Dazu prüft BMW Connected die Route und die Verkehrssituation dort und benachrichtigt den Fahrer, wenn es an der Zeit ist, sich ins Auto zu setzen und loszufahren.

BMW verknüpft Kalender und Adressbuch

Die Idee dahinter ist, eine sogenannte Mobilitätsagenda zu schaffen, die einen Fahrer begleitet, auch wenn er noch nicht im Auto sitzt. Dazu gibt der Fahrer BMW Connected Zugriff auf den Standort, den Kalender und das Adressbuch auf seinem Smartphone, und das System plant die Wege.

Zum Beispiel: Der Nutzer hat um 15 Uhr einen Termin bei einem Kunden. Der Termin steht im Kalender, die Adresse im Adressbuch. BMW Connected errechnet - wie das Navigationssystem im Auto - eine Route zum Kunden. Das System fragt auch gleich die aktuelle Verkehrssituation ab und zeigt die aktuell benötigte Zeit in der Liste der an diesem Tag anstehenden Fahrten an. Sie ist farblich gekennzeichnet: grün bedeutet, die Strecke ist frei, gelb, es ist mit Verkehr zu rechnen und rot heißt, dass die Fahrt länger als üblich dauern wird.

Das Smartphone übergibt die Route

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Muss der Fahrer aufbrechen, schickt ihm die App rechtzeitig eine Nachricht auf das Smartphone oder die Smartwatch. Er schnappt sich sein Smartphone, steckt es in die Tasche und macht sich auf den Weg zum Auto. Praktisch wird es im Auto: Nach dem Einsteigen teilt das Smartphone dem Auto mit, wohin es geht. Ein Klick auf das entsprechende Icon auf dem Armaturenbrett, und die Route wird vom Smartphone ohne weitere Interaktion auf das Navigationsgerät übernommen.

Sollte sich unterwegs ein Stau gebildet haben, so dass die Fahrt länger dauert, schickt der Fahrer seinem Kunden einfach eine Nachricht. Natürlich nicht vom eigenen Smartphone aus - das bleibt unterwegs in der Tasche. Das übernimmt BMW Connected. Der Fahrer kann vom Lenkrad aus das Verschicken der Nachricht veranlassen. Das System macht den Rest: Es adressiert die Nachricht automatisch und teilt dem Kunden die voraussichtliche Ankunftszeit mit. Am Zielort angekommen, übergibt das System die Adresse an einen Kartendienst wie Google Maps oder Apple Maps, der den Fahrer schließlich vom Parkplatz zur Haustür geleitet.

Der Fahrer kann den Fahrzeugstatus abfragen

Die App bietet daneben auch Statusabfragen und Fernsteuerungsmöglichkeiten. So kann der Fahrer eines Elektroautos etwa den Ladestand des Akkus abfragen. Das ist praktisch, wenn der Akku noch für 25 Kilometer Strom hat, das nächste Ziel in der Mobilitätsagenda aber 30 Kilometer entfernt ist. Wenn der Fahrer das früh genug weiß, kann er sein Auto nochmal an die nächste Ladesäule hängen.

Die App sagt dem Fahrer, ob alle Türen und Fenster des Autos geschlossen sind. Sie bietet die Möglichkeit, die Türen zu entsperren, und der Fahrer kann die Hupe betätigen. Das klingt im ersten Moment etwas merkwürdig - warum sollte ich per Smartphone hupen? -, kann aber praktisch sein. Etwa wenn Papa die Familienkutsche in einem unübersichtlichen Parkhaus abgestellt hat und ein anderes Familienmitglied sie dort suchen darf. Da kann ein akustischer Hinweis das Auffinden schon erleichtern.

Das System integriert auch andere Anwendungen: So kann der Nutzer, wenn er bei Google nach einem Restaurant oder einer Sehenswürdigkeit gesucht hat, diese in die BMW-App übergeben. Die Zielorte werden gespeichert. Wenn der Nutzer solch einen Ort also zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ansteuern will, findet er ihn in der entsprechenden Liste.

Aktualisierungen in wenigen Wochen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 103,90€
  2. 99,99€ (versandkostenfrei)
  3. 215,71€
  4. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)

User_x 11. Aug 2016

höe??? in frankfurt stehen doch eh alle vorrangig im stau... da wird man höchstens leicht...

Chrizzl 10. Aug 2016

@AllDayPiano Wie heißt es so schön: hinterher ist man immer schlauer. Das schlimme dabei...

NeoTiger 09. Aug 2016

Aber eigentlich sollte sich der Fahrer ja lieber auf die Straße und den Verkehr...

FreiGeistler 09. Aug 2016

Eine Smartphone-Halterung einbauen und der Kunde könnte eine Navi-App mit Staumeldungen...

Psy2063 09. Aug 2016

oh, glückliche Firmenwagenfahrer ;) der Lesingratenvergleich ist so absolut an den...


Folgen Sie uns
       


Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht

Wir haben uns beim DFKI in Saarbrücken angesehen, wie das Training von Bewerbungsgesprächen mit einer Künstlichen Intelligenz funktioniert.

Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht Video aufrufen
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil
Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ceramic Speed Hätte, hätte - Fahrrad ohne Kette
  2. Geheimdienste und Bundeswehr Masterstudiengang für Staatshacker gestartet
  3. Sonitus Technologies Zahnmikrofon sorgt für klare Kommunikation

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

    •  /