Abo
  • Services:

DMCA: EFF klagt gegen US-Urheberrechtsgesetz

Der Kopierschutz etwa auf DVDs soll unrechtmäßiges Vervielfältigen von digitalen Inhalten verhindern. Er schränkt aber auch den Käufer bei der Nutzung seines rechtmäßig erworbenen Eigentums ein. Die Bürgerrechtsorganisation EFF klagt deshalb im Namen von zwei Experten gegen das Urheberrechtsgesetz DCMA.

Artikel veröffentlicht am ,
DVD-Käufer: Die US-Verfassung schützt das Recht, kreative Werke zu bearbeiten.
DVD-Käufer: Die US-Verfassung schützt das Recht, kreative Werke zu bearbeiten. (Bild: David Paul Morris/Bloomberg via Getty Images)

Verletzt der Digital Millennium Copyright Act (DMCA) die US-Verfassung? Das glaubt die US- Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) und klagt gegen die US-Regierung. Es soll das Prinzip des Fair Use missachten.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen

Die Klage richtet sich gegen Paragraph 1201 des DCMA, der die Umgehung eines Kopierschutzes verbietet. Der Paragraph mache keinen Unterschied zwischen legal und illegal erworbenem Material, argumentiert die EFF. Das verletze das Fair-Use-Prinzips, die Meinungsfreiheit und damit die US-Verfassung.

DMCA verbietet Sicherheitsforschung

So darf der Käufer einer DVD beispielsweise nicht den Kopierschutz umgehen, um sich das Video auf einem Gerät seiner Wahl anzuschauen. Der DMCA verbiete es aber auch, eigene Geräte zu reparieren, ein Video zu remixen und sogar Sicherheitsforschung zu betreiben, um Sicherheitslücken in Computern, Autos und medizinischen Geräte zu finden, sagt die EFF. Es stelle zudem unter Strafe, Werkzeuge zu entwickeln, um den Kopierschutz zu umgehen und die Inhalte zugänglich zu machen.

"Der kreative Prozess erfordert es, auf dem aufzubauen, was bereits da ist, und der erste Zusatzartikel schützt unser Recht, kreative Werke zu bearbeiten, um eine neue Botschaft zu formulieren, und den Computer-Code, der so viel in unserer Welt steuert, zu erforschen und darüber zu sprechen", sagte EFF Anwältin Kit Walsh. Wegen Paragraph 1201 könnten Menschen ruiniert werden oder sogar ins Gefängnis kommen. Das dürfe nicht so bleiben.

Die EFF klagt im Namen von Andrew "Bunnie" Huang und Matthew Green. Huang hat das NeTV entwickelt, mit dem digitale Videos bearbeitet werden können. Green ist ein bekannter Sicherheitsexperte und Kryptograph, der Sicherheitslücken in Software untersucht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,25€

Muhaha 28. Jul 2016

Blockchain. Über eine Blockchain können Kreative und Rezipienten Geld und Inhalte so...

Gormenghast 27. Jul 2016

Ganz wichtiger Hinweis: Linux != x86 Für meinen Pi3 konnte ich bislang keine Player-SW...


Folgen Sie uns
       


Windows 10 on Snapdragon - Test

Wir schauen uns Windows 10 on ARM auf zwei Snapdragon-Notebooks an.

Windows 10 on Snapdragon - Test Video aufrufen
Gesetzesvorschlag: Regierung fordert Duldung privater Ladesäulen
Gesetzesvorschlag
Regierung fordert Duldung privater Ladesäulen

Die Bundesregierung hat ihren Entwurf zur Förderung privater Ladestationen für Elektroautos vorgelegt. Sowohl Mieter als auch Eigentümer erhalten damit einen gesetzlichen Anspruch. Aber es kann sehr teuer werden.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Sono Motors Elektroauto Sion für 16.000 Euro schon 7.000 Mal reserviert
  2. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  3. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam

Galaxy Note 9 im Test: Samsung muss die Note-Serie wiederbeleben
Galaxy Note 9 im Test
Samsung muss die Note-Serie wiederbeleben

Samsung sieht bei der Galaxy-Note- und der Galaxy-S-Serie immer noch unterschiedliche Zielgruppen - mit dem Note 9 verschwimmen die Unterschiede zwischen den Serien für uns aber weiter. Im Test finden wir bis auf den Stift zu wenig entscheidende Abgrenzungsmerkmale zum Galaxy S9+.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Galaxy Home Samsung stellt smarten Bixby-Lautsprecher vor
  2. Galaxy Watch im Hands on Samsungs neue Smartwatch soll bis zu 7 Tage lang durchhalten
  3. Galaxy Note 9 im Hands On Neues Note kommt mit großem Akku und viel Speicherplatz

OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

    •  /