Drohne: Airbus entwickelt unbemannte Lufttaxis

Fliegen statt fahren: Airbus entwickelt mehrere Lufttaxis, die Passagiere zu ihrem Ziel fliegen sollen - bemannt oder unbemannt. Ob Drohnen-Lieferdienste überhaupt wirtschaftlich sind, will der Luftfahrtkonzern 2017 testen.

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Konzept des City Airbus: zeigen, dass unbemannte Luftfahrzeuge sicher sind
Konzept des City Airbus: zeigen, dass unbemannte Luftfahrzeuge sicher sind (Bild: Airbus)

Über den Stau hinwegfliegen statt darin stehen: Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus entwickelt in mehreren Projekten autonom fliegende Lufttaxis, die die Verkehrsprobleme in Metropolen lösen sollen.

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City Airbus heißt eines der Projekte, an dem Airbus Helicopters arbeitet. Details verrät Airbus nur wenige: So soll das Luftfahrzeug einem Multicopter ähneln, also mehrere Rotoren haben. Die werden von Elektromotoren angetrieben.

Anfangs steuert ein Pilot den City Airbus

Anfangs soll ein Pilot den Citycopter steuern. Dadurch soll das Luftfahrzeug relativ schnell auf den Markt kommen können. Langfristig - laut Airbus "sobald die Regularien vorhanden sind" - soll es autonom fliegen.

Der City Airbus soll auf Heliports starten und landen. Er wird aber eher ein fliegendes Sammeltaxi oder ein Luftbus als ein Flugtaxi: Mehrere Passagiere sollen darin mitfliegen. Den Flug sollen sie über eine App buchen.

Vahana fliegt autonom

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Weiter geht ein Airbus-Entwickler-Team aus Kalifornien: Es entwickelt mit Vahana ein autonomes Luftfahrzeug, das für den Individualtransport gedacht ist. Der Fluggast ruft es per App und lässt sich dann zu seinem Ziel fliegen. Außerdem soll Vahana auch für den Gütertransport eingesetzt werden.

Das Projekt ist Anfang dieses Jahres gestartet. Ein flugfähiger Prototyp könnte bereits im kommenden Jahr erstmals abheben. Das könne so schnell gehen, weil die meisten Komponenten wie Antrieb, Akku oder Bordelektronik verfügbar seien, sagt Projektleiter Rodin Lyasoff.

Copter liefern Pakete in Singapur

Mitte 2017 will Airbus zudem ein Liefersystem mit Coptern in Singapur einrichten. Sie sollen von speziellen Packstationen aus Päckchen und Pakete an Studenten auf dem Campus der Universität liefern - ähnlich wie es DHL Anfang des Jahres in Bayern getestet hat.

In der zweiten Projektphase sollen die unbemannten Transporter Pakete vom Land auf Schiffe oder umgekehrt bringen. Airbus wolle damit aber nicht in Konkurrenz zu Amazon, DHL oder anderen Logistikdienstleistern treten, sagte Projektleiter Bruno Trabel. Ziel sei, die Wirtschaftlichkeit und Effizienz eines solchen Transportsystems abzuschätzen sowie zu zeigen, dass Drohnen in Städten sicher im Einsatz sein können.

Autonome Lieferflüge sind nicht erlaubt

Auf das Ergebnis des Pilotprojekts dürften einige Unternehmen gespannt sein, darunter DHL oder Amazon - der Onlinehändler plant bereits seit längerem einen Lieferdienst mit Copter. Bislang sind unbemannte, autonome Flüge in bewohnten Gebieten jedoch nicht erlaubt.

Neben Airbus entwickeln auch andere Unternehmen unbemannte Lufttaxis: Das chinesische Unternehmen Ehang hat Anfang des Jahres das 188 AAV vorgestellt, das eine Person transportieren kann. Der Volocopter VC-200 des Karlsruher Unternehmens E-Volo ist im Frühjahr erstmals bemannt aufgestiegen.

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