Wind Tulips: Flower Turbines baut Windräder in Tulpenform

Sie sind leise, ungefährlich für Vögel und sehen auch noch schön aus: Ein Startup baut ästhetische Windräder.

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So könnte eine Ladestation für Elektroautos mit Wind Tulips aussehen.
So könnte eine Ladestation für Elektroautos mit Wind Tulips aussehen. (Bild: Flower Turbines)

Gegner von Windenergie führen immer wieder eine Verspargelung der Landschaft gegen die Windräder ins Feld. Vielleicht gefallen ihnen Windturbinen in Form von Blumen ja besser.

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Die Windräder des amerikanisch-niederländischen Startups Flower Turbines haben die Form einer Tulpe und sie sind farbenfroh. Es gibt sie beispielsweise in Rot, Blau oder Gelb.

Die Wind Tulips haben eine vertikale Achse. Diese Windräder haben einige Vorteile gegenüber den üblichen Horizontalläufern: So müssen sie beispielsweise nicht dem Wind nachgeführt werden, da sie aus jeder erdenklichen Richtung ideal angeströmt werden. Zudem laufen sie schon bei wenig Wind an.

Weiterer Vorteil ist laut Hersteller, dass sie recht leise sind. Das ermögliche es, sie auch in Städten zu installieren. Zudem seien sie weniger gefährlich für Vögel.

Große Windräder stören manche Menschen

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"Große Turbinen sind sehr effizient, aber manche Leute sehen darin einen Schandfleck", sagte Flower-Turbines-Chef Daniel Farb der britischen Tageszeitung The Guardian. "Sie erzeugen definitiv Lärm, Flimmern und einen gewissen Grad an Umweltzerstörung. Ich suchte nach einem Weg, diese Probleme zu lösen, um Windenergie für alle verfügbar zu machen."

Die Windtulpen gibt es in drei Größen: Die größte ist 6 m hoch, sie hat einen Durchmesser von 2,4 m und wiegt 1.000 kg. Das Unternehmen biete sie mit einer Leistung von 3 oder 5 kW an. Eine solche Windturbine liefert im Jahr 6.000 bis 12.000 kWh Strom. Gedacht ist sie für Unternehmen oder große Bauernhöfe.

Die mittlere Windtulpe kann auf einem Dach installiert werden

Die mittlere Variante misst 2,8 m, hat einen Durchmesser von 1 m und ist 175 kg schwer. Eine solche Turbine könnte beispielsweise auf dem Boden, aber auch auf einem stabilen Dach eines Gebäudes aufgestellt werden. Sie hat eine Leistung von 1 kW und erzeugt zwischen 1.000 und 4.000 kWh im Jahr.

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Die kleinste Windtulpe ist nur 1 m hoch, misst einen halben Meter im Durchmesser und bringt 50 kg auf die Waage. Der Hersteller stellt sich vor, dass sie beispielsweise Wohnmobile, Boote oder auch Ladestationen für E-Bikes versorgen können. Die Ausgangsleistung beträgt 300 W. Im Jahr liefert eine solche Windturbine 250 bis 1.000 kWh.

Erste Windtulpen hat das Unternehmen bereits in den Niederlanden aufgestellt, in Rotterdam und Amsterdam. Weitere drehen sich in Deutschland, in Israel sowie in Kolumbien.

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Ebinobi 04. Jun 2021

Wieso? Die großen Anlagen sind aber auch mindestens um das 100-fache teurer. Das kann...

Ebinobi 04. Jun 2021

Ja, aber dafür kann man einen großen Horizontalachser nicht überall hin stellen. Nun ja...

violator 04. Jun 2021

Einfach das E-Auto über den Zigarettenanzünder laden!

baaaam 04. Jun 2021

"In Norwegen ist der Bestand von Fischadlern in Gebieten mit Windrad-Ausbau...

Kleba 04. Jun 2021

Ich glaube das ist ein grundsätzliches Problem des Marketings. Der Hersteller will...



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