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Verkehrsminister Dobrindt testet einen hochautomatisierten Audi A7: Autos dürfen bald für eine bestimmte Zeit und in bestimmten Situationen die Kontrolle übernehmen
Verkehrsminister Dobrindt testet einen hochautomatisierten Audi A7: Autos dürfen bald für eine bestimmte Zeit und in bestimmten Situationen die Kontrolle übernehmen (Bild: Audi)

Neues Straßenverkehrsgesetz: Dobrindt will automatisiertes Fahren regeln

Verkehrsminister Dobrindt testet einen hochautomatisierten Audi A7: Autos dürfen bald für eine bestimmte Zeit und in bestimmten Situationen die Kontrolle übernehmen
Verkehrsminister Dobrindt testet einen hochautomatisierten Audi A7: Autos dürfen bald für eine bestimmte Zeit und in bestimmten Situationen die Kontrolle übernehmen (Bild: Audi)

Hände weg vom Steuer, aber Augen auf die Straße - und das möglichst schnell: Ein neues Straßenverkehrsgesetz soll automatisiertes Fahren regeln. Der Entwurf soll in Kürze fertig sein.

Das autonome Fahren kommt: Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will Ende dieses Monats einen Entwurf für ein neues Straßenverkehrsgesetz vorlegen. Das berichtet die Tageszeitung Handelsblatt. Das Gesetz soll die rechtliche Grundlage für automatisiertes Fahren bilden. "Es ist richtig, dass die Ressortabstimmung Ende Juli geplant ist", sagte ein Sprecher des Ministeriums der Zeitung.

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Laut Paragraf 1a des Gesetzentwurfs, der dem Handelsblatt vorliegt, dürfen künftig Fahrzeuge betrieben werden, "die für eine bestimmte Zeit und in bestimmten Situationen" die Kontrolle übernehmen. Der Fahrer dürfe sich "während der Fahrzeugführung mittels automatisierter Fahrfunktion vom Verkehrsgeschehen und der Fahrzeugsteuerung abwenden".

Der Fahrer muss wahrnehmungsbereit sein

Laut Gesetz muss der Fahrer allerdings dem Verkehr um ihn herum ein "Mindestmaß an Aufmerksamkeit" widmen. Er muss zum weiterhin "wahrnehmungsbereit" am Lenkrad und am Bremspedal bleiben, damit er "nach Aufforderung durch das automatisierte System" wieder die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen kann.

Das Gesetz geht allerdings nicht darauf ein, nach wie viel Sekunden der Fahrer reagieren muss. Das würden im Streitfall die Gerichte klären, zitiert das Handelsblatt aus der Begründung des Gesetzentwurfs. Bei einem Unfall sollen Daten aus einer Blackbox ausgewertet werden, um den Sachverhalt aufzuklären.

Verkehrsminister Dobrindt gilt als Befürworter des autonomen Fahrens. Er will, dass Deutschland das erste Land wird, das einen Regelbetrieb für das Auto mit Autopilot zulässt und damit das "innovationsfreundlichste Straßenverkehrsrecht der Welt" schaffen.


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Tati 24. Jul 2016

Hallo Zusammen! ich bearbeite im Rahmen meiner Masterarbeit das Thema Autonomes Fahren...

cpt.dirk 20. Jul 2016

Vielleicht heißt das: die Bereitschaft wird gefordert, die schöne Landschaft drumherum...

Dumpfbacke 19. Jul 2016

Nein, der Unterschied ist, dass du Film gucken darfst, aber keine Filme, die dich so...

Captain 18. Jul 2016

Dann sollte das Punktekonto angezeigt werden... 100 Punkte pro erlegten Deppen...

RicoBrassers 18. Jul 2016

Schlechte Analogie. Unter anderem, weil in "Körperverletzung", "schwere...



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