Abo
  • Services:

Aquila: Facebook lässt Solardrohne steigen

Steig hoch, du solarer Adler: Facebook hat seine mit Sonnenstrom betriebene Drohne Aquila zum ersten Mal aufsteigen lassen. Der Test verlief so erfolgreich, dass die Flugzeit gleich verlängert wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Solardrohne Aquila: schnelles Internet per Laser
Solardrohne Aquila: schnelles Internet per Laser (Bild: Facebook)

Facebook hebt ab: Das Unternehmen hat erstmals sein Solarflugzeug Aquila fliegen lassen. Das unbemannte Fluggerät ist als fliegende Kommunikationsstation gedacht, die Internet in abgelegene Gegenden der Welt bringen soll.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg, Altenholz bei Kiel
  2. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen

Der Erstflug des Aquila in Originalgröße fand bereits am 28. Juni auf dem militärischen Testgelände in der Wüste Yuma im US-Bundesstaat Arizona statt. Ein Modell im Maßstab 1:5 ist seit vergangenem Jahr im Einsatz. Aquila ist ein leicht gepfeilter Nurflügler ohne Fahrgestell. Er startete deshalb von einem Rollwagen aus und blieb rund anderthalb Stunden in der Luft.

Aquila ist groß und leicht

Der 2015 vorgestellte Aquila hat eine Spannweite von etwa 40 Metern. Da das Fluggerät aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff besteht, ist es sehr leicht: Mit Kommunikationsausrüstung an Bord soll es rund 400 Kilogramm wiegen.

Angetrieben wird es von vier Elektropropellern. Solarzellen auf der Oberseite der Tragflächen liefern den Strom dafür. Im Einsatz soll das Fluggerät eine Leistung von 5.000 Watt aufnehmen. Beim Erstflug waren es nur 2.000 Watt.

Aquila durfte länger fliegen

Während des Tests stieg Aquila bis in eine Höhe von 655 Metern auf. Der Flug sei so gut gelaufen, dass sie die Drohne länger hätten fliegen lassen, sagt Jay Parikh, Chef der Abteilung Engineering and Infrastructure bei Facebook. Geplant gewesen seien 30 Minuten. Am Ende habe der Flug 96 Minuten gedauert.

  • Aquila ist ein mit Solarstrom betriebenes, unbemanntes Flugzeug. (Bild: Facebook)
  • Start frei: Das von Facebook entwickelte UAV flog erstmals am 28. Juni 2016. (Bild: Facebook)
  • Es soll später als fliegende Relaisstation eingesetzt werden, um abgelegene Gebiete mit schnellem Internet zu versorgen. (Bild: Facebook)
  • Das Aquila ist ein Nurflügler ohne Fahrwerk. Er startete von einem Rollwagen. (Bild: Facebook)
  • Ein Kran hatte ihn darauf gehoben. (Bild: Facebook)
  • Die Aquilas sollen drei Monate lang in der Luft bleiben. (Bild: Facebook)
  • Facebook-Chef Mark Zuckerberg war beim Erstflug dabei. (Bild: Facebook)
  • Aquila im Überblick (Bild: Facebook)
  • So stellt sich Facebook den Einsatz der Internetdrohnen vor. (Bild: Facebook)
Aquila ist ein mit Solarstrom betriebenes, unbemanntes Flugzeug. (Bild: Facebook)

Aquila ist gedacht als eine Art fliegende Basisstation für schnelles Internet. Facebook will eine große Zahl dieser Drohnen bauen. Diese sollen bis zu drei Monate lang in der Luft bleiben. Sie sollen in einer Höhe von 18.000 bis 27.000 Metern fliegen und können von dort aus ein Gebiet mit einem Durchmesser von knapp 100 Kilometern versorgen.

Die Drohne kommuniziert per Laser

Die Daten sollen dann per Laser übertragen werden. Dieser Tage haben Facebook-Entwickler einen Empfänger für die optische Datenübertagung vorgestellt.

Es seien immer noch vier Milliarden Menschen ohne Internetzugang, sagt Parikh. Davon lebten 1,6 Milliarden in entlegenen Regionen, in denen es kein schnelles Mobilfunknetz gebe und auch nicht geben werde, weil der Aufbau zu teuer sei. Ziel der Facebook-Initiative Internet.org ist, überall auf der Welt schnelles Internet zur Verfügung zu stellen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

timo.w.strauss 25. Jul 2016

Lehre einen Mann das Fischen und er fischt den ganzen Ozean leer und sagt, "Warum nix...

ChMu 22. Jul 2016

Billige 800Mhz Antennen, generell auf den Sender ausgerichtet, bis zu 80km weg. In...

Li'lBulb 22. Jul 2016

Die Propeller werden bei der Landung wohl in einer definierten waagrechten Position...

Earlgrey 22. Jul 2016

Interessiert nur mich, wie ein Nurflügler ohne Fahrwerk, dafür mit großen Propellern landet?


Folgen Sie uns
       


Tolino Shine 3 - Hands on

Der Shine 3 ist der neue E-Book-Reader der Tolino-Allianz. Das neue Modell bietet einen kapazitiven Touchscreen und erhält die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Displaylichts zu verändern. Der Shine 3 ist für 120 Euro verfügbar.

Tolino Shine 3 - Hands on Video aufrufen
Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

Sony RX100 VI im Test: Besser geht Kompaktkamera kaum
Sony RX100 VI im Test
Besser geht Kompaktkamera kaum

2012 hat die Sony seine Kompaktkameraserie RX100 gestartet. Das neue Modell RX100 VI mit extra großem Zoom zeigt, dass sich auch eine gute Kamera immer noch verbessern lässt. Perfekt ist sie jedoch immer noch nicht.
Ein Test von Andreas Donath

  1. M10-D Leica nimmt Digitalkamera absichtlich das Display
  2. Keine Speicherkarten Zeiss plant Vollformatkamera ZX1 mit eingebautem Lightroom
  3. Insta 360 Pro 2 Neue Profi-360-Grad-Kamera nimmt 3D-Videos in 8K auf

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

    •  /