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Formel E: Die Elektrorenner bekommen einen futuristischen Frontflügel

Schlanker, eleganter und einzigartig im Design: Die Formel E gibt den Einheitsboliden in der kommenden Saison einen neuen Frontflügel. Allerdings geht es dabei weniger um Aerodynamik.
/ Werner Pluta
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Formel-E-Rennwagen mit neuem Frontflügel: aggressiverer Look (Bild: Formel E)
Formel-E-Rennwagen mit neuem Frontflügel: aggressiverer Look Bild: Formel E

Neuer Flügel für die Elektroboliden: Die Rennwagen der Elektrorennserie Formel E(öffnet im neuen Fenster) erhalten einen neuen Frontflügel. Er hat aber weniger aerodynamische als vielmehr ästhetische Bedeutung.

Der Flügel ist doppelstöckig. Die klobigen, nicht sehr eleganten Endplatten fallen niedriger aus. Sie werden nach oben schlanker und gehen dann in den oberen Flügel über. Er lasse die Boliden "aggressiver und anders als jedes andere Rennauto in der Welt aussehen", sagt die Formel E(öffnet im neuen Fenster).

Buemi mag den Flügel

"Ich mag den Look des neuen Frontflügels – er sieht etwas futuristischer aus", sagt Sébastien Buemi, Meister der Saison 2015/16. "Wir wollen, dass die Formel E anders aussieht und anders ist, und der neue Frontflügel ist eine gute Möglichkeit, das zu zeigen. Ich glaube aber nicht, dass er einen großen Unterschied bei der Aerodynamik macht, was aber auch nicht zum Ethos dieser Serie gehört."

Zweiter E-Prix in Berlin – Bericht
Zweiter E-Prix in Berlin – Bericht (02:55)

Aerodynamische Spielereien mit Flügelchen an Flügeln und Flügelleinchen an Flügelchen wie in der Formel 1 gibt es in der Formel E nicht. Das Verbot, an der Aerodynamik zu tüfteln, begründen die Verantwortlichen damit, die Kosten für die Rennserie niedrig zu halten. Allerdings haben sich auch die Designer in der Formel 1 schon mit dem doppelten Frontflügel befasst.

Der Flügel ist von den Roboracern abgeschaut

Der neue Flügel erinnert stark an das Design der Rennserie Roboracer, das im April vorgestellt wurde. Roboracer sind autonom fahrende Rennautos. Sie sollen im Rahmenprogramm der Formel E auftreten. Geplant war das bereits für die Saison 2016/17. Beim Berliner E-Prix im Mai sagte Alejandro Agag, Chef des Vermarkters Formula E Holding (FEH), Golem.de, er sei sich aber nicht sicher, ob die autonome Rennserie dann schon startklar sei.

Der neue Flügel wird in Kürze bei den Testfahrten auf der englischen Rennstrecke Donington Park vorgestellt und soll in der kommenden Saison, die am 9. Oktober in Hongkong startet, eingesetzt werden. Ein Prototyp ist aber bereits vor zwei Wochen bei einer Testfahrt auf dem Autodromo Riccardo Paletti gesichtet worden(öffnet im neuen Fenster).


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