Mit Facebooks React Native sollen sich native Anwendungen für mobile Systeme erstellen lassen. Nach der Unterstützung für iOS steht nun auch die Android-Variante bereit. Programmierer profitieren damit von den Erfahrungen der App-Entwicklung bei Facebook.
Laut Dells China-Chef verkauft das Unternehmen in dem Land mittlerweile mehr als 40 Prozent seiner Rechner mit Linux. Weitere Anbieter verfolgen diese Strategie ebenfalls, berichtet das Wall Street Journal.
Neuere AMD- und Nvidia-Karten können mit den freien Treibern nun OpenGL 4.1 nutzen. Außerdem unterstützt Mesa 11.0 den neuen AMD-GPU-Kernel-Treiber sowie die Hardwarebeschleunigung von HEVC alias H.265.
Mit Hypercore Linux steht ein Mini-Betriebssystem bereit, das eine Container-Umgebung auch auf OS X bereitstellt. Gedacht ist das Projekt vor allem, um wissenschaftliche Daten und Berechnungen leichter nachstellen zu können.
Das auf Node.js-Produkte und -Entwicklung spezialisierte Strongloop ist von IBM übernommen worden. Profitieren sollen davon die Cloud- und die IoT-Sparte. Beide Unternehmen gehören zu den Gründern der neuen unabhängigen Node.js-Stiftung.
Eine Beta des Build-Tools Bazel von Google steht nun als Open Source bereit. Die Alternative für Programme wie CMake, Maven oder Ant benutzt das Unternehmen intern für den Großteil seiner Software. Bazel ist aber nicht für jeden Einsatzzweck gedacht.
Jolla stellt seinen Early-Access-Nutzern eine Vorschau auf Sailfish OS 2.0 bereit. Mit dem Update ändert sich einiges an der Nutzung der Oberfläche, und die Version enthält Funktionen für das Jolla-Tablet.
Der neue Browser Edge von Microsoft soll um die Unterstützung des freien Videocodecs VP9 und des Containerformats Webm erweitert werden. Freie Audiocodecs sollen ebenfalls abgespielt werden können.
Der Fork Io.js und die folgende Wiedervereinigung mit Node.js scheinen vorteilhaft für die Community gewesen zu sein. So erhält Node mit der nun verfügbaren Version 4.0 ordentliche Versionsnummern, Langzeitunterstützung, einen Release-Plan sowie die aktuelle V8-Engine.
In einem Video demonstrieren Ubuntu-Entwickler die aktuellen Fähigkeiten des neuen Unity8 und Mir als Desktop. Sie zeigen dabei auch laufende X11-Anwendungen. Noch muss aber an der Integration gefeilt werden.
Auf der diesjährigen Debconf hat ein Mitarbeiter des Limux-IT-Teams einen Überblick über den aktuellen Projektstand gegeben. Er führte auch aus, dass Limux weiteren Code upstream bereitstellen will.
In einem Interview bestätigt Ubuntu-Mäzen Mark Shuttleworth, dass das neue Paketformat Snappy kein Komplettersatz für die bisher verwendeten Deb-Pakete sein wird. Beide müssten vielmehr koexistieren. Damit verfolgt Canonical einen ähnlichen Ansatz wie Konkurrent Red Hat.
Das erste Spendenziel von 1 Million US-Dollar hat Lawrence Lessig erreicht, damit will er sich offiziell um das US-Präsidentenamt bewerben. Der Creative-Commons-Mitbegründer und Harvard-Professor hat dabei eine eigenwillige Agenda.
Kein Sammeln von Kundendaten, kein monolithisches Wachstum, enge Zusammenarbeit mit der Community: Owncloud macht vieles anders als andere Cloud-Dienste - mit großem Erfolg. Das liegt auch daran, dass das Unternehmen nicht um allzu großes Vertrauen wirbt.
Ein groß aufgestelltes Industriekonsortium will einen lizenzfreien Videocodec als Open Source für das Web erstellen. Beteiligt sind Mozilla, Google, Microsoft, Cisco und Intel ebenso wie Amazon und Netflix. Die Erfahrungen von Daala, VP10 und Thor sollen wieder verwendet werden.
Das auf Sicherheit bedachte OpenBSD wird einen eigenen Hypervisor zur Virtualisierung von Gastsystemen erhalten. Aus technischen Gründen sei keine Portierung einer bestehenden Lösung möglich gewesen, weshalb der Code von Grund auf neu entstehe, sagt OpenBSD-Entwickler Mike Larkin.
Ein US-Forscherteam hat auf der Konferenz Hot Chips die Grundlagen für eine komplett offene GPU vorgestellt. Das Miaow genannte Design basiert auf einem Befehlssatz von AMD und läuft auf einem FPGA. Für eine volle Grafikeinheit fehlt aber noch einiges.
Die Regisseurin Angela Richter spricht auf der Owncloud-Konferenz über die Erfahrungen mit ihrem Stück Supernerds. Ihr Vortrag lässt wohl nur eine Konsequenz zu: Nerds und Hacker müssen Menschen persönlich betroffen machen, damit sich alle in der Gesellschaft mit der überbordenden Überwachung auseinandersetzen.
Hacker können nun auch mit der Sicherheitsprüfung von Owncloud Geld verdienen. Die Prämien können sich allerdings noch nicht mit denen von großen Unternehmen wie Google oder Microsoft messen.
Mit der Integration eines Proxy-Dienstes in Owncloud soll es für Heimnutzer wesentlich leichter werden, einen persönlichen Cloud-Server aufzusetzen. Die derzeitige Umsetzung hat aber auch einige Nachteile.
Wie angekündigt wird der Chrome-Browser ab kommenden September einige Flash-Inhalte automatisch pausieren. Dazu gehört insbesondere auch Werbung. Zudem sind weitere Energiesparmethoden bei Flash in Planung.
Wenige Wochen nach der Ankündigung steht der Editor der Unity-Engine auch für Linux bereit. Damit können Spiele für Windows, OS X, Linux und das Web erstellt werden. Noch ist die Software aber nicht stabil.
Mit Libinput sollen sämtliche Eingabeergebnisse auf Linux-Systemen zentral verarbeitet werden, was Fehler minimieren soll. Genutzt wird die nun in Version 1.0 veröffentlichte Bibliothek von den Grafiksystemen Wayland, Mir und dem X-Server.
Personen, die ihren Hass auf andere im Projekt ausdrückten, würden rausgeworfen, sagt Mozilla-Chef Chris Beard. Sollte es sich nicht um Angestellte handeln, sollten sie selbstständig gehen, da sie nicht willkommen seien.
Mit der aktuellen Version 5.4 kann der Plasma-Desktop von KDE in einer Wayland-Sitzung getestet werden. Noch ist dies aber nur eine technische Vorschau. Zudem gibt es einen neuen Launcher, eine Vielzahl neuer Icons und viele weitere kleine Designarbeiten.
Ein ähnliches Modell wie Chrome und Opera soll die neue Firefox-API für Erweiterungen umsetzen. Damit sollen Addons einfacher portiert und gepflegt werden können. Zudem soll neue Technik forciert und alte entfernt werden.
Mit Bcache aus dem Linux-Kernel sollten SSDs als schneller Zwischenspeicher für langsame Festplatten genutzt werden. Nun sei die Technik ein vollwertiges Dateisystem, das die Vorteile von Ext4/XFS einerseits und Btrfs/ZFS andererseits vereinen solle, verspricht der Entwickler.
Die Sprachstatistik von Github zeigt langfristig einen deutlichen Popularitätsanstieg von Java in Open-Source-Projekten. Auch C# gewinnt an Beliebtheit. Noch vor Jahren galten die Sprachen als beste Wahl für rein interne und proprietäre Unternehmensanwendungen.
Zwei Münchner Stadträte der CSU beschweren sich in einem Antrag darüber, dass die neuen Laptops mit Limux zu umständlich seien. Stattdessen solle Windows installiert werden. Doch an der Begründung dafür zeigt sich erneut fehlender Sachverstand.
Mit der dritten technischen Vorschau auf Windows Server 2016 unterstützt Microsoft nun auch Container. Diese nutzen Docker, eine spezielle Variante ist aber für Hyper-V gedacht. Zudem sind die Funktionen der Nano-Server ausgebaut worden.
Ohne viel Aufwand hat ein Sicherheitsforscher auf die Backend-Infrastruktur von Pocket zugreifen können. Die Fehler sind zwar inzwischen behoben, dem Streit um die Aufnahme der App zum späteren Lesen in den Firefox-Browser könnte dies aber neuen Anschub geben.
Mozilla setzt im aktuellen Firefox 40 den ersten Schritt der Addon-Signaturen um und zeigt Warnungen, falls diese fehlen. Außerdem implementiert sind die Suggested Tiles für personalisierte Werbung in den USA. Der Browser bietet optische Verbesserungen, ein weicheres Scrolling unter Linux sowie Unterstützung für Windows 10.
Ein leichterer Einstieg könnte die Entwicklung von Projekten freier Software deutlich beschleunigen. Doch dafür müssten viele Hürden abgebaut werden. Programmierer Christian Hergert hat dafür auf der Guadec gleich eine ganze Reihe von Vorschlägen.
Die Auseinandersetzung von Gnome mit Groupon habe gezeigt, wie wichtig Markenrechte für freie Software seien, sagt die mit der Sache betraute Anwältin Pamela Chestek auf der Guadec. Sie fordert die Community dazu auf, diese Rechte viel häufiger wahrzunehmen.
Bisher hat der Großteil der Menschheit weder Rechner noch Internetzugang. Nuritzi Sanchez erklärt auf der Gnome-Konferenz Guadec, wie das Unternehmen Endless daran etwas ändern will. Dabei gibt es viele Probleme - vor allem die Interaktion mit Software muss völlig neu gedacht werden.
Zur Entwicklung der Smartphone-Oberfläche Plasma Mobile soll von nun an jeder beitragen können. Die Begeisterung dazu ist auf der Akademy groß, denn nun fangen die Arbeit und das Basteln erst an. Dabei gewinnt die KDE-Community schon jetzt neue Mitglieder.
Nur durch Plasma Mobile habe sich die Wayland-Unterstützung so schnell entwickelt, sagt KDE-Entwickler Martin Gräßlin. Auf der Akademy gibt er einen Überblick darüber, was schon alles funktioniert und welche Details noch fehlen.
Mit Shashlik soll es möglich werden, APKs aus Android auf jeder Linux-Distribution auszuführen. Laut KDE-Entwickler Leinir steht das Projekt aber noch am Anfang. Langfristig könnte Shashlik auch für Plasma Mobile genutzt werden, auch wenn das nicht das Hauptziel des Projekts ist.
Update Nach gescheiterten Demos und der Idee von Plasma Active auf dem Vivaldi-Tablet versucht sich die KDE-Community erneut an einem Mobile-Port. Der Entwickler Sebastian Kügler zeigt auf der Akademy das neue Plasma 5 auf einem Nexus 5 mit Android. In einem Jahr soll das Produkt konkurrenzfähig sein.
Mit Visual Studio 2015 legt Microsoft einen starken Fokus auf die Unterstützung von Apps - auch von und für andere Betriebssysteme - sowie die Open-Source-Strategie für .Net. Einige Neuerungen werden aber erst nach dem Erscheinen von Windows 10 verfügbar sein.
Angelehnt an die Ideen von Apples Launchd oder Systemd für Linux bekommt nun auch das freie Haiku ein modernes Init-System, das ohne Shell-Skripte auskommt. Derzeit gibt es zwar nur ein Minimum an Funktionen, das System soll aber ausgebaut werden.
Noch in diesem Jahr will der Hersteller Intex Smartphones mit Sailfish OS 2.0 in Indien auf den Markt bringen. Jolla arbeitet an Hardware-Adaptionen mit einer Reihe von Qualcomms Snapdragons, um weltweit Geräte schneller verkaufen zu können.
Ein Mini-Arduino mit LED, Bluetooth, USB 3.0 und einer Plastikblume - aus viel mehr besteht das smarte Freundschaftsarmband Jewelbots nicht. Die Macherinnen wollen mit ihrem Kickstarter-Projekt einen Einstieg für junge Mädchen ins Programmieren bieten.
Die Vorbereitungen auf den Quartalsbericht zum Zustand von Openoffice zeigen schwere Probleme bei dem Projekt. Die Beteiligten diskutieren gar, ob eine noch nicht behobene Sicherheitslücke genannt werden soll oder nicht.
Ungewöhnliche Zeiten fordern ungewöhnliche Maßnahmen: Deshalb spendet Microsoft in diesem Jahr mehr an die OpenBSD-Stiftung als Google oder Facebook. Die erstmalige Zahlung ist aber eigennützig und dient auch der Verbesserung von Windows.
Statt der Abspaltung Libav setzt Debian künftig wieder FFmpeg als Multimedia-Bibliothek ein. Die Paketbetreuer begründen dies mit weniger Fehlern und einer verbesserten Sicherheit. Libav verliert damit wohl den letzten großen Unterstützer.
Um die Leistung der Javascript-Engine V8 zu erhöhen, wollen die Chrome-Entwickler vollständig auf den neuen Compiler Turbofan setzen. Dieser ist erst seit etwa einem Jahr öffentlich, wird aber bereits für bestimmten Code aktiv in dem Browser getestet.
Nach ersten Experimenten mit einem HTML-UI wollen die Firefox-Macher nun offiziell die alte Eigenentwicklung XUL ersetzen. Noch ist aber nicht klar, wie genau das geschehen soll. Das Team stellt sich deshalb auf hitzige Diskussionen ein.
Mit dem aktuellen Owncloud 8.1 beginnen die Entwicker, ihre Software als App-Plattform umzubauen. Neben APIs und dem Appstore wird dafür auch die Veröffentlichungsstrategie geändert. Für Nutzer soll die Cloud vor allem schneller und einfacher zu bedienen sein.