• IT-Karriere:
  • Services:

Mark Shuttleworth: Snappy wird Deb-Pakete nicht komplett ersetzen

In einem Interview bestätigt Ubuntu-Mäzen Mark Shuttleworth, dass das neue Paketformat Snappy kein Komplettersatz für die bisher verwendeten Deb-Pakete sein wird. Beide müssten vielmehr koexistieren. Damit verfolgt Canonical einen ähnlichen Ansatz wie Konkurrent Red Hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Unity8 soll die Oberflächen für Smartphones, Tablets und den Desktop vereinen.
Unity8 soll die Oberflächen für Smartphones, Tablets und den Desktop vereinen. (Bild: Canonical)

Im Frühjahr dieses Jahres kündigte Canonical an, für die Ubuntu-Version mit der neuen Oberfläche Unity8 auch auf dem Desktop auf die übliche Installation über Deb-Pakete verzichten zu wollen, stattdessen werde auf Snappy-Pakete gesetzt. In einem Interview mit Serverwatch erläutert Mäzen Mark Shuttleworth, dass das neue Snappy-Format aber nicht als vollständiger Ersatz für Deb-Pakete dienen soll.

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. itsc GmbH, Hannover

Demnach werde Snappy eine Technologie bleiben, die auf den Deb-Paketen aufbaue. Das vergleichsweise sehr alte und ursprünglich für Debian erstellte Paketformat bleibt also mit einigen Einschränkungen auch mit Unity8 erhalten. "Wir können Snappy-Pakete nicht bauen, ohne vorher das Deb zu bauen", sagte Shuttleworth.

Snappy statt Apt

Darüber hinaus würden schwerwiegende und sicherheitskritische Updates, wie sie etwa für Heartbleed nötig gewesen sind, weiterhin über Deb-Pakete gelöst. Außerdem bekämen Nutzer von Systemen mit Snappy auch Zugriff auf die Deb-Pakete, welche in einem separaten Container liegen sollen. Die Verwendung von Apt für einzelne Updates ist dann wahrscheinlich aber nicht mehr möglich.

Diese Vorgehensweise ist vergleichbar mit der zugrundeliegenden Technologie, die Red Hat für das Project Atomic nutzt. Letzteres soll ähnlich wie Ubuntu Core mit Snappy die einfache Installation von Containern und fertig gepackten Anwendungen ermöglichen. Für das Basissystem setzt Red Hat dabei weiter auf RPM-Pakete, die allerdings mit OSTree zusammengefasst und sozusagen als Abbild verteilt und nicht mehr einzeln aktualisiert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-87%) 2,50€
  2. (-47%) 21,00€
  3. 10,48€

mingobongo 10. Sep 2015

Einfach RPM- oder Deb-Pakete nutzen. Ubuntu müsste für seine Mobil Geräte ein extra Repo...

Truster 08. Sep 2015

tylon: machs besser?


Folgen Sie uns
       


Patrick Schlegels Visitenkarte spielt Musik und würfelt

Eine Visitenkarte muss nicht immer aus langweiligem Papier sein. Patrick Schlegels Visitenkarte hat einen USB-Speicher, spielt Musik und kann würfeln.

Patrick Schlegels Visitenkarte spielt Musik und würfelt Video aufrufen
Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

IT-Fachkräftemangel: Es müssen nicht immer Informatiker sein
IT-Fachkräftemangel
Es müssen nicht immer Informatiker sein

Die Corona-Pandemie scheint der Digitalisierung tatsächlich einen Schub zu geben. Aber woher sollen die dafür nötigen ITler kommen?
Ein Interview von Peter Ilg

  1. Headhunter "Wegen der Krise verlassen mehr IT-Profis ihre Komfortzone"
  2. IT-Ausbildungsberufe Endlich "supermodern"
  3. Remote Recruiting Personal finden aus der Ferne

Laravel/Telescope: Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt
Laravel/Telescope
Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt

Ein Leser hat uns auf eine Sicherheitslücke auf der Webseite einer Onlinebank hingewiesen. Die Lücke war echt und betrifft auch andere Seiten - die Bank jedoch scheint es nie gegeben zu haben.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. IT-Sicherheitsgesetz Regierung streicht Passagen zu Darknet und Passwörtern
  2. Callcenter Sicherheitsexperte hackt Microsoft-Betrüger
  3. Sicherheit "E-Mail ist das Fax von morgen"

    •  /